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Drei Alternativen für den neugierigen Anleger

Das eigene Kapital gewinnbringend anzulegen, ist das Ziel aller Investoren. Wer sich bereits mit den Angeboten beschäftigt hat, die der Markt aktuell bietet, wird vor allen Dingen auf die klassischen Anlagemöglichkeiten gestoßen sein. Aktien, Wertpapiere und Fonds sind hierbei wohl am weitesten verbreitet.

Anleger, die sich jedoch etwas mehr Abwechslung wünschen und ihre Strategien auf mehrere Standbeine aufbauen möchten, benötigen Vielseitigkeit. Diese Vielseitigkeit können vor allem alternative Anlagevarianten bieten, die auch erfahrene Kenner noch nicht ausprobiert haben.

Alternative Eins: FX Trading

Beim FX Trading dreht sich alles rund um Devisen. Internationale Währungen zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie regelmäßigen (und auch unregelmäßigen) Schwankungen unterliegen und ihren Wert ändern. Insbesondere im Vergleich einzelner Währungen miteinander ergibt sich hieraus die Chance für Anleger, durch intelligentes Kaufen und Verkaufen die Vorteile starker Währungen auszunutzen. Dass der Markt ein riesiges Potenzial bietet, beweist auch seine Größe.

Etwa vier Milliarden US-Dollar schwer ist der Forex-Markt und lässt somit alle andere Märkte der Welt weit hinter sich. FX, das auch als Forex bekannt ist, ist in der vergangenen Zeit nicht nur für Banken und Großanleger zu einem interessanten Feld geworden. Auch private Anleger, die einen Teil ihres Kapitals in Währungen investieren möchten, entdecken den Markt zunehmend für sich. Der Vorteil liegt hierbei darin, dass der Start ins FX Trading auch mit dem Einsatz eines vergleichsweise kleinen Kapitals möglich ist.

So leicht der Einstieg ist, so vielseitig und facettenreich gestaltet sich der tatsächliche Handel beim FX Trading. Es braucht eine solide und gute Strategie und durchaus auch Kenntnisse rund um den Devisenmarkt, um die Schwankungen und Veränderungen absehen und auf sie reagieren zu können. So sind FX Trader stets bemüht, sogenannte Forex Handelssignale zu erkennen und auszunutzen.

Politik kann Währungskurs beeinflussen

Dabei zählen nicht nur wirtschaftliche Faktoren zu den Beobachtungsdetails, die ein Forex-Trader kennen sollte. Auch die politische Lage eines Landes und ihr Umgang mit Währungen können den Kurs der Landeswährung maßgeblich beeinflussen.

Spekuliert wird beim FX Trading auf Abschwächungen und Stärkungen einzelner Währungen. Hierbei gibt es stets Währungspaare, die miteinander verglichen werden. Der Marktwert der Währungen verändert sich durch die Handlungen der Trader und ist daher vor allem durch Spekulationen beeinflussbar.

Bei der Betrachtung eines Währungspaares, also beispielsweise Euro und US Dollar, versucht der Anleger, das Verhältnis beider Währungen zu entschlüsseln und eine Prognose abzugeben.


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Ist zu erwarten, dass der Euro gegenüber des US-Dollars an Stärke gewinnt, so werden die meisten Anleger dieses Währungspaar kaufen. Steht jedoch eine mögliche Stärkung des US-Dollars im Vergleich zum Euro ins Haus, ist der Verkauf angeraten.

Zugegeben: Das Handeln mit Devisen ist ein kompliziertes Feld, in das sich Anfänger zunächst intensiv einlesen sollten. Fakt ist jedoch auch, dass FX Trading erlernt und ausprobiert werden kann. Zahlreiche Anbieter setzen daher auf Webinare und Online-Schulungen, um Neulingen einen möglichst gelungenen Einstieg zu ermöglichen. Wer sich vorab mit dem FX Trading befasst und die Dynamik internationaler Währungen, Hebelwirkungen und Signale zu erkennen weiß, findet hier jedoch eine recht spannende und abwechslungsreiche Anlagestrategie.

Alternative Zwei: Geld in Sachwerte investieren

Sachwerte sind schon seit etlichen Jahren ein wichtiger Bestandteil des Kapitalmarktes. Wer sein Geld nicht in virtuelle oder fiktive Angelegenheiten investieren möchte und stattdessen greifbare Investitionen tätigen will, kann mit Sachwerten durchaus gut beraten sein. Hierbei gilt es jedoch, einzelne Werte voneinander zu unterscheiden und deren Lohnfaktor genauer zu betrachten. So zählen zu Sachwerten, in die Anleger Teile ihres Kapitals investieren, beispielsweise:

  • Gold und andere Edelmetalle wie Platin
  • Oldtimer
  • Briefmarken
  • Kunstobjekte

Investitionen in Kunst, Briefmarken oder auch Oldtimer sollten Anleger stets mit Sorgfalt prüfen. Ihr Marktwert wird in aller Regel nicht durch gültige Statistiken oder offizielle Dynamiken gesteuert, sodass insbesondere die Nachfrage und aktuelle Trends eine Rolle spielen. Wer Geld in einen Oldtimer investiert, der theoretisch einen hohen und sich steigernden Marktwert besitzt, braucht schließlich auch einen Käufer, der in der Zukunft dazu bereit ist, den Wagen zu kaufen. Ist dies nicht der Fall, so handelt es sich lediglich um einen Wagen, der das Risiko des Verlustes mit sich bringt.

Ein wenig interessanter im Bereich der Sachwerte ist für Anleger daher die Investition in Gold. Da es sich bei Gold um einen natürlich vorkommenden Rohstoff handelt, dessen Menge begrenzt ist, hat die Nachfrage einen starken Einfluss auf den Preis. Je mehr Anleger in Gold investieren, desto geringer fällt die verfügbare Menge aus, was den Preis pro Feinunze in die Höhe treibt.

Auch durch das Recycling von Gold können Produzenten die Mengen nur marginal erhöhen. Behalten Sie dabei die aktuellen Goldpreise im Blick. Langfristig betrachtet erweist sich Gold als ein sicheres Mittel, um einen Teil des eigenen Kapitals zu schützen.

Vor allem, wenn Währungen und Aktien in Krisenzeiten weniger Stabilität versprechen und Verluste möglich sind, erhält Gold seinen Wert weitestgehend.

Daher raten viele Experten Anlegern dazu, etwa zehn Prozent ihres Kapitals in Gold anzulegen. Auch sollten Anleger den Kauf von Gold als langfristiges Projekt betrachten und mit dem Edelmetall das eigene Portfolio abwechslungsreicher gestalten.

Alternative Drei: Crowdfunding als Geldanlage-Möglichkeit

Ein echter Trend, der vor allem durch das World Wide Web ins Rollen gekommen ist, ist das sogenannte Crowdfunding. Auch für Anleger kann diese Möglichkeit, Geld zu investieren, durchaus lohnenswert sein. Beim Crowdfunding handelt es sich um das Sammeln von Geld für neue Unternehmen, Produkte und Projekte, die für ihren Weg auf den Markt finanzielle Mittel benötigen. Diese Mittel steuern Anleger bei, indem sie auf Plattformen nach vielversprechenden Projekten suchen und diese unterstützen.

Der Anleger entscheidet sich also für eine Unternehmensbeteiligung, die ihm in der Zukunft Vorteile bieten kann.

So ist es möglich, dass das unterstützte Unternehmen nach seinem Start nennenswerte Gewinne erzielt und seine Investoren an diesen Summen beteiligt. Das Risiko des Scheiterns sollten Anleger jedoch nicht außer Acht lassen, denn dann ist das Geld oft verloren. Es lohnt sich also vor allem, mit ausreichenden Branchenkenntnissen an das Crowdfunding heranzugehen. Dann ist es möglich, die tatsächlichen Chancen eines Projektes besser einzuschätzen und sich an Unternehmen mit Potenzial zu beteiligen.

Entscheidend für den Anleger ist auch die Auswahl der richtigen Crowd-Investing Plattform. Gruenderkueche.de hat zu diesem Zweck eine Liste erstellt, die eine erste Orientierung erleichtert.

25. Juni 2016

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Markus Müller
Von: Markus Müller. Über den Autor

Markus Müller ist Experte für Vermögenaufbau und –absicherung und großem Interesse an genereller Finanzthematik.