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Ihre Vermögenssituation im Alter: Droht die Versorgungslücke?

Keiner weiß um das Leben in der Zukunft. Sie können allerdings schon heute berechnen, wie Ihre zukünftige Vermögenssituation aussehen wird. Wird eine Versorgungslücke entstehen – wie hoch wird sie sein?

Beginnen Sie mit der Analyse Ihrer Finanz- und Vermögenssituation

Schon heute können Sie errechnen, was Sie im Ruhestand an Kapital benötigen, um sorgenfrei zu Leben und auch zusätzliche lang gehegte Träume zu verwirklichen.

Aktuelle Studien gehen davon aus, dass Sie mindestens 70 bis 75% Ihres letzten Arbeitseinkommens auch im Ruhestand benötigen werden, um die steigenden Lebenshaltungskosten und auch die im Alter höheren Kosten der medizinischen Versorgung zu tragen.

Was Sie an Kapital mindestens einplanen sollten, finden Sie in folgender Checkliste.

Die Beträge sind Experten- Prognosen für einen gut situierten Rentner-Haushalt (2 Personen) pro Monat im Jahre 2020.

Prognosen der Ausgaben im Alter (2-Personen-Haushalt):

  1. Nahrungsmittel und Bekleidung: 472 €
  2. Wohnen inklusive Energie und Instandhaltung: 472 € Hinweis: Auch bei Wohneigentum fallen Betriebs- und Instandhaltungskosten an!
  3. Gesundheit und Pflege: 281 €
  4. Bildung, Unterhaltung, Reisen und Freizeit: 511 € Hinweis: Je nach Ihren Hobbys und Neigungen kann der Bedarf natürlich auch höher ausfallen.
  5. Verkehr/Mobilität: 431 €
  6. Sonstige Ausgaben (ohne Vermögensbildung): 392 € Hinweis: Achten Sie besonders auf offene Verbindlichkeiten (z. B. Hypothekendarlehen Eigenheim)


  7. Gesamtbetrag der Prognose: 2.559 €

„Geldanlage-Berater“-Tipp: Schreiben Sie einmal all Ihre aktuellen Ausgaben auf ein Blatt Papier. Wenn Sie dabei Schwierigkeiten haben, führen Sie dazu einfach einmal 1 bis 2 Monate ein Haushaltsbuch. Haushaltsbücher gibt es als Vordrucke in jedem gut sortierten Schreibwarenladen zu kaufen.

Auf die so ermittelten Beträge müssen Sie einen gehörigen Sicherheitszuschlag kalkulieren, da die Preissteigerungen im Schnitt 2% im Jahr betragen. Das heißt, wenn Sie noch 20 Jahre bis zur Rente haben, schlagen Sie getrost 40% auf Ihren heutigen Bedarf auf.

Denken Sie außerdem an Ihre persönliche Lebensplanung: Wollen Sie im Alter viele Reisen unternehmen, erhöhen Sie diese Position entsprechend.

So ermitteln Sie Ihre Versorgungslücke im Alter

Nachdem Sie nun die ungefähren monatlichen Ausgaben in Ihrem Ruhestand ermittelt haben, müssen Sie einen kritischen Blick auf Ihre (monatlichen) Einkünfte im Alter werfen.

Monatliche Einkünfte im Alter

  1. Höhe Gesetzliche Rentenversicherung*: …. €
  2. Renten aus staatlich geförderter Altersversorgung (z. B.Riester/Rürup): …. €
  3. Renten aus betrieblicher Altersversorgung oder anderen Versorgungskassen: …. €
  4. Private Renten- oder Lebensversicherungen: …. €
  5. Weitere monatliche Einnahmen (z. B.aus Zinseinkünften oder Vermietung/Verpachtung): …. €


  6. Gesamtbetrag: …. €

* Beachten Sie dabei, dass die Mehrheit der von der Deutschen Rentenversicherung versandten Informationen von einer zu optimistischen Steigerungsrate ausgehen und damit fehlerhaft sind. Kalkulieren Sie daher zur Sicherheit mit einem Abschlag von 10%.

Zusätzlich notieren Sie Ihr Vermögen, dass Sie im Ruhestand aufbrauchen möchten.

In Frage kommen hier

  • Lebensversicherungen oder Fondsanlagen (mit Fälligkeit und Garantieleistung aufschreiben)
  • alle sonstigen Vermögensbestandteile (Sparkonten, Immobilien, Schmuck, Beteiligungen).

„Geldanlage-Berater“-Tipp: Behalten Sie einen gehörigen Notgroschen für außergewöhnliche Umstände (beispielsweise ungeplante Umbauten, längere Krankheiten, neues Auto) von rund einem Jahreseinkommen (beispielsweise 2.500 € Bedarf pro Monat = 30.000 € eiserne Reserve).

8. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.