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Dürre in den USA: Dieses Drama schädigt die gesamte US-Wirtschaft

Wie auch immer Sie zum Klimawandel stehen – eins ist klar: Die Wetterphänomene werden immer extremer. Und diese extremen Wetterlagen richten immense Schäden an.

So sorgen die zahlreichen Gewitter in weiten Teilen Deutschlands für massive Schäden auf den Feldern, in den Wäldern oder auch an Gebäuden.

Gleichzeitig hat die Sommerhitze immer wieder Abschnitte verschiedener Autobahnen in Deutschland so aufgeweicht, dass Teilstücke komplett gesperrt werden mussten.

Dürre und Wassermangel im Ausland – Beispiel USA

Doch in anderen Ländern laufen heutzutage noch sehr viel schlimmere Wetterphänomene ab.

Beispiel USA: Dort wurde der westliche Teil des Landes Mitte 2014 von der heftigsten Dürre in der Geschichte heimgesucht.

Das klingt dramatisch, und ich kann Ihnen sagen: Die Lage ist es auch.

In Downtown Los Angeles war es im Sommer 2014 so trocken wie seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1878.

Zig Kommunen im US-Bundestaat Kalifornien hatten zudem den Wassernotstand ausgerufen.

Und die Maßnahmen der lokalen Behörden gegen den Wassernotstand sind schon fast kurios: So kostet es heute in einigen Gemeinden bis zu 500 Dollar, wenn Bürger ihren Rasen sprengen oder ihr Auto vor der eigenen Tür waschen.

In anderen Städten bekommen die Bürger eine Prämie, wenn sie ihren grünen Vorgarten in eine gepflasterte Hauseinfahrt umwandeln.

Und auch im Internet hat sich ein bizarrer Trend herausgebildet: In sozialen Netzwerken wie Facebook schwärzen Kalifornier ihre Mitbürger mit Bildern an, wenn sie offensichtlich Wasser verschwenden.

Wassermangel belastet nicht nur die Menschen, sondern auch die Wirtschaft

Nun ist der Wassermangel zum einen ganz klar ein humanes Problem, aber daran hängen auf der anderen Seite auch massive wirtschaftliche Folgen.

Kalifornien ist einer der wirtschaftlich wichtigsten Bundesstaaten der USA. Von dort stammen viele Lebensmittel für das ganze Land.

Und die haben sich bis jetzt schon deutlich verteuert. Damit leiden schon jetzt alle US-Bürger unter der Dürre in Kalifornien.

Aber das Ende der Fahnenstange ist in Bezug auf die Folgen noch lange nicht erreicht.

Denn solch massive Dürren bringen der Wirtschaft in Kalifornien jährliche Einbußen in Milliardenhöhe.

Doch Kalifornien ist nicht allein mit dem Problem der Wasserknappheit. In vielen Teilen Afrikas und Asiens ist die Lage schon seit geraumer Zeit dramatisch.

Dramatische Auswirkungen in der Zukunft möglich

Aber Ihnen muss klar sein: Ohne den Zugang zu genügend Trinkwasser ist unsere moderne Zivilisation nicht denkbar – ob nun in den USA oder im afrikanischen Malawi.

Sollte sich dieser Trend jedoch verfestigen, erwarte ich massive Verschiebungen, die sich auch in gesellschaftlichen Konflikten zeigen können. Und diese Konflikte werden eben vor Landesgrenzen nicht Halt machen.

23. Juli 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.