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Durch die Umschuldung einer Baufinanzierung kann man bares Geld sparen

In Niedrigzinsphasen entschließen sich viele Menschen dazu, den Traum von den eigenen 4 Wänden zu erfüllen. Doch auch wer bereits vor Jahren einen Immobilienkredit zu höheren Zinsen aufgenommen hat, kann von den aktuellen Zinsen profitieren.

Häufig gibt es bei laufenden Finanzierungen die Möglichkeit, in einen neuen Vertrag zu wechseln und damit die Zinslast deutlich zu senken. So können unter Umständen Tausende Euro gespart werden. Eine Umschuldung macht dies möglich.

Wann eine Umschuldung möglich ist

Vielen Kreditnehmern ist nicht bewusst, dass häufig die Möglichkeit für eine Umschuldung besteht. Bei Darlehen mit variablem Zins ist eine Kündigung  jederzeit möglich, es muss lediglich die Kündigungsfrist beachtet werden.


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Anders sieht es bei Krediten mit einer Zinsbindung aus. Hier kann erst dann gekündigt werden, wenn die Zinsbindung endet bzw. in jedem Fall nach Ablauf von 10 Jahren nach dem Empfang des Darlehens. Hierbei handelt es sich um gesetzliche Vorgaben.

Doch auch wenn keiner dieser Punkte zutreffend ist, ist eine Kündigung der laufenden Finanzierung oft möglich. In einem solchen Fall kann jedoch eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung notwendig werden. Hier muss man als Kreditnehmer besonders genau nachrechnen, ob sich eine Umschuldung der Baufinanzierung trotzdem lohnt.

Wann sich eine Umschuldung lohnt

Es hängt von dem jeweiligen Kredit ab, ob sich eine Umschuldung wirklich lohnt. Hat man jedoch eine laufende Baufinanzierung mit einem deutlich höheren Zinssatz als dem derzeitigen Marktniveau, so sollte man auf jeden Fall nachrechnen bzw. sich kompetent beraten lassen.

Selbst bei Krediten, bei denen für eine vorzeitige Umschuldung eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig würde, lohnt sich der Wechsel manchmal. Hier sollte man sich nicht von der Höhe der Entschädigung irritieren lassen. Der Betrag hängt von der jeweiligen Kreditsumme und den Zinsen ab, die die Bank durch eine Umschuldung nun nicht mehr bekommt.

Hört man dann von der Bank, dass die Vorfälligkeitsentschädigung beispielsweise 15.000 € beträgt, ist man schnell versucht, das Angebot abzulehnen. Doch auch hier lohnt sich das Rechnen. Beachten sollte man jedoch, dass die Vorfälligkeitsentschädigung gegebenenfalls ebenfalls finanziert werden muss, wodurch weitere Zinsen anfallen.

Alternative zur Umschuldung

Wer zu dem Schluss kommt, nicht komplett umschulden zu wollen, kann durch eine Alternative dennoch vom niedrigen Zinsniveau profitieren. Endet beispielsweise die Zinsbindungsfrist für einen Immobilienkredit erst in 3 Jahren, so kann man sich heute schon die aktuellen Zinsen für die Anschlussfinanzierung sichern.

Dies bezeichnet man als Forward-Darlehen. Man schließt hierbei einen Kreditvertrag ab, der jedoch erst in der Zukunft – bis zu 5 Jahre sind möglich – beginnt. Die Konditionen orientieren sich am aktuellen Zinsniveau, wobei meist noch ein bestimmter Aufschlag auf den Zins gezahlt werden muss.

Geht man davon aus, dass die Zinsen künftig ansteigen werden, so kann man sich auf diese Weise die niedrigen Zinsen von heute sichern. Als Kreditnehmer sollte man also auf jeden Fall die eigene Finanzierung prüfen und gegebenenfalls anpassen – Alternativen gibt es viele und es kann sich auszahlen.

5. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.