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Dynamisch und flexibel: SDax-Aktien bieten Potenzial

Aktien mit Potenzial und überschaubarem Risiko – wer solche Titel für sein Depot sucht, sollte sich bei den SDax-Unternehmen umschauen.

Der SDax ist nach dem Dax und dem MDax der kleinste unter den drei Indexbrüdern der Deutschen Börse. Doch in Sachen Dynamik ist er sogar besser als der Dax und bescherte den Anlegern in den vergangenen Jahren deutlich höhere Durchschnittsrenditen.

SDax-Unternehmen – der Vorteil kurzer Entscheidungswege

Die 50 Firmen, die im SDax gelistet sind, werden auch Nebenwerte genannt, sie sind aber alles andere als nebensächlich. SDax-Unternehmen bedienen häufig lukrative Nischenmärkte, viele von ihnen werden als Hidden Champions, sprich heimliche Marktführer gehandelt.

Ihr Vorteil: Sie sind in der Regel flexibler und dynamischer als die Dickschiff-Konzerne im Dax. Mit schlankerer Struktur und kürzeren Entscheidungswegen können sie sich veränderten Marktanforderungen schneller anpassen.


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SDax-Unternehmen gelten gerade unter ausländischen Anlegern als Vertreter des Deutschen Mittelstands. Selbst äußerst sicherheitsorientierte institutionelle Investoren wie die Vermögensverwaltungsgesellschaft der norwegischen Notenbank (NBIM) engagieren sich im SDax. Beim Autovermieter Sixt beispielsweise wird positiv bewertet, dass die Gründerfamilie als starker Ankeraktionär beteiligt ist. Im SDax sind nur noch 23% aller Aktien in deutscher Hand.

Sicherheit und Transparenz durch Börsenregeln

Für Sicherheit und Transparenz sorgen die strengen Regeln der Deutschen Börse. Die Small Caps im SDax sind ebenso wie die Dax-, MDax- und TecDax-Unternehmen im Prime Standard mit seinem hohen Anforderungsprofil gelistet.

Dort finden sich insgesamt 300 Firmen, die die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen. In den SDax werden nur diejenigen aufgenommen, die in Bezug auf Marktkapitalisierung und Börsenumsatz zu den größten 110 Unternehmen nach dem Dax gehören und einen Streubesitz (Free Float) von mindestens 10% aufweisen.

Wer die Voraussetzungen nicht mehr erfüllt, wird aus dem Index genommen und durch stärkere Kandidaten aus dem Prime Standard ersetzt. Die Überprüfung und Bereinigung findet regelmäßig im Quartal statt und sorgt stets für frischen Wind im Index. Die Wechsel sind häufiger als beim Dax, bescheren aber Anlegern immer wieder neue aufstrebende Firmen mit Potenzial.

Auswahlindex mit viel Bewegung

Für viele ist der SDax nur der Einstieg zum Aufstieg in den MDax und schließlich den Dax. Ein Beispiel ist Vonovia, das in anderer Struktur zuvor Deutsche Annington hieß. Das Immobilienunternehmen hatte schon kurz nach seiner Gründung auf Anhieb den Sprung in den SDax geschafft.

Umgekehrt finden sich im Small Cap-Index vormalige Dax-Vertreter wie Puma oder MLP. Der SDax sieht heute völlig anders aus als bei seiner ersten Berechnung im Jahr 1999. Als einziges Unternehmen aus diesen Tagen ist noch Hornbach vertreten.

Aufsteiger und Absteiger, der SDax ist insgesamt zwar dynamischer als der Dax, dafür aber auch volatiler – Anleger müssen etwas stärkere Kursschwankungen in Kauf nehmen. Das bringt natürlich eine etwas höheres Risiko mit sich. Auf der anderen Seite wiederum finden sich im SDax anteilig mehr Firmen mit hohen Nettomargen. Die Nettomarge zeigt, wie hoch der prozentuale Anteil am Gewinn ist, und zwar nach Abzug aller Kosten.

Wer von den Potenzialen des SDax profitieren, sich aber nicht um die häufigeren Wechsel in der Zusammensetzung kümmern will, kann zum Beispiel in einen passenden ETF investieren. Die Gesamtkostenquote liegt zwar etwas höher als bei Dax-ETFs, aber nicht über 0,70%.

7. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.