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EC Karte: Haftung sinkt bei Verlust

In den letzten Tagen sind Bank- und Sparkassenkunden die neuen Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) ins Haus geflattert, die direkt Ihre EC Karte und Haftung der Bank betrifft.

Die Aktualisierung der AGB ist notwendig, da Ende Oktober eine neue Richtlinie der EU in Kraft tritt, die für die Vereinheitlichung des grenzüberschreitenden Zahlungsverkehrs sorgen soll.

Außerdem wurde die Haftungssumme beim Verlust von Kreditkarten und EC-Karten begrenzt.

Mitverschulden der Kunden wird teurer

Eine verlorene Kredit- oder EC-Karte ist nicht nur ärgerlich, sondern könnte auch teuer werden: Momentan haften Bank- und Sparkassenkunden bei einem Mitverschulden mit bis zu 500 Euro täglich.

Ein Mitverschulden liegt beispielsweise dann vor, wenn die Geheimnummer (PIN) gemeinsam mit der Kredit- oder EC-Karte im Portemonnaie aufbewahrt wird, da dies eine Verletzung der Sorgfaltspflicht darstellt.

Die Haftungssumme von bis zu 500 Euro pro Tag sinkt künftig jedoch auf maximal 150 Euro ab – und zwar nicht täglich, sondern insgesamt.

Außerdem gilt diese Begrenzung der Haftungssumme auch bei Betrug beim Online-Banking.

EC Karte: Haftung ab 31. Oktober 2009 auf 150 Euro festgesetzt

Diese Neuregelung geht aus den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Banken und Sparkassen hervor, die momentan per Post an die Kunden verschickt werden.


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Der Umfang von mehreren Dutzend Seiten der neuen AGB ist hingegen auf eine neue EU-Richtlinie zurückzuführen, über die der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr vereinheitlicht werden soll.

Diese Richtlinie sowie die Begrenzung der Haftungssumme tritt Ende Oktober 2009 in Kraft: Verlorene EC Karte? Haftung dann lediglich bis zu 150 Euro.

Sparkassen EC Karten: Entschädigung durch Musterbrief einfordern

Noch immer sorgen Pannen mit EC-Karten für Schwierigkeiten – insbesondere für Auslandsreisende kann es zu einem echten Problem werden, Bargeld am Automaten zu erhalten.

Zwar haben die Banken und Sparkassen bereits angekündigt, betroffene Verbraucher zu entschädigen – doch zwischen Theorie und Praxis klafft bei solchen Versprechen oft eine tiefe Kluft.

Entschädigung und Musterbrief gehören daher in diesem Fall zusammen: Nur wer seine Ansprüche geltend machen kann, bekommt auch die versprochene Entschädigung.

Die Verbraucherzentrale NRW stellt deshalb mehrere Musterschreiben zur Verfügung.

Sparkassen Entschädigung: Musterbrief für Kostenerstattung

Ein Musterbrief ist für Verbraucher gedacht, die bislang noch keine Kosten von ihrer Bank erstattet bekommen haben.

Das zweite Schreiben richtet sich an Bankkunden, die zwar bereits eine Erstattung erhalten haben, die aber geringer ist als die zustehende Entschädigung.

Musterbrief zum Anfordern einer kostenlosen Ersatzkarte – wichtig für Auslandsreisen

Mit dem dritten Musterbrief wendet sich die Verbraucherzentrale an Reisende, die in den nächsten Wochen ins Ausland aufbrechen wollen und eine kostenlose Ersatzkarte benötigen.

Ohne eine Ersatzkarte kann es im Ausland zu großen Problemen kommen, da Geldautomaten im Ausland häufig noch immer Probleme mit dem Sicherheits-Chip haben.

Falls dies der Fall ist, verweigert der Automat die Auszahlung. Auch das Bezahlen mit der EC-Karte in Geschäften im Ausland kann in vielen Fällen schlichtweg nicht möglich sein.

Musterbrief bei EC-Karten-Panne

Vollmundige Versprechen in der Theorie, halbherzige Erfüllung in der Praxis – falls Sie sich nicht auf die Lippenbekenntnisse der Banken verlassen möchten, sollten Sie das passende Musterschreiben ausfüllen und an Ihre Bank schicken.

Die Verbraucherzentrale NRW hat außerdem ein Forum eingerichtet, in dem Sie schildern können, ob Ihr Geldinstitut seine Versprechen eingehalten hat.

Falls nicht, können Sie sich dort auch beschweren – die Verbraucherzentrale NRW will sich dann direkt an die jeweilige Bank wenden.

Die einzelnen Musterbriefe finden Sie auf www.vz-nrw.de.

21. September 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Tino Hahn
Von: Tino Hahn.