Edelmetalle: Vorsorge-Chancen bleiben 2012 intakt

Vorsorge: Auch Silber ist stabiler als die meisten Investoren erwarten

Vorsorge: Auch Silber ist stabiler als die meisten Investoren erwarten

Wenn Sie für die kommenden Jahre investieren wollen und nicht nur Kurzfristanlagen suchen, werden Gold und Silber die beste Wahl sein.

Denn: Die Edelmetalle stehen langfristig vor weiteren Höhenflügen, wenn Sie sich die Bewegungen der vergangenen Wochen ansehen.

Die Politik erhöht die Geldmenge im Euroraum – und im Dollar-Raum – stark. Damit aber geraten genau jene Währungen in den Fokus, die seit Jahrhunderten funktionieren: Gold und Silber.

Euroraum: Geldmenge explodiert - das Billionen-Spiel

Erst am Ende des vergangenen Jahres hatte die Politik in der Eurozone beschlossen, den Banken etwa 500 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. Dieser Betrag soll sich Gerüchten zufolge bis Ende Februar noch einmal erhöhen. Im Gespräch: Eine Billion Euro.

Damit ist klar, dass die europäische Zentralbank Geld produzieren wird. Die Kredite, um die es dabei geht, verlängern die Bank-Bilanz so, dass der Euro bezogen auf die zur Verfügung stehende Warenmenge weniger wert sein wird. Das bedeutet:

Gold und Silber rücken erneut in den Fokus. Wir rechnen damit, dass schon im ersten Quartal die Folgen der Geldmengenausweitung sichtbar werden, sodass die Preise ansteigen. Wer sich langfristig absichern möchte, hat dann mehrere Instrumente zur Auswahl.

Fonds am elegantesten

Sie können zum einen in physische Edelmetalle investieren. An dieser Stelle hatten wir Ihnen mehrfach Anbieter wie www.proaurum.de genannt, die online als Händler einen guten Ruf erlangt haben. Dort können Sie Silber und Gold in Münzen- und Barrenform kaufen. Achtung:

* Wer schwere Silbermünzen kauft statt Barren (etwa 1 KG als Münze) spart dabei Mehrwertsteuer in Höhe von 12%-Punkten (7% statt 19%).

* Physisches Gold müssen Sie überhaupt nicht versteuern, wenn Sie es länger als ein Jahr lang haben.

* Je schwerer das Gold, das Sie kaufen, desto eher lohnen sich Barren. Denn: Bei kleineren Einheiten sind die reinen Herstellungskosten vergleichsweise höher als für Münzen, bei größeren sinken diese.

* Die Lagerkosten sind relativ niedrig. Wenn Sie Gold und/oder Silber in Banksafes aufbewahren, stellen Sie sicher, dass die Safes unabhängig davon erreichbar sind, ob Banken in Krisen die Tür noch öffnen oder nicht.

Unter diesen Voraussetzungen sind physische Investments immer noch eine gute Absicherung. Besser aber noch sind Fonds, meinen wir. Am besten Fonds mit Lagerung im Ausland.

* So können Sie Schweizer Fonds in Zürich bei der dortigen Kantonalbank kaufen, die Edelmetalle im Fondsvermögen hält.

* Damit schlagen Sie mehrere Fliegen mit einer Klappe: Die Edelmetalle sind vor staatlichem Zugriff sicher.

* Zudem ist die Schweiz neutral und damit nicht verpflichtet, dem deutschen Staat Angaben über Goldbestände von Privatinvestoren zu geben.

* Schließlich können Sie so auch recht einfach handeln. Kaufen und verkaufen Sie die Fonds dann über die Börse in Zürich.

Insgesamt empfehlen wir: Gold und Silber in Form von Fondsanteilen sind die sicherste Investition. Die Vorsorge 2012 erfährt mit diesen Edelmetallen eine sinnvolle Ergänzung. Voraussetzung bleibt, dass Sie bei Investitionen jederzeit an Ihr Vermögen kommen. Dies ist bei den Schweizer Fonds der Fall. Achtung:

Wenn Sie Silber nicht in Form von Fonds kaufen, sondern als physische Einheit, müssen Sie in der Schweiz keine Mehrwertsteuer darauf zahlen. Sobald Sie aber über die deutsche Grenze kommen, verlangt der Fiskus 19% als Nachzahlung.

Daher gilt auch deshalb: Fondsanteile in der Schweiz sind die sicherste Investmentvariante. Das Vermögen selbst können Sie durch den Verkauf der Fondsanteile jederzeit mobilisieren.

 
 
Bildquelle: Yuri Arcurs - Fotolia