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Effektivverzinsung: Interner Zinsfuß gibt Aufschluss

Die Effektivverzinsung gibt an, wie viel Rendite bei einer Investition erzielt wird bzw. wie viel ein Kredit kostet.

Die Effektivverzinsung kann mit Hilfe der Methode des internen Zinsfußes ermittelt werden.

Methode des internen Zinsfußes

Bei der Methode des internen Zinsfußes wird der Zinssatz ermittelt, bei dem der Barwert eines Investitionsprojektes Null beträgt.

Dafür werden die zu unterschiedlichen Zeitpunkten anfallenden Ausgaben und Einnahmen auf einen bestimmten Zeitpunkt mit dem internen Zinsfuß abgezinst.

In der Regel wird als Zeitpunkt der Moment gewählt, in dem die Investition getätigt wird. Die in den darauffolgenden Jahren generierten Erlöse werden auf den Anfangszeitpunkt abgezinst.

Beim ermittelten internen Zinsfuß sind die Einnahmen und Ausgaben gleich groß und wiegen sich auf. Daher beträgt der Barwert 0 Euro.

Auch die Effektivverzinsung von Krediten wird ermittelt

Die gleiche Methode lässt sich auch zur Berechnung von Kreditkosten anwenden.

Dabei müssen wie bei einer Investition sämtliche im Kreditzeitraum anfallende Zahlungsströme berücksichtigt werden.


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Der am Anfang aufgenommene Kreditbetrag wird als Ausgabe verbucht, während die Tilgungsraten als Einnahmen verbucht werden.

Auch Bearbeitungsgebühren sowie ein vom Kreditgeber vorgenommener Abschlag auf den ausgezahlten Kreditbetrag fließen in die Rechnung mit ein.

Die durch die Methode des internen Zinsfußes ermittelte Effektivverzinsung gibt an, wie teuer ein Kredit ist.

Interpretation der Effektivverzinsung von Investitionen

Die Effektivverzinsung von Investitionen zeigt an, mit welcher Rendite man bei einem bestimmten Projekt rechnen kann.

Der internen Zinsfuß mit seiner Angabe der Rendite bildet die Grundlage für den Vergleich verschiedener Investitionsprojekte und ermöglicht die Auswahl der lukrativsten Alternativen.

Auch ermöglicht es Unternehmen nur die Investitionsprojekte auszuwählen, die mehr als die gewünschte Mindestrendite erwirtschaften.

So sind insbesondere börsennotierte Unternehmen verpflichtet nur Investitionen zu tätigen, die die Renditeerwartungen ihrer Aktionäre erfüllen.

Sollte der interne Zinsfuß bei einem Investitionsobjekt unter der gewünschten Rendite liegen, wird ein Unternehmen im Normalfall auf die Investition verzichten.

Kreditkosten müssen im Auge behalten werden

Auch bei Krediten ermöglicht die Berechnung der Effektivverzinsung den Vergleich verschiedener Kreditangebote.

Dadurch, dass bei der Effektivverzinsung auch versteckte Kosten berücksichtigt werden, kann der Kreditnehmer den objektiv kostengünstigsten Kredit auswählen.

Ein Unternehmen kann daher besser die Kosten eines Kredites abschätzen.

Gerade wenn es um kreditfinanzierte Investitionen geht muss ein Unternehmen im Vorfeld berechnen, ob sich das Projekt trotz der Zinszahlungen rechnet.

Mehr dazu: Kreditkosten

Effektivverzinsung: An der Methode des internen Zinsfußes führt kein Weg vorbei

Die Effektivverzinsung von Krediten und Investitionen mit Hilfe der Methode des internen Zinsfußes zu berechnen, hat sich in der Wirtschaft auf breiter Front durchgesetzt.

Das Verfahren hat sich mittlerweile bewährt und die dabei erzielten Ergebnisse sind leicht verständlich.

Mit Hilfe der Ergebnisse können fundierte Entscheidungen im Sinne der Unternehmenseigentümer bzw. der Kreditnehmer gefällt werden.

11. September 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ludwig Buhmann
Von: Ludwig Buhmann. Über den Autor

Ludwig Buhmann analysiert für die GeVestor-Leser politische Entwicklungen rund um den Globus.