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Effektivverzinsung Pfandbrief: Berechnung der Rendite

Sichere Anlageformen spielen gerade in Zeiten der Finanzkrise eine immer größere Rolle. Sehr weit oben auf der Liste der sichersten Investitionen stehen die Pfandbriefe, die auf Grund ihrer Absicherungen in aller Regel ein hervorragendes Rating haben.

Auf den ersten Blick muss man die hohen Sicherheits-Standards von Pfandbriefen jedoch teuer bezahlen, denn die Nominalzinsen bewegen sich meist auf niedrigem Niveau.

Für Pfandbriefe gilt wie bei allen anderen Anleihen auch: beachten Sie bei Ihrer Kaufentscheidung die wirklich wichtige Zahl: die Effektivverzinsung. Pfandbrief und Jumbo-Pfandbrief können im Vergleich zu anderen Anleihen gemessen an der sehr hohen Sicherheit (das Rating beläuft sich normalerweise immer auf AAA) auch eine beachtliche Rendite abwerfen.

Effektivverzinsung Pfandbrief: eine sichere Anlageform

Pfandbriefe gelten als ähnlich sicher wie beispielsweise Bundesanleihen. Die Sicherheitsstandards von Pfandbriefen sind hierbei gesetzlich geregelt und im Pfandbriefgesetz nachzulesen.


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Gerade in Niedrigzinsphasen ist es sinnvoll, auch geringe Unterschiede bei der Rendite zu beachten, da diese sich vor allem bei längeren Laufzeiten deutlich auszahlen können.

Der derzeitigen Situation auf dem Wertpapiermarkt ist die Tatsache geschuldet, dass der Nominalzins aktuell bei allen Anleihen recht gering ausfällt. Wichtiger ist jedoch ohnehin die Effektivverzinsung.

Effektivverzinsung – so wird sie berechnet

Die Effektivverzinsung bei Pfandbriefen wird berechnet wie die Effektivverzinsung von Standardanleihen. Wie bei einer Kuponanleihe verfügt auch ein Pfandbrief über einen Nominalzins und einen nominalen Wert, also einen definierten Rückkaufwert.

Will man nun also den Effektivzins errechnen, so sind folgende Werte von Bedeutung: der Kaufkurs, der Nominalzins, die Restlaufzeit sowie der Rückkaufwert. Diese Werte müssen mit Hilfe einer Faustformel in ein Verhältnis zueinander gesetzt werden, um die Effektivverzinsung des Pfandbriefs näherungsweise zu berechnen.

Effektivverzinsung: Pfandbrief ist oft kein Rendite-Wunder

Wie Sie nach Anwendung der Formel zur Berechnung der Effektivverzinsung feststellen werden, sind von Pfandbriefen keine Wunder in Sachen Rendite zu erwarten.

Der Grund: Wegen des äußerst geringen Ausfallrisikos von Pfandbriefen beschränken sich Kursschwankungen fast ausschließlich auf Änderungen des allgemeinen Zinsniveaus am Kapitalmarkt. Kursschwankungen auf Grund von Bonitätsschwankungen fallen wegen der gesetzlich vorgeschriebenen Deckungsmassen kaum ins Gewicht.

Es gilt also, den Effektivzins zu vergleichen, um das individuell passende Produkt zu finden. Und gerade sicherheitsbewusste Anleger finden in Pfandbriefen eine interessante Alternative.

Insbesondere gegenüber Bundesanleihen bieten sie bei ähnlich hoher Sicherheit eine merklich höhere Rendite. So liegt die aktuelle Rendite (Stand 09.09.14) einer Bundesanleihe mit einer Restlaufzeit von knapp 10 Jahren (ISIN: DE0001102358) bei rund 1,00 %, so liegt die Rendite von Pfandbriefen mit vergleichbarer Laufzeit zwischen ca. 1,10% und rund 2,00%.

30. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sebastian Grünewald. Über den Autor

Sebastian Grünewald ist freier Autor und Redakteur mit mehrjähriger Erfahrung. Er vermittelt einer breiten Leserschaft ökonomische Zusammenhänge und Themenfelder wie private Vorsorge und Geldanlage mit einfachen Worten.