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Eigenheimzulage auch für Erweiterung oder Umbau möglich

Wer sein Eigenheim saniert und in diesem Zug gleich neuen Wohnraum unterm Dach schafft, muss viel Geld investieren.

Für Dachmodernisierung, Aufstockung und Innenausbau kommen schnell sechsstellige Summen zusammen.

Um für Bauherren die Zinslast in erträglichen Grenzen zu halten, hält der Staat entsprechende Geldmittel bereit, von denen bei Ausbau und Modernisierung profitiert werden kann.

Somit ist die Eigenheimzulage nicht allein denen vorbehalten, die ein Eigenheim bauen oder kaufen. Wenn Sie zusätzlichen Wohnraum schaffen und diesen auch selbst nutzen, können Sie dafür ebenfalls die staatliche Eigenheimzulage erhalten.

Eigenheimzulage: Umbau des Speichers

So zum Beispiel, wenn der bislang nur als Speicher genutzte Raum im Dachgeschoss zu Wohnraum umfunktioniert oder die Wohnfläche im Dachgeschoss durch Aufstockung vergrößert wird.

Auch Anbauten gelten in der Regel als uneingeschränkt förderungswürdig.

Achtung: Schwieriger wird es, wenn Kellerräume zu Wohnzwecken umfunktioniert werden – hier muss nachgewiesen werden, dass mit erheblichem Aufwand ein bislang unbewohnbarer Kellerraum zu vollwertig nutzbarem Wohnraum umgebaut wurde.

Maßgebend für die Eigenheimzulage bei Umbau und Erweiterung sind die Baukosten. Pro Jahr gibt es 2,5% davon als Zulage.

Beispiel: Kostet der Ausbau des Dachgeschosses 80.000 €, gibt es acht Jahre lang jeweils 2.000 € – damit beteiligt sich Vater Staat mit insgesamt 16.000 € an der Baumaßnahme.


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Wichtig: Voraussetzung für den Erhalt von Eigenheimzulage bei der Schaffung neuen Wohnraums ist, dass die Baukosten mindestens ein Drittel dessen betragen, was für den Neubau der Räume notwendig gewesen wäre.

Bei Erweiterungen kommt es darauf an, ob Sie vollwertigen neuen Wohnraum schaffen.

Dies ist regelmäßig dann der Fall, wenn Sie für ein Wohn-, Schlaf- oder Kinderzimmer – oder andere der Wohnung zugeordnete Räume – einen entsprechenden Anbau errichten.

Keine Chance auf Förderung haben Sie hingegen nur eingeschränkt nutzbaren Wintergärten, Abstellräumen oder Garagen. Solche Räumlichkeiten gelten nicht als vollwertiger Wohnraum und unterliegen damit auch nicht der Eigenheimförderung.

Wie Sie als Eigentümer von der Ökozulage profitieren können

Nachdem die Ökozulage von der Bundesregierung bis Ende 2002 verlängert worden ist, können Sie nun auch bei künftigen umweltfreundlichen Bauvorhaben auf die Unterstützung des Staates bauen.

Die Ökozulage wird im gleichen Zeitraum wie die Eigenheimzulage gezahlt und unterliegt auch in Bezug auf Einkommen und Selbstnutzung des Wohnraums den gleichen Bedingungen.

Wichtig: Für den nachträglichen Einbau einer Energiesparanlage in ein bereits selbstgenutztes Gebäude wird keine Förderung gewährt. Das gilt auch im Zusammenhang mit Aus- oder Erweiterungsbauten.

Praxis-Tipp: Um Ihren Anspruch auf Ökozulage nicht zu verlieren, sollten Sie die entsprechenden Anlagen schon vor dem Bezug installieren.

Was als „energiesparende Anlage“ eingestuft wird, ist in den Regelungen zur Eigenheimzulage detailliert beschrieben.

Dazu zählen Diese Anlagen werden acht Jahre lang mit jeweils 2% der Anschaffungskosten pro Jahr gefördert.

Als Anschaffungskosten zählen die Aufwendungen, die für Erwerb und Installation einschließlich Anbindung an das Heizsystem entstehen.

Beispiel: Sie haben ein gebrauchtes Haus gekauft und vor dem Bezug eine Solaranlage installiert.

Die Kosten hierfür beliefen sich auf insgesamt 21.000 €. Dafür erhalten Sie in Form der Ökozulage acht Jahre lang jeweils 420 € als staatliche Förderung. Insgesamt bezahlt der Fiskus immerhin 3.360 € – das entspricht 16% der Gesamtkosten.

  • verbrennungsmotorisch oder thermisch betriebene Wärmepumpen
  • Elektro-Wärmepumpen
  • Solaranlagen für die Aufbereitung von Warmwasser oder die Unterstützung der Heizungsanlage
  • Anlagen zur Wärmerückgewinnung.

Achtung: Wenn Sie ein Niedrigenergiehaus erworben haben, müssen Sie anders kalkulieren. In diesem Fall richtet sich die Ökozulage nicht nach den zusätzlichen Aufwendungen, sondern die Eigenheimzulage wird pauschal um 400 € pro Jahr erhöht.

1. März 2002

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.