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Eigenkapitalquote erhöhen: Wie man die Bilanzsumme senken kann

Als wirtschaftliche Kennzahl ist die Eigenkapitalquote ein wichtiger Faktor, wenn es darum geht, Unternehmen zu bewerten.

Das kann für Investoren interessant sein, die Aktien von dem Konzern kaufen möchten – aber auch Banken, die der Firma Kredite geben, schauen sich die Eigenkapitalquote genauer an.

Ziel ist eine hohe Eigenkapitalquote

Jedes Unternehmen sollte daran interessiert sein, die Eigenkapitalquote möglichst hoch zu halten. Dient sie doch als Puffer in Krisenzeiten, um Verluste ausgleichen zu können. Somit kann die Insolvenz oder eine Übernahme verhindert werden.

Es gilt jedoch zu beachten, dass man wiederum bei Investitionen eine niedrige Eigenkapitalquote haben sollte. Nur dann kommt nämlich der sogenannte Leverage-Effekt zum Tragen. Operating Leverage Effekt – wie Unternehmen einen Hebeleffekt bewirken


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Das Ziel „Eigenkapitalquote erhöhen“ gilt für die Bilanzierung. Dort ist es von entscheidender Bedeutung, ein gutes Verhältnis von eigenen Barmitteln zu Fremdkapital zu haben.

Vorteile einer hohen Eigenkapitalquote

Eine hohe Eigenkapitalquote zeigt, dass das Unternehmen solide wirtschaftet. Es hat z.B. in vielen erfolgreichen Jahren Rücklagen bilden können. Alternativ kann es auch viele Investitionen mit Fremdkapital getätigt haben, so dass ein Großteil des Eigenkapitals nie in die Hand genommen werden musste. Das alles signalisiert Stabilität im Unternehmen.

Aus diesem Grund ist für Investoren und Kreditinstitute die Eigenkapitalquote wichtig. Anleger schauen darauf, bevor sie ihr eigenes Geld in das Unternehmen stecken. Banken überprüfen mit der Eigenkapitalquote, wie kreditwürdig ein Konzern ist. Eigenkapitalquote: Was Banken wissen wollen

Die oft empfohlene Mindestquote liegt bei 10% – Banken sehen jedoch gerne etwas mehr. Das hängt aber natürlich immer davon ab, wie risikoreich bzw. krisenanfällig die jeweilige Branche aktuell ist.

Letztlich spielt die eigene Sicherheit eine entscheidende Rolle. Sollte sich die wirtschaftliche Lage verschlechtern, kann man mit ausreichend Eigenkapital diese schwierige Phase abfedern und überstehen.

Eigenkapitalquote erhöhen: Fazit

Wenn ein Unternehmer einen kleinen Betrieb hat, kann er selbstverständlich auch private Barmittel in die Firma fließen lassen und damit die Eigenkapitalquote erhöhen. Doch das ist nicht immer möglich.

Viel häufiger wird geraten, sich die Aktiv- und Passiv-Seiten der Bilanz genauer anzuschauen. Hat ein Konzern Immobilien, Maschinen und einen Fuhrpark, dann gibt es eine einfache Möglichkeit, wie man die Eigenkapitalquote erhöhen kann: Man kann die Fahrzeuge und Maschinen verkaufen und anschließend leasen.

Bei Immobilien gilt Ähnliches: Man veräußert Lagerhallen oder Büroräume unter der Bedingung, dass man sie weiterhin mieten kann. Dadurch werden sofort Barmittel freigesetzt, mit denen man Verbindlichkeiten tilgen kann. Generell wird dadurch weniger Fremdkapital benötigt und man kann somit die Eigenkapitalquote erhöhen.

Selbst wenn das Eigenkapital sich nicht erhöht – durch die verringerte Bilanzsumme steigt der Anteil des Eigenkapitals und führt zu einer erhöhten Eigenkapitalquote.

12. Juni 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.