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Eigenkapitalquote: Was Banken wissen wollen

Gemeinhin gilt die Eigenkapitalquote als wichtige Kennziffer zur Bewertung eines Unternehmens.

Lesen Sie hier  warum nicht nur private Investoren, sondern auch Banken an der Eigenkapitalquote Interesse haben.

Die Eigenkapitalquote bewertet die finanzielle Stabilität eines Unternehmens

Jeder, der sein Geld irgendwo investieren möchte, peilt damit natürlich eigene Gewinne und eine Vermehrung seines Vermögens an.

Aus diesem Grund ist es für Anleger von essentieller Wichtigkeit, die Sicherheit einer Investition im Vorhinein zumindest grundlegend abschätzen zu können.

Denn: Würde jeder Investor sein Kapital blindlings irgendwo platzieren und damit mehrfach hintereinander auf die Nase fallen, könnte das Wirtschaftssystem auf lange Sicht nicht lauffähig bleiben.

Die ewige Suche gilt demnach möglichst sicheren Kandidaten, also Unternehmen, die Wachstum und damit stabilen Gewinn versprechen.


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Um solche Unternehmen von desolaten Projekten unterscheiden zu können, gibt es eine ganze Reihe von finanztechnischer Bewertungskriterien, eines davon ist die so genannte Eigenkapitalquote (EKQ).

Mehr zum Thema: Die Banken müssen ihr Eigenkapital erhöhen

Sie trifft eine Aussage über die Bonität und die finanzielle Unabhängigkeit eines Unternehmens und hilft Investoren somit dabei, verschiedene Anlagemöglichkeiten miteinander zu vergleichen.

Eigenkapitalquote: Banken wollen‘s wissen

Doch nicht nur private Investoren nutzen diese Kennzahl, um sich ein Bild von der Finanzkraft eines Konzerns zu verschaffen. Die Eigenkapitalquote ist auch für Banken ein interessanter Faktor, wenn es um die Vergabe von Krediten an Unternehmen geht.

Dabei gilt: Je höher die Eigenkapitalquote, desto besser die Bonität einer Firma und andersherum.

Unternehmen mit einer hohen Kennzahl erhalten also in der Regel öfter und unkomplizierter Kredite von Banken für besondere Projekte oder einen Ausbau der eigenen Geschäftsfelder.

Außerdem erhalten sie diese Kredite natürlich auch zu besseren Konditionen als Unternehmen, die unter einer schlechten Eigenkapitalquote leiden und die dann erheblich höhere Zinsen zurückzahlen müssen.

So wird die Eigenkapitalquote ermittelt

Doch wie ermittelt man überhaupt die Eigenkapitalquote? Das ist prinzipiell ganz einfach, denn diese marktwirtschaftliche Kennzahl stellt im Grunde das Verhältnis zwischen dem Eigen- und dem Gesamtkapital eines Unternehmens dar.

Formel  

Eigenkapitalquote berechnen

?
Die Eigenkapitalquote gibt den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital an. Nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen sollte die Eigenkapitalquote nicht unter 30 % sinken.
$$\bo\text"Eigenkapitalquote" = (\text"Eigenkapital" / \text"Bilanzsumme"\)*100$$
Ergebnis berechnen

Je höher diese Kennzahl, desto mehr macht das Eigenkapital anteilig an der gesamten Firmenkapitalisierung aus und desto weniger ist das Unternehmen von externer Finanzierung abhängig.

Die genaue Auslegung der prozentualen Eigenkapitalquote hat sich allerdings im Laufe der Zeit stark verändert.

Mehr zum Thema: Die Aussagekraft der Eigenkapitalquote

Galt vor rund 60 Jahren erst eine Quote von 50% oder mehr als gut finanziert so bescheinigt man heute bereits Unternehmen mit einer EKQ von 20-30% eine solide Finanzierung und damit gute Bonität.

Wenn allerdings auch diese mittlerweile niedrigere Schwelle unterschritten wird, haben es Firmen deutlich schwerer, Banken zur Kreditvergabe zu finden.

21. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.