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Eigenkapitalrendite berechnen: Wertermittlung leicht gemacht

Wer die Eigenkapitalrendite berechnen kann, der kann erkennen, inwieweit sich seine Investition als Anleger lohnt. Die Eigenkapitalrendite ist zugleich Ausdruck der Eigenkapitalrentabilität.

Gleich, ob man sein Geld in eine Aktie, ein Unternehmen oder irgendein Projekt steckt – jede Investition ist mit einem Zweck verbunden. Wird das Ziel erreicht, so ist zunächst das Ergebnis wichtig.

Je größer der angestrebte Erfolg, desto besser. Interessanter ist aber die Frage, mit wie viel Einsatz ein Gewinn zustande kommt. Stellt man den Ertrag ins Verhältnis zum Geldaufwand, so erhält man die Rendite. Die ist umso höher, je mehr die Investition gebracht hat.

Eigenkapitalrendite berechnen: Basis

Es geht also immer um die Eigenkapitalrendite. Insofern ist jede berechnete Rendite einer Geldanlage zugleich die Eigenkapitalrendite.

Die zeigt, wie hoch sich das investierte Kapital verzinst hat.


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Bringt ein Investment von 1.000 € einen Gewinn von 100 €, so berechnet sich die Eigenkapitalrendite so: Der Gewinn wird durch die Summe des Eigenkapitals geteilt und mit 100 multipliziert, damit sich das Ergebnis in Prozent darstellen lässt.

Formel  

Die Eigenkapitalrendite (ROE) berechnen

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Mit dieser Formel berechnet man ganz einfach die Rendite des Eigenkapitals bei einer Aktiengesellschaft. Die häufig verwendete Bezeichnung "ROE" (Return on Equity) ist lediglich die englische Übersetzung von "Eigenkapitalrendite".
$$\bo\text"Eigenkapitalrendite" = (\text"Gewinn" / \text"Eigenkapital"\)*100$$
Ergebnis berechnen

Die Rendite beträgt in diesem Fall 10%. Ob nun eine Aktie 10% Rendite bringt, hängt von deren Wertentwicklung ab. Der Kurs steigt in der Regel mit der Höhe des Erfolgs eines Aktienunternehmens. Doch als Anleger darf man nicht nur auf den Gewinn schauen.

Eigenkapitalrendite von Unternehmen berechnen

Da man mit dem Kauf einer Aktie zugleich in das Unternehmen selbst investiert und Miteigentümer wird, muss auf die Rendite des Eigenkapitals geschaut werden.

Diese Kennzahl gibt Aufschluss darüber, ob und inwieweit sich eine Investition in ein bestimmtes Unternehmen lohnt. Das Geld der Anleger gehört zum Eigenkapital. Um die Eigenkapitalrendite zu berechnen, nimmt man die Jahresbilanz, die jährlich veröffentlicht wird.

Hier sucht man nach den beiden Komponenten Jahresüberschuss nach Steuern und Eigenkapital. Das Eigenkapital ist vom Fremdkapital strikt zu trennen. Die anschließende Berechnung der Eigenkapitalrendite erfolgt wie im obigen Beispiel.

Nur sind bei Aktienunternehmen natürlich die Größenordnungen etwas anders. Weist etwa die Beliebig AG einen Jahresüberschuss von 10 Mio.€ aus, so ist dieser Betrag durch die Höhe des ausgewiesenen Eigenkapitals zu teilen. Beträgt das Eigenkapital 100 Mio.€, so ergibt sich eine Eigenkapitalrendite von 10%.

In dieser Höhe hat sich also das Eigenkapital verzinst.

Eigenkapitalrendite berechnen ­– Ergebnis bewerten

Und was sagt das einem Anleger? Nun, im Vergleich zur Geldanlage-Rendite sind die 10% Eigenkapitalrendite eines Großunternehmens nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht berauschend.

Ist man bereits Aktionär, so kommt es darauf an, wie sich die Eigenkapitalrendite in den vergangenen Jahren präsentiert hat. Dass Gewinne schwanken, ist normal.

Dies muss man auch in Betracht ziehen, wenn man vor der Auswahl verschiedener Aktien steht. Außerdem kann die Eigenkapitalrendite nicht starr und isoliert bewertet werden.

Mehr dazu: Eigenkapitalrentabilität: Interessante Kennzahl bei Investments

Die Eigenkapitalrendite hängt von einigen zusätzlichen Faktoren ab und ist je nach Branche verschieden. Unabhängig davon jedoch gibt es Durchschnittswerte als Anhaltspunkt. Mit Werten zwischen 20% bis 30% kann eine Eigenkapitalrendite generell als gut bezeichnet werden.

24. Mai 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.