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Eigenverbrauch 2015: Solarenergie selber nutzen und sparen

Für Menschen mit Eigenheim, die über eine Photovoltaik-Anlage verfügen, gibt es zwei Möglichkeiten. Sie können ihren Strom entweder ins örtliche Stromnetz einspeisen, wofür sie vom Energieversorger vergütet werden, oder sie nutzen ihn selbst.

Dieser Eigenverbrauch war lange Zeit wenig rentabel, mittlerweile ist die Vergütung für eine in das Stromnetz eingespeiste Kilowattstunde aber niedriger als für eine Kilowattstunde, die bezogen wird.

Ein hoher Eigenverbrauch ist 2015 günstiger als große Einspeisungen

Rund 0,12 € erhalten private Energieerzeuger pro eingespeiste Kilowattstunde im Jahr 2015, durchschnittlich 0,29 € kostet eine vom Stromanbieter bezogene Kilowattstunde. Private Solarstrom-Erzeuger sollten also ihren Eigenverbrauch erhöhen, um Geld zu sparen.


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Eigenverbrauch bedeutet, selbst erzeugten Strom durch Sonnenenergie selbst zu nutzen. Wenn mehr Strom zur Verfügung steht als selbst benötigt wird, wird der Überschuss in das öffentliche Netz eingespeist. Wenn der selbst erzeugte Strom nicht ausreicht, wird aus dem öffentlichen Netz zusätzlicher Strom bezogen.

So optimieren Sie Ihren Solarstrom-Verbrauch

Einen Eigenverbrauch von 100 % zu erreichen bedeutet, keinen selbst erzeugten Strom mehr ins öffentliche Netz einzuspeisen, da die erzeugte Energie durch die Hausbewohner vollständig genutzt wird.

Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, um den Eigenverbrauch zu optimieren. So können die Besitzer von Photovoltaik-Anlagen die Stromflüsse in ihrem Haus mithilfe von Smart Home-Anlagen genau überblicken und steuern und dank Handlungsempfehlungen die für sie optimale Nutzung in Anspruch nehmen. Einzelne Geräte (Spülmaschine, Waschmaschine etc.) können beispielsweise automatisch über Funksteckdosen aktiviert werden.

Weitere Möglichkeiten um den Eigenverbrauch zu steigern

Durch Batteriespeicher kann der Eigenverbrauch zusätzlich optimiert und erhöht werden. Strom, der an besonders sonnigen Tagen zu viel produziert wird, kann gespeichert und bei Bedarf wieder abgerufen werden. Dadurch können Haushalte völlig unabhängig vom örtlichen Stromnetz versorgt werden und funktionieren auf diese Weise autark.

Auch durch Wärmepumpen, die als thermischer Speicher und Verbraucher genutzt werden, kann der Eigenverbrauch noch gesteigert werden. Dafür werden über zwei separate Zähler die selbst verbrauchte Energie und die eingespeiste Energie gemessen.

Die Wärmepumpe ist dabei so an die Photovoltaik-Anlage angeschlossen, dass sie weiß, wann es gerade viel Strom aus eigener Erzeugung gibt. In dieser Zeit werden dann Warmwasserspeicher aufgeladen, was den Eigenverbrauch erhöht.

Was Solarstrom-Erzeuger wissen müssen

Als Besitzer einer Photovoltaik-Anlage können Sie Geld sparen, wenn Sie Ihren Eigenverbrauch maximieren. Da ein hoher Eigenverbrauch im Jahr 2015 günstiger ist als Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen und fehlende Energie vom Stromversorger zu beziehen, sollte dieser mit Wärmepumpen, Batteriespeichern und Smart-Home-Anlagen optimiert werden.

14. Januar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.