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Baudarlehen berechnen − abhängig von vielen Faktoren

Ein Darlehen aufzunehmen, Zinsen, Laufzeiten und die Tilgungsart zu berechnen ist ein kompliziertes Unterfangen. Viele Faktoren müssen berücksichtigt werden, und die Banken arbeiten nicht immer ganz transparent.

Damit der Traum vom eigenen Haus ohne Probleme in Erfüllung geht, ist es wichtig, sich vorher genau zu informieren und alles durchzukalkulieren. Nur so können böse Überraschungen vermieden werden.

Voraussetzungen, um ein Baudarlehen zu berechnen

Um ein Baudarlehen zu berechnen, ist es für zukünftige Eigenheimbesitzer zunächst wichtig, ihr Eigenkapital zu kennen. Nur so können sie überhaupt erst in Erfahrung bringen, wie viel Fremdkapital sie sich von einem Kreditinstitut leihen müssen.

Dafür müssen potenzielle Häuslebauer all ihre Ersparnisse zusammenzählen und können dann zur Bank gehen. Dort können sie dann zwischen verschiedenen Kreditmöglichkeiten wählen.


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Falls sie monatlich nur niedrige Raten bezahlen möchten oder können, dauert die Tilgung des Kredits lange. Sind sie finanziell in der Lage hohe Beträge monatlich zurückzuzahlen, so ist der Zeitraum, in dem das Baudarlehen zurückgezahlt wird, dementsprechend kürzer. Prinzipiell hängt also alles von der finanziellen Situation der künftigen Hausbesitzer ab.

Auch macht es natürlich einen Unterschied, ob 80% oder 50% Fremdkapital geliehen werden. All diese Faktoren müssen berücksichtigt werden, wenn es darum geht, das Baudarlehen zu berechnen.

Ist es möglich, ein Baudarlehen ohne Eigenkapital zu bekommen?

Für Menschen, die den Traum vom eigenen Haus träumen, aber bisher noch keine Möglichkeit hatten viel zu sparen oder ihre Rücklagen für andere Notsituationen behalten möchten, ist es mittlerweile sogar möglich, sich das Bauvorhaben mit 100% oder sogar 110% von der Bank finanzieren zu lassen.

Bei einer 110%-Finanzierung können Bauherren sich sogar noch die Einbauküche kaufen oder erste Nebenkosten bezahlen. Diese Art der Finanzierung hat den Vorteil, dass günstige Immobilienpreise sofort genutzt werden können und die eisernen Reserven nicht angerührt werden müssen.

Allerdings werden diese Kredite von den Banken nur unter bestimmten Voraussetzungen gegeben. In erster Linie gehört dazu ein sicherer Job mit gutem Einkommen. Darlehensnehmer müssen sich darüber im Klaren sein, dass diese Vollfinanzierung mit hohen Zinsen verbunden ist, da sie für die Banken ein gewisses Risiko birgt.

Darüber hinaus dauert die Tilgung eines 100%- oder 110%-Kredits wesentlich länger, als wenn bereits 20%, 30% oder sogar 50% Eigenkapital vorhanden sind.

Berechnung von Fall zu Fall verschieden

Da Darlehensnehmer so viel beachten müssen, ist es unmöglich, Baudarlehen pauschal zu berechnen. So ist es von Kreditnehmer zu Kreditnehmer unterschiedlich, mit welchen Voraussetzungen sie zu einer Bank gehen und ein Darlehen aufnehmen.

Welche Punkte allerdings immer in den Beratungsgesprächen thematisiert werden sollten, sind Zinsen, Laufzeit, Tilgungsart bzw. Tilgungshöhe und ob Sondertilgungen möglich sind. Schließlich möchte jeder Bauherr die für ihn beste Option finden und sich den Traum vom eigenen Haus so angenehm wie möglich erfüllen.

Damit dies auch gelingt, ist es wichtig, sich ausführlich beraten zu lassen und Angebote zu vergleichen, um nicht auf Wucherzinsen oder schlechte Konditionen hereinzufallen.

4. November 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.