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Ein Plädoyer für die Aktie

Eine Studie, die von mehreren Direktbanken durchgeführt wurde, beweist einmal mehr, dass das Finanzwissen der Deutschen leider nicht sonderlich groß ist. Die wichtigsten Ergebnisse von „Aktion pro Aktie“ möchte ich Ihnen hier vorstellen.

Generelle Abenigung der Deutschen gegenüber Aktien?

So geht daraus beispielsweise hervor, dass Anleger in Deutschland die Renditen klassischer Zinsprodukte über- und die Wertentwicklung des DAX unterschätzen. Dies hat meiner Ansicht nach mit einer grundsätzlichen Abneigung vieler Deutscher gegenüber Aktien zu tun. Auf der anderen Seite erfreuen sich Zinsanlagen hierzulande nach wie vor großer Beliebtheit.

So kommt es dann zu dem Ergebnis, dass Zinsanlagen positiver bewertet werden, als sie tatsächlich sind, und Aktien negativer gesehen werden. Bei Aktien richtet sich der Fokus vieler Deutscher ausschließlich auf die Risiken und bei Zinsanlagen ausschließlich auf die Vorteile.

Gestützt wird meine These durch ein Ergebnis der Untersuchung: 46% der Befragten halten eine Aktie für ein „reines Spekulationsobjekt“. Ganze 60% gaben sogar an, dass die Aktie die risikoreichste Investition überhaupt sei.


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Aktien sind für jeden geeignet

Ebenso geht aus dem Bericht hervor, dass 51% der Befragten der Ansicht sind, dass Aktien „nur etwas für Reiche“ seien. Dabei haben Sie schon mit 50 € im Monat die Möglichkeit, über einen Sparplan in Aktien zu investieren. Somit sind Aktien für jeden Geldbeutel geeignet – sogar für Berufseinsteiger.

Aber nicht nur für jedes Budget sind Aktien als Geldanlage geeignet, sondern auch für nahezu jedes Risikoprofil. So gibt es Aktien wie z. B. die des Schweizer Nahrungsmittel-Giganten Nestlé, die selbst in den größten Krisen- und Crash-Phasen weniger an Wert verloren haben als die meisten anderen Papiere.

Zudem finden Aktien wie die von Nestlé in der Folge wesentlich schneller zu ihrem vorherigen Wert zurück als andere Aktien. Bedenken Sie in dem Zusammenhang auch, dass Konzerne wie Nestlé schon Weltkriege überstanden haben!

Daher werden solche Firmen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch kommende Krisen und Crashs überstehen. Dafür müssen Sie bei solchen Papieren jedoch Abstriche bei der Rendite hinnehmen. Das bedeutet allerdings, dass Sie Zinsanlagen auch mit Aktien von Unternehmen wie Nestlé immer noch locker schlagen – allein schon durch die Dividende.

Wenn Sie höhere Rendite-Erwartungen haben, müssen Sie zur Erreichung Ihrer Renditeziele in der Regel größere Risiken eingehen. Sie sehen also: Aktien sind nicht nur für nahezu jeden Geldbeutel geeignet, sondern auch für so gut wie jeden Risikotypen.

Fazit: Sie sollten sich mit Aktien auseinandersetzen

Ich gehe davon aus, dass die meisten von Ihnen ohnehin Aktionäre sind, daher richtet sich mein Schlusswort hier vermutlich an eine Minderheit:

Wenn Sie sich bislang noch nicht mit dem Thema Aktien beschäftigt haben, bietet Ihnen die fortwährende Niedrig-Zins-Phase ein schlagkräftiges Argument dafür, die Chancen und Risiken des Aktienmarktes genauer unter die Lupe zu nehmen.

Selbst konservative Anleger können mit einer Aktienquote von 10 bis 20% etwas Schwung in ihr Depot bringen. Wer auf einen stärkeren Rendite-Hebel setzen will, kann auch höhere Aktienquoten wählen.

2. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Tobias Schöneich. Über den Autor

Tobias Schöneich, Jahrgang 1982, begeistert sich seit der Jahrtausendwende und somit seit den Zeiten des New-Economy Booms für das Thema Börse und alles unmittelbar damit Verbundene.