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Ein Sparplan eignet sich gut für die private Altersvorsorge

Wer regelmäßig Geld für seine private Altersvorsorge zurücklegen möchte, für den kommen Sparpläne in Frage. Hier gibt es sowohl Angebote für vorsichtige als auch für risikobereite Sparer.

Mit Sparplänen kann man Schritt für Schritt eine solide Rücklage für das Alter aufbauen. Doch den Sparplan schlechthin gibt es nicht. Stattdessen gibt es unterschiedliche Sparpläne für verschiedene Anlegertypen.

Altersvorsorge: Sparplan je nach Anlegertyp

Je nach Anlegertyp kommen Bank-, Fonds-, ETF- oder Riester-Sparpläne in Frage, um regelmäßig Geld für ein langfristiges Ziel wie die private Altersvorsorge zurückzulegen. Für welchen Sparplan man sich konkret entscheidet, hängt immer von der persönlichen Situation und der Einstellung zu den drei Kriterien der Geldanlage, Sicherheit, Rendite und Liquidität, ab. Zusätzlich ist die Flexibilität eines Sparplans wichtig, damit man diesen an veränderte finanzielle Verhältnisse anpassen kann.

Altersvorsorge mit Banksparplänen

Banksparpläne eignen sich in der Regel für vorsichtige Sparer, die keine unnötigen Risiken eingehen möchten. Sie bieten ein hohes Maß an Sicherheit, was nach der Finanz- und Schuldenkrise für viele Sparer sehr wichtig ist. Allerdings fallen die Renditen auf den ersten Blick mager aus.

Der Vorteil von Banksparplänen liegt eindeutig auf der Kostenseite. Im Gegensatz zu manch anderen Anlageprodukten sind die Abschlussgebühren und Provisionen hier äußerst gering. Allerdings ist jeder Banksparplan anders und ein Vergleich lohnt sich.

Viele Banken bieten ihren Sparern nicht nur einen Grundzins, sondern auch einen Bonus an. Dieser hängt oft von den jährlich eingezahlten Sparbeiträgen ab und steigt im Laufe der Jahre. Manche Banken zahlen zudem am Ende der marktüblichen Ansparzeit von 25 Jahren einen Bonus von 100% auf die jährliche Einzahlung. So kann ein Banksparplan durchaus eine akzeptable Rendite erwirtschaften.

Doch es gibt Angebote mit und ohne Mindestlaufzeit. Während manche Banken eine Kündigung erst nach drei Jahren erlauben, haben andere keine Mindestlaufzeit, sondern nur eine dreimonatige Kündigungsfrist. Auch hier lohnt also ein Vergleich.

Darüber hinaus können Sparer zwischen Banksparplänen mit flexiblem und festem Zins wählen. In der gegenwärtigen Niedrigzinsphase ist es auf jeden Fall empfehlenswert, einen variablen Zins zu wählen, denn viel niedriger kann das Zinsniveau kaum fallen.

Altersvorsorge mit Fondssparplänen

Fondssparpläne sind ein besonders flexibles Instrument zur Altersvorsorge, da sie in der Regel problemlos an veränderte finanzielle Verhältnisse angepasst werden können. Dabei kann die regelmäßige Sparrate nicht nur der Höhe nach verändert, sondern bei Bedarf auch ganz ausgesetzt werden. Investmentfonds gibt es für festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und Immobilien.

Im Vergleich zu Banksparplänen sind sie teurer, da bei Banken und Sparkassen in der Regel ein Ausgabeaufschlag bei dem Erwerb der Fondsanteile anfällt. Allerdings lässt sich dieser ganz oder teilweise umgehen, wenn man einen Fondssparplan bei einer Direktbank oder in einem sogenannten Fondsshop im Internet kauft. Die Rendite beispielsweise eines Aktienfonds wird auf lange Sicht voraussichtlich deutlich höher sein als die eines Bankensparplans.

ETF-Sparplan zur Altersvorsorge

ETF bedeutet Exchange-traded fund und es handelt sich um einen an der Börse gehandelten Investmentfonds, der einen bestimmten Index abbildet, wie zum Beispiel den DAX. Dabei setzt man nicht alles Geld auf eine Karte, sondern hat über den Index eine solide Risikostreuung. So macht der Sparer jeden Höhenflug des Marktes mit und kann auch keine größeren Verluste erleiden als der jeweilige Index.

Weiterhin kann man jederzeit ein- und aussteigen und viele Indexfonds werden von Direktbanken mit einem reduzierten Ausgabeaufschlag angeboten, sofern sie nicht ganz darauf verzichten. Experten bezeichnen das Sparen in einen Indexfonds auch als den Königsweg des Fondssparens.

Vorsorge mit einem Riester-Sparplan

Bei Riester-Sparplänen gibt es Zulagen für die private Altersvorsorge. Voraussetzung hierfür ist, dass die Sparraten in bestimmte, zertifizierte Anlageformen fließen. Sparverträge, die diese Anforderungen erfüllen, erhalten eine Zertifizierung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Unter anderem sind Fondssparpläne förderfähig. Bei einer langfristigen Anlage haben Anleger mit Fondssparplänen hohe Renditechancen.

Eine Alternative sind Riester-Banksparpläne. Diese bieten eine hohe Sicherheit. Vorteil hier: Sparer zahlen in der Ansparphase keine Gebühren. Ein Nachteil ist die niedrige Verzinsung. Allerdings sollte man auch hier vergleichen, da es Renditeunterschiede von mehr als 1,5% gibt. Das kann bei einer Laufzeit von 25 Jahren schon mal 10.000 € bis 15.000 € Differenz ausmachen.

Wichtig: Klarheit über die Anlageziele und ein Vergleich der Angebote

Bevor man einen Sparplan abschließt, ist es also wichtig, sich zunächst über seine Anlageziele klar zu werden: Wie wichtig sind einem Sicherheit, Rendite und Liquidität. Diese Ziele der Geldanlage schließen sich teilweise gegenseitig aus und werden deshalb auch als magisches Dreieck der Geldanlage bezeichnet.

Weiterhin ist es wichtig, die Angebote der favorisierten Sparplanart miteinander zu vergleichen, um vermeidbare Kosten und/oder besonders lukrative Angebote zu identifizieren. Nur selten ist das erste Angebot auch das beste.

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20. September 2014

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Dr. Jürgen Nawatzki
Von: Dr. Jürgen Nawatzki. Über den Autor

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre war Dr. Jürgen Nawatzki u. a. als Finanzberater tätig und hat individuelle Lösungen zur Vorsorge, Immobilienfinanzierung und zum Kapitalaufbau für Privatkunden entwickelt. Als Autor möchte er seinen Lesern Informationen und Hintergrundwissen zu Wirtschafts- und Finanzthemen liefern.