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Einbrecherschutz: Diese einfachen Baumaßnahmen zeigen durchschlagende Wirkung

Für die meisten Menschen ist ein Einbruch in das Eigenheim ein böser Albtraum. Umso schlimmer ist es, dass dieser Albtraum immer häufiger wahr wird: Um 9 Prozent ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im Jahr 2015 gestiegen, und zwar auf rund 152.000.

Das ist die schlechte Nachricht. Und jetzt die gute: Gesunken ist die Einbruchszahl vor allem in den Landkreisen, in denen sich die Einwohner aktiv um einen besseren Einbrecherschutz bemüht haben.

Möglich ist das durch vergleichsweise einfache bauliche Maßnahmen. Zwar ist keine einbruchshemmende Tür und kein spezielles Sicherheitsfenster gegen jegliche Art von Gewaltanwendung gewappnet, aber das ist auch gar nicht nötig:

Je länger ein Einbrecher zum Aufbruch braucht, desto größer die Gefahr einer Entdeckung. Deshalb genügen schon vergleichsweise einfache Hindernisse, um ungebetene Gäste fernzuhalten. Dazu im Folgenden einige Beispiele.


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So werden Haus- und Wohnungstüren einbruchssicher

Äußerst wirksam ist beispielsweise ein Sperrbügel. Dabei handelt es sich um einen einfachen Riegel, der auf der Innenseite der Tür angebracht wird und quasi als Zusatzschloss fungiert. Selbst wenn ein Einbrecher das Türschloss aufbekommt – der Sperrbügel ist dann ein zusätzliches Hindernis, das er nicht so schnell überwindet.

Es gibt auch spezielle Türschlösser, die nicht so leicht zu knacken sind wie die handelsüblichen. Ebenso gibt es Türen, die wegen ihrer Passgenauigkeit nicht so leicht aufgehebelt werden können. Als Merkmal für ihre Einbruchssicherheit sind sie in spezielle Widerstandsklassen (Resistance Class, RC) eingeteilt: Je höher die Widerstandsklasse, desto besser schützt eine Tür oder ein anderes Bauteil vor einem Einbruch. Die Polizei empfiehlt Türen ab Widerstandsklasse RC2.

Verhindern, dass Einbrecher durch die Fenster eindringen

Vor allem im Erdgeschoss und Keller sind einbruchhemmende Fenster und Glastüren empfehlenswert. Hier ist der Rahmen besonders stabil, und das Sicherheitsglas lässt sich nicht so leicht einschlagen. Außerdem sind solche Fenster häufig abschließbar und mit mehreren Mauerankern fest mit dem Bauwerk verbunden. Aber auch Rollläden und Fenstergitter halten Einbrecher ab.

Übrigens erkennt man auch hier an den Widerstandsklassen, wie gut das jeweilige Fenster, die jeweilige Glastür oder das jeweilige Fenstergitter vor Einbrüchen schützt.

Beleuchtung – auch an Fenstern hinterm Haus

Lampen mit Bewegungsmeldern sind für Einbrecher höchst unerfreulich. Daher sollte man sich also nicht nur darauf beschränken, den Hauseingang richtig auszuleuchten. Besser sollte man auch an den rückwärtigen Fenstern und Türen Außenlichter anbringen, die mit Bewegungsmeldern ausgestattet sind. Auch das vereitelt die fiesen Pläne manches ungebetenen Gastes.

So können sich Hausbesitzer den Einbau fördern lassen

Der Staat übernimmt auf Antrag 10 % der Kosten, maximal aber 1.500 Euro im Rahmen seines Förderprogramms „Altersgerecht umbauen“. Voraussetzung ist, dass man einen Fachbetrieb damit beauftragt und mit den Baumaßnahmen erst beginnt, wenn der Zuschuss bewilligt wurde.

Einzelheiten zur Antragstellung kann man bei der bundeseigenen Förderbank KfW erfahren. Unter der Servicenummer 0800 5399002 kann man sich außerdem zu diesem Thema beraten lassen.

22. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.