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Eine Stufenzinsanleihe berechnen: So geht es

Im Gegensatz zu anderen Anleihen, wie zum Beispiel einer Sofortrente, ändert sich die Höhe der Zinszahlungen von Stufenzinsanleihen jährlich.

Um die Rendite von Stufenzinsanleihen zu berechnen, muss man mehrere Aspekte berücksichtigen.

Die Rendite von Anleihen ist allerdings oft ausschlaggebend dafür, ob sich eine Investition lohnt.

Daher ist es sinnvoll, auch die Rendite einer Stufenzinsanleihe vorher zu berechnen.

Das Wichtigste über Stufenzinsanleihen

Stufenzinsanleihen sind Anleihen, bei denen die Zinszahlung ansteigend ist.

Im Englischen spricht man auch von „Step-up-Note“.

Für eine normale Standardanleihe wird für die ganze Laufzeit der gleiche fixe Zinssatz gezahlt.

Die Zinsen einer Stufenzinsanleihe werden ebenfalls von Beginn an fixiert. Hier wird in der Regel für jedes Jahr ein fester Zinssatz festgelegt.

Die Zinssätze für eine Stufenzinsanleihe steigen mit zunehmender Laufzeit an.

Der Reiz dieser Anleihen liegt darin, dass der Anleger die Möglichkeit hat, jedes Jahr mehr Zins zu vereinnahmen.


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Daher empfiehlt es sich für Anleger, Stufenzinsanleihen bis zum Ende der Laufzeit zu halten.

Wertpapiere in Form von Stufenzinsanleihen können anhand ihrer Wertpapierkennnummer börsentäglich gehandelt werden.

Bei Stufenzinsanleihen besteht kein Kursrisiko.

Der Unterschied zwischen Standard- und Stufenzinsanleihen liegt im Emittentenrisiko:

Da es sich bei Stufenzinsanleihen um Inhaberschuldverschreibungen handelt, trägt der Anleger das Risiko des Emittenten mit.

Meldet der Emittent Insolvenz an, ist der Kredit, den man als Anleger gewährleistet hat, gefährdet.

Durch dieses Risiko erklärt sich die insgesamt recht hohe Verzinsung von Stufenzinsanleihen.

Stufenzinsanleihen berechnen

Die Rendite einer Stufenzinsanleihe ist auf den ersten Blick für Anleger nicht auszumachen, sie kann allerdings geschätzt werden.

Um Stufenzinsanleihen grob zu berechnen, müssen mehrere Faktoren beachtet werden.

Als erstes muss der Stufenzins selbst berücksichtigt werden.

Er steigt während der Laufzeit meistens an und liegt daher nicht als einzelner Zinssatz vor.

Zur Renditeberechnung muss man daher jede einzelne Zinsstufe heranziehen.

Außerdem ist der Einstiegskurs einer Stufenzinsanleihe von Bedeutung.

Wenn ein Anleger direkt bei Auflage einer Stufenzinsanleihe einsteigt, muss er unter Umständen nicht nur den Nominalwert, sondern auch einen Ausgabeaufschlag zahlen.

Steigt man erst während der Laufzeit ein, zahlt man den jeweils aktuellen Kurswert.

Dieser kann über oder unter dem Nennwert liegen.

Daher muss auch der Ankaufspreis einer Stufenzinsanleihe in die Renditeberechnung eingehen.

Wichtig bei der Berechnung der Rendite ist außerdem der Zeitpunkt des Ankaufs, insbesondere wenn die Stufenzinsanleihe erst während der Laufzeit erworben wird.

Mit diesen Kennzahlen kann die Rendite von Stufenzinsanleihen geschätzt, aber nicht sicher prognostiziert werden.

Verschiedene Rendite-Rechner helfen bei der groben Einschätzung der zu erwartenden Zinsen, zum Beispiel der Renditerechner für universelle Renditeberechnung.

Grundsätzlich lässt sich allerdings sagen, dass Stufenzinsanleihen wegen des Emittentenrisikos sehr renditestark sind.

21. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.