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Einlagensicherung: Geld zuhause bunkern ist verkehrt

Was soll ich denn jetzt mit meinem Geld machen? Ist das Geld sicher bei der Bank? Die Fragen stellen sich viele Sparer.

Das Geld ist bei der Bank sicher – jedenfalls sicherer als zu Hause und dies dank der gesetzlichen Einlagensicherung.

Keine Panik also, so der erste und ganz entschiedene Rat. Hören Sie auf Ihren Verstand und entscheiden Sie rational – schließlich geht es um ihr Geld.

Einlagensicherung  sei Dank – Spareinlagen bleiben sicher

Die Finanzkrise hat das Vertrauen mancher Sparer in die Sicherheit der Banken erschüttert.

Milliardenschwere Abschreibungen infolge fauler Hypothekenkredite haben so manches Finanzinstitut in Schieflage gebracht.

Mit der US-Investmentbank Lehman Brothers forderte die Finanzkrise ein prominentes Opfer, bevor die milliardenschweren Rettungspakete geschnürt wurden.

Die Tatsache, dass der Großteil der Sparer bei allen Hiobsbotschaften und Panikmache durch die Medien erfreulich rational blieb, bewahrte die Finanzbranche vor Schlimmerem.


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Der berüchtigte „Schaltersturm“, massive Liquiditätsabzüge von Anlegern wie zur Weltwirtschaftskrise Anfang der 1930er Jahre, blieb aus.

Kein Schaltersturm – zu Recht

Schließlich verfügen die Finanzinstitute über Einlagensicherungssysteme. Wobei die Einlagensicherung in Deutschland mit mehreren Stufen eine der sichersten weltweit ist.

Zudem erteilte die Bundesregierung eine Staatsgarantie für alle privaten Einlagen bei Banken, die die Guthaben ihrer Kunden nach dem deutschen Einlagensicherungssystem absichern.

Es besteht also keine Veranlassung dazu, den Banken zu misstrauen.

Geld zuhause bunkern – keine Alternative zur Einlagensicherung

Das eigene Zuhause, egal ob im Sparstrumpf oder unter der Matratze, ist für Ihr Erspartes viel weniger geeignet als eine Bank.

Erstens wirft das auf diese Weise deponierte Geld keine Zinsen ab. Somit knabbert die Inflation langsam, aber sicher an Ihren Ersparnissen.

Zweitens gehen Sie sogar ein deutlich höheres Risiko als mit Bankeinlagen ein. Denn bei einem Diebstahl kommt die Hausratversicherung nur bis zu einer begrenzten Summe (die erheblich unter der Versicherungssumme liegt) für Barmittel auf.

Auf einen Blick: Welche Gelder fallen unter die Einlagensicherung?

Die Einlagensicherung umfasst sämtliche Bankkonten und Guthaben, die auf Ihren Namen lauten. Dazu zählen:

  • Giro- oder Tagesgeldkonten, also Guthaben, die Sie jederzeit abheben können.
  • Termingeld- und Festgeldkonten, also Guthaben, die bis zu einem bestimmten Fälligkeitstag auf einem Konto liegen und bis dahin nicht verfügbar sind.
  • Sparkonten und sonstige Spareinlagen, die an eine bestimmte Kündigungsfrist gebunden sind.
  • Sparbriefe, wenn sie auf Ihren Namen lauten, sogenannte Namensschuldverschreibungen. Ausnahme: Sparbriefe von Sparkassen, Landesbanken und Genossenschaftsbanken genießen den vollen Schutz, selbst wenn sie nicht auf Ihren Namen lauten.
  • Bei Sparkassen und Landes-, Volks- sowie Raiffeisenbanken fallen auch Zertifikate unter das jeweilige Einlagensicherungssystem, die eine der Mitgliedsbanken emittiert hat, nicht jedoch Zertifikate anderer Emittenten, die nur durch diese Banken verwahrt werden.

24. März 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.