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Einlagensicherung – Ist mein Geld noch sicher?

In Zeiten, die wie diese von Finanzkrisen beschattet werden, liegt Anlegern natürlich besonders die Frage nach der Sicherheit ihres Geldes am Herzen.

Immer öfter machen im Alltag Schauergeschichten die Runde, die wissen wollen, dass hart erspartes Vermögen von heute auf morgen verschwinden könnte oder einfach in ein paar Jahren nichts mehr wert sei.

Wir wollen für Sie etwas Licht ins Dunkle dieser düsteren (und übertriebenen) Zukunftsvisionen bringen.

Gibt es Schutz vor dem Totalverlust?

Natürlich ist das der Alptraum eines jeden Anlegers: Eine weitere Krise erschüttert die Finanzmärkte und plötzlich ist alles ersparte oder angelegte Geld weg.

So jedenfalls geschah es in den 20er Jahren im Zuge der so genannten Hyperinflation und die Angst vor einer Wiederholung des Desasters sitzt den Deutschen noch heute tief in den Knochen.

Aber so einfach ist es, Gott sei Dank, nun auch wieder nicht.

Aus vergangenen Zeiten ist ausnahmsweise einmal gelernt worden und daher gibt es heute verschiedene Sicherungsmaßnahmen, um eine ähnliche Geldentwertung über Nacht zu verhindern.


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Einlagensicherung – Diese Garantien gibt es für Anleger

Als erstes ist da das europäische Garantieversprechen zu nennen.

Gemäß einer Richtlinie für Banken aus dem Jahre 2008 ist jedes Geldinstitut dazu verpflichtet, eine Einlagensicherung in Höhe von 100.000 Euro pro Kunde zu garantieren. Ehegatten steht gemeinsam natürlich 200.000 Euro zu.

Per Gesetz muss die Bank also zu jedem Zeitpunkt soviel Geld in Rücklagen behalten, dass diese Summe an jeden Kunden sofort ausgezahlt werden kann, auch im Falle einer kompletten Insolvenz.

Wem das zu wenig ist, der kann sein Vermögen auf mehrere Banken aufteilen und genießt dann überall den jeweiligen Einlagenschutz.

Darüber hinaus gehören viele deutsche Banken auch dem ‚Freiwilligen Einlagensicherungsfonds‘ an.

Diese Institute garantieren auf freiwilliger Basis noch einen bestimmten Prozentsatz an Einlagensicherungen – für gewöhnlich 30% des haftenden Eigenkapitals der Bank.

Einlagensicherung bei ausländischen Banken?

Und wie sieht es im Ausland aus? Viele ausländische Banken, die ihren Hauptsitz innerhalb der EU haben, sind ebenfalls Mitglied des Einlagensicherungsfonds.

Und auch sie unterliegen der Sicherungspflicht bis 100.000 Euro.

Allerdings trifft dies nicht auf alle Banken zu. Wenn ein Geldinstitut zum Beispiel nur Niederlassungen in Deutschland besitzt, seine Hauptfiliale aber im Ausland existiert, ist es gut möglich, dass die Einlagensicherung dort nicht greift.

Anleger sollten sich hier also stets gut informieren, bevor sie ein Konto bei einem solchen Institut einrichten.

Auch andere Anlageformen sind geschützt Andere Formen der Geldanlage sind zumindest in Deutschland ebenfalls vor dem Totalverlust geschützt.

So gilt für reine Bausparverträge, dass sie unbegrenzt garantiert sind. Befindet sich das Vermögen auf Tages- oder Festgeldkonten ist immerhin noch eine Summe von 250.000 Euro pro Kunde garantiert.

Sie sehen also, dass es einigen Grund zur Hoffnung gibt, dass sich ein ähnliches Drama wie 1923 nicht noch einmal wiederholen wird.

Absolute Gewissheit gibt es zwar nie, doch heutzutage ist man sich immerhin der Notwendigkeit bewusst, das Vermögen der Anleger soweit es geht zu bewahren.

12. Juni 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.