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Einmalanlage in einen Entnahmeplan: Aufschieben möglich

Die Einmalanlage in einen Entnahmeplan ist für Sie eine sinnvolle Investition in die Zukunft, nämlich für Ihre Rente. Eine lukrative Zusatzrente ist möglich.

Aber zunächst: Wie wird eine Einmalanlage überhaupt definiert? Von einer Einmalanlage ist dann die Rede, wenn Sie als Anleger einmalig mit einer größeren Geldsumme Anteilsscheine erwerben.

Wann ist die Einmalanlage richtig im Entnahmeplan aufgehoben?

Gerade, wenn Sie Geld „übrig“ haben und Ihre Grundsicherung im Alter bereits steht, empfiehlt es sich, das Geld in einen Fonds-Entnahmeplan anzulegen. Denn hier haben Sie die größte Flexibilität, Transparenz und der größte Vorteil: Die höchsten Rendite-Chancen.

Und damit nicht genug mit den Tipps: Ideal ist es, die Höhe der monatlichen Auszahlungen so zu wählen, dass sie von der erwirtschafteten Rendite getragen werden. Somit wird Ihr Kapital nicht verzehrt.

Betrachten Sie diese Investition als langfristig: Die Rendite sorgt dafür, dass Sie einen ordentlichen Rentenzusatz erhalten. Entwickeln sich die Kurse gut, profitieren Sie von noch mehr Geld. Trotzdem kann das Geld jederzeit ausgezahlt oder die Auszahlung auch angehalten werden.

Läuft die Kurserholung schleppend, brauchen Sie unter Umständen einen langen Atem. Deshalb darf eine solide Grundsicherung wie gesagt nicht fehlen.

Nach der Einmalanlage den Entnahmeplan aufschieben

Sie haben auch die Möglichkeit, die Auszahlungen aufzuschieben und das Kapital zunächst nur anzulegen. Bei Fonds-Entnahmeplänen gibt es keine Laufzeit. Sie haben das Zepter in der Hand.

Zuzahlungen und Entnahmen sind jederzeit möglich. Zumindest solange die Summe der Einmalanlage nicht aufgebraucht ist. Nur wenn diese verzehrt wurde, löst sich der Entnahmeplan auf.

Grundsätzlich müssen Sie sich also nicht festlegen, wie lange Sie sparen und ab wann Sie Rente beziehen möchten, wie hoch die Auszahlbeträge sind. Und auch die Umschichtung in andere Fonds ist möglich.

Sie sind also wesentlich flexibler als beispielsweise bei einem Bankauszahlplan, bei dem Sie von Vornherein die Zinsen und die Höhe der Auszahlbeträge festlegen.

Einmalanlage in Entnahmeplan – auch im hohen Alter?

Wenn Sie erst in einem hohen Alter über das Geld verfügen, stellt sich natürlich die Frage, ob sich die Einmalanlage in einen Entnahmeplan überhaupt noch lohnt.

Denn die Gefahr besteht, dass Sie aufgrund von Kursschwankungen zunächst Verluste einfahren und nicht mehr die Zeit haben, diese auszugleichen.

Wenn Sie allerdings einen konservativen Entnahmeplan ansetzen, in dem die Auszahlbeträge nur durch die Renditen gespeist werden, können Kursschwankungen und daraus resultierende Verluste nur einen geringen Teil des Kapitals verzehren. Außerdem ist es jederzeit möglich, die Auszahlungen anzuhalten.

Dadurch, dass Sie monatlich nur kleine Teile des Kapitals entnehmen, kann der Entnahmeplan ebenfalls als „ewige Rente“ bezeichnet werden, wie es zum Beispiel bei Sofortrenten der Fall ist. Sie haben zwar nicht die Garantie, aber hohe Renditechancen.

11. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.