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Einnahmen aus Grunderwerbssteuer steigen kräftig an

Bei der Bestimmung der aktuellen Marktlage für Immobilien in Deutschland bieten sich gleich verschiedene Maßstäbe an. Zum Beispiel kann hier die Entwicklung der Kaufpreise oder auch der Mieten eine große Rolle spielen. Doch wie es tatsächlich um das Transaktionsvolumen bestellt ist, zeigt eine bestimmte Kennziffer ganz deutlich: Und zwar die Entwicklung der Grunderwerbssteuer. 

Die Grunderwerbssteuer: Auswirkungen der Steuererhöhung

Diese Steuer fällt bei Immobilienkäufen nun einmal an. Seit der Reform im Jahre 2006 ist das allerdings Aufgabe der Länder. Zahlreiche Bundesländer haben diesen Freiraum auch dazu genutzt, den Steuersatz anzuheben. Zum Jahreswechsel taten das zuletzt noch Nordrhein-Westfalen und das Saarland.

Insofern ist ein Blick auf das Steuervolumen für das Jahr 2014 im Vergleich zu 2013 schon aufschlussreich, da fehlen nämlich noch diese Erhöhungen und aus diesem Grund sind die Werte noch deutlich einfacher zu vergleichen.


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Erhöhung der Grunderwerbssteuer führte Ende 2014 zu vielen Investitionen

Wie stark die angekündigte Erhöhung der Grunderwerbssteuer aber tatsächlich viele Investitionsentscheidungen beeinflusst hat, zeigt der Blick auf die Steuereinnahmen im Dezember 2014. Laut Angaben des Bundesfinanzministeriums gab es hier ein Plus von knapp 29 %.

Woran das liegt ist klar: Hier haben viele Investoren noch einen Endspurt hingelegt und die noch nicht erhöhten Steuersätze in Nordrhein-Westfalen genutzt. Sicherlich hat es das auch im Saarland gegeben. Doch durch die geringe Fläche des kleinen Bundeslandes fällt dies nicht so stark auf.

Seit 2012 sind die Steuereinnahmen um mehr als 25% angestiegen

Grundsätzlich können sich die Bundesländer über sprudelnde Steuereinnahmen bei der Grunderwerbsteuer freuen. Im Jahre 2014 stiegen die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 11 %. Im Vergleich sind 2012 die Einnahmen sogar um 26 % gestiegen.

Wo liegen denn nun die größten Zuwächse aus regionaler Sicht? Hier kann ganz klar Hessen beim Langfristvergleich seit 2010 punkten. Seit dem sind dort die Einnahmen der Grunderwerbsteuer um 144 % angestiegen. Damit steht Hessen mit weitem Abstand an der Spitze. Auch in etlichen weiteren Bundesländern haben sich im Vergleichszeitraum die Einnahmen mehr als verdoppelt. Das gilt für Berlin, Bremen, Schleswig-Holstein, Brandenburg und auch für Mecklenburg-Vorpommern.

Fazit: Beim Immobilienkauf auch Nebenkosten beachten

Insgesamt flossen 9,3 Milliarden Euro als Einnahmen aus der Grunderwerbsteuer in die öffentlichen Kassen. Das ist schon ein ziemlich großer Posten. Als Immobilien-Investor ist dies vor allen Dingen auch ein Posten, um den man nicht herum kommt.

Daher sollte man bei der Kalkulation neuer Objekte nicht nur den Kaufpreis beachten, sondern auch die kompletten Nebenkosten als Basis mit heranziehen. Hier macht die Grunderwerbsteuer – mit 3,5 % beispielsweise in Bayern, bis maximal 6,5% in Westfalen und anderen – einen großen wichtigen Faktor aus.

21. April 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.