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So macht man die Einnahmenüberschussrechnung 2012

Die Einnahmenüberschussrechnung 2012 betrifft alle Selbstständigen und Unternehmer und muss jährlich dem Finanzamt bis zum 31. Mai übermittelt werden. Abhängig davon, wie groß der Betrieb ist, werden die Anforderungen für die EÜR auch umfassender.

Das bedeutet für Kleinunternehmer, dass sie relativ wenig Angaben machen müssen, während es bei großen Unternehmen dagegen deutlich mehr ins Detail geht.

Besonders, wenn man keine Angestellten hat, ist der Aufwand für die EÜR überschaubar, denn sobald man als Einzelkaufmann oder -frau zwei Jahre in Folge unter 500.000 € Umsatz und 50.000 € Gewinn verbucht, muss man nur noch die EÜR abgeben. Ansonsten ist eine ausführliche Bilanz zu erstellen. Die Einnahmenüberschussrechnung: ein Beispiel

Basis für die Einnahmenüberschussrechnung 2012 ist das HGB. Dort wird in §1 festgelegt, dass jeder Gewerbetreibende auch Kaufmann ist. Dadurch wird er verpflichtet, Angaben über Einnahmen und Ausgaben zu machen.

Das schließt den Überschuss mit ein. Somit ist jeder Selbstständige dazu verpflichtet, die Einnahmenüberschussrechnung 2012 abzugeben.

Daten für die Einnahmenüberschussrechnung

Die Einnahmenüberschussrechnung 2012 sollte alle Einnahmen und Ausgaben für das Kalenderjahr 2011 enthalten. Allerdings gibt es keine konkreten Vorgaben, an die man sich beim Aufbau halten müsste. Sie haben also recht freie Hand, was die konkrete Gestaltung der Einnahmenüberschussrechnung 2012 angeht.

Um die Sache noch einfacher zu gestalten, kann eine Buchhaltungssoftware verwendet werden. Dabei können Sie sich an der offiziellen HGB-Gliederung der Einnahmenüberschussrechnung orientieren.

Einnahmenüberschussrechnung: Aufbau

Der grundsätzliche Aufbau der Einnahmenüberschussrechnung 2012 besteht aus drei Punkten: Einnahmen, Ausgaben sowie außerordentliche Einnahmen und Ausgaben. Bei den Einnahmen listet man auf, zu welchen Umsatzsteuersätzen die unterschiedlichen Einnahmen verbucht wurden.

Das heißt, man notiert, wie viel man zu 19%, 7% oder steuerfrei eingenommen hat. Auch die private Kfz-Nutzung von Firmenwagen zählt zu den Einnahmen.

Bei den Ausgaben berechnet man alle Einkäufe von Waren plus deren Transportkosten. Dazu eventuelle Personalkosten und Nebenkosten sowie sonstige Aufwendungen. Das sind unter anderem Kosten für Bewirtung, Kfz, Miete, Abschreibungen, Verwaltung, Telefon, Internet, Bürobedarf und Versicherungen.

Des Weiteren können Sie auch bereits an das Finanzamt bezahlte Umsatzsteuer zu den Ausgaben rechnen – und natürlich die Vorsteuer, die Sie abziehen können. Zu den außerordentlichen Einnahmen und Ausgaben zählt alles, was oben noch nicht erwähnt wurde.

Einnahmenüberschussrechnung 2012

Als Kleinunternehmerin oder Kaufmann mit Jahresumsatz unter 500.000 € und Gewinn unter 50.000 € (2 Jahre in Folge) brauchen Sie wie bereits erwähnt lediglich die Einnahmenüberschussrechnung 2012 abgeben und können sich somit eine umfangreiche Bilanz sparen.

Jeder Selbstständige muss mindestens diese EÜR beim Finanzamt vorlegen. In der Regel wird nach Ist-Ständen abgerechnet. Das bedeutet, Sie brauchen nur Geldtransfers auflisten, die tatsächlich geschehen sind. Haben Sie beispielsweise einem Kunden Ende Dezember 2012 eine Rechnung gestellt und dieser überweist erst im Januar 2013, so zählt diese Einnahme nicht mehr zur Einnahmenüberschussrechnung 2012.

6. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.