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Eliten-Ziel: Weltweite Finanz-Kontrolle

In Zeiten der Nullzins-Politik gibt es für die Finanz-Eliten nur ein Ziel: Schnell an Ihr Vermögen ranzukommen.

Denn die Gewinne der Banken schrumpfen wie Butter in der Sonne. Wir haben Ihnen bereits aufgezeigt, dass die ersten Schritte dazu bereits unternommen wurden.

Ein Beispiel dafür ist die schleichende Durchführung der Bargeld-Abschaffung. Hinter den Kulissen ist dies längst schon geplant worden; und noch vieles andere.

Der Ökonom und Wirtschafts-Journalist Norbert Häring hat dazu schockierende Hintergründe recherchiert, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Geheime Absprachen zwischen der Finanz-Elite

Häring will dahingehend nicht von einer Verschwörung sprechen, weil dieser Begriff „so negativ besetzt“ sei.

Aber: Es gebe Verabredungen im Hintergrund; gar eine koordinierte Aktion von hochrangigen Personen aus der amerikanischen und europäischen Finanz-Szene, die ein enges Netzwerk bilden.

Dazu gehören Ex-US-Finanzminister Larry Summers, Ex-IWF-Volkswirt Ken Rogoff und EZB-Präsident Mario Draghi. Sie alle fordern eine Abschaffung des Bargelds.


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Ihre Bestrebungen, so Häring, fallen mit der Finanzkrise zusammen. Draghi selbst würde nichts tun, um die Euro-Währung zu schützen.

Eliten-Ziel: Weltweite Finanz-Kontrolle

Dazu sollte man sich erinnern, was der US-amerikanische Historiker und Zivilisations-Forscher Carrol Quigley (1910-1977) einmal sagte:

„Die Mächte des Finanzkapitals hatten ein anderes, weit gestecktes Ziel, und zwar kein geringeres als die Errichtung eines Systems der weltweiten Finanzkontrolle in privaten Händen, das in der Lage wäre, das politische System eines jeden Landes und die Weltwirtschaft in Gänze zu beherrschen.“

Und weiter: „Dieses System sollte auf feudalistische Weise von den Zentralbanken der Welt kontrolliert werden – und zwar aufgrund geheimer Vereinbarungen, die in regelmäßigen privaten Treffen und Konferenzen getroffen werden.“

Um es gleich vorweg zu sagen: Carrol Quigley war alles andere als ein Verschwörungs-Theoretiker.

Vielmehr lehrte er an den renommiertesten Universitäten der USA: Princeton, Harvard und der Georgetown University.

Übrigens war sein berühmtester Schüler, der Vorlesungen bei ihm besuchte, der spätere US-Präsident Bill Clinton.

Höhere Kosten sollen an Bankkunden weitergegeben werden

Die Bargeld-Abschaffung ist in den Augen der Finanz-Eliten eine logische Konsequenz der Geldpolitik der letzten Jahre.

Denn die Banken haben mit dem Cash, auf den es Null-Zinsen gibt, ein regelrechtes Problem.

Solange Sie, der Bankkunde und Sparer, auf Bargeld ausweichen können, ist es für die Finanz-Institute unmöglich, Negativ-Zinsen, die Sie an die EZB berappen müssen, an Sie weiterzugeben.

Deshalb gibt es seit langem verschiedene Überlegungen, die höheren Kosten an Sie weiterzugeben. Denn je länger die Nullzins-Phase der EZB anhält, desto wahrscheinlicher werden diese Horror-Szenarien.

Die Lügen der Politik und ihre verheerenden Folgen

Sehen Sie: Bundeskanzlerin Angela Merkel spricht bei jeder Gelegenheit darüber, wie gut es den Deutschen doch geht.

Doch sie verschweigt wissentlich, dass die heimischen Sparer durch den Nullzins schon um hunderte Mrd. € von Ihrem Vermögen enteignet wurden.

Natürlich weiß Merkel das; und sagt kein Wort darüber – ein politischer Skandal sondergleichen.

6. April 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.