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Elliott-Wellen-Theorie: Schwankungen des Individuums

Die Elliott-Wellen-Theorie gilt heute als eine der wichtigsten Theorien an der Börse – doch dies war nicht immer so. Der Gründer dieser Theorie – Ralph Nelson Eliott – griff für seine Untersuchungen nämlich auf Ergebnisse zurück, die schon Jahre vorher durch den Charttechniker Charles Dow aufgestellt worden waren.

Laut den Befürwortern dieser Theorie lassen sich mithilfe der Elliott-Wellen Markttrends voraussagen, auch wenn diese Annahme sehr umstritten ist. Dennoch sollten Anleger zumindest schon einmal von der Elliott-Wellen-Theorie gehört haben und wissen, worum es sich dabei genau handelt.

Elliott-Wellen-Theorie: Wiederholungen am Aktienmarkt

Durch jahrzehntelange Untersuchungen der Börsenbewegungen an den weltweiten Aktienmärkten war Charles Dow zu dem Schluss gekommen, dass es bei den Marktbewegungen regelmäßig zu Wiederholungen bestimmter Muster komme.

Diese Wiederholungen seien jedoch nicht willkürlich, sondern durch bestimmte Einflüsse geprägt.

Elliott-Wellen-Theorie geht ins Detail

Elliott untersuchte in seinen Studien, die heute als Elliott-Wellen-Theorie bekannt sind, die Ergebnisse Dows und kam zu einem ähnlichen Ergebnis.

Bei seinen Forschungen stieß er auf verschiedene Wiederholungsmuster, die nicht nur in größeren Abständen wie Monaten oder Jahren auftraten, sondern auch innerhalb von Stunden oder Tagen.

Elliott forschte jedoch weiter und begab sich in den Folgemonaten auf die Suche nach den Ursprüngen dieser Wiederholungen. Während Dow in seinen Forschungen den Einfluss der menschlichen Psyche nur erahnen konnte, vertiefte Eliott seine Erkenntnisse über humane Verhaltensweisen.


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Elliott-Waves: Das Wellenprinzip

File:Elliott wave.svg

Quelle: Masur, Wikipedia

Nach Elliots 1938 erschienenem Werk „The Wave Principle“ basieren die Schwankungen des Marktes auf zwei Grundstimmungen der Investoren: Optimismus und Pessimismus. Diese seien verantwortlich für die Wellenform von Aktienkursen.

Laut der Elliott-Wellen-Theorie sind die Bewegungen des Marktes dabei in Trends und entgegenlaufende Korrekturbewegungen unterteilt. Trends bezeichnen dabei Entwicklungen in die Hauptrichtung eines Kurses, Korrekturen wierum bewegen sich gegenläufig zum Trend.

Aktion und Reaktion bei der Kursentwicklung

Gemäß des physikalischen Gesetzes von Aktion und Reaktion folgt auch bei den Kursen auf eine Bewegung eine Korrektur in die jeweils entgegengesetzte Richtung.

Die allgemeine Theorie geht dabei von einer fünfteiligen Aufwärtswelle sowie einer dreiteiligen Abwärtswelle aus.

Das Wellen-Beispiel

Betrachtet man eine solche Entwicklung, sieht man das folgende Muster: Welle 1 folgt dem Trend, der sich in diesem Beispiel in steigende Richtung bewegt, bevor eine Korrekturbewegung die Steigung kurzzeitig unterbricht (Welle 2). Welle 3 und Welle 4 wiederholen nun diese Entwicklung, bevor Welle 5 wiederum weiter ansteigt.

Nach diesen fünf Teilen ist die Aufwärtswelle nun beendet. Es folgt im Allgemeinen eine dreiteilige Korrekturwelle. Welle A und Welle C fallen in diesem Beispiel also ab – unterbrochen von einer Gegenentwicklung in Welle B.

Wichtig hierbei ist, dass es sich nur um eine Korrektur handelt. Diese stoppt also deutlich vor dem Kurs, der vor Welle 1 erreicht wurde. Der generelle Trend zeigt in unserem Beispiel also weiterhin nach oben.

Entgegengesetzte Entwicklungen möglich

Natürlich sind auch entgegengesetzte Entwicklungen möglich, bei denen der Haupttrend nach unten zeigt. Hierbei werden im Allgemeinen fünfteilige Abwärts- sowie dreiteilige Aufwärtswellen registriert.

Jede einzelne Welle ist dabei Teil einer größeren Wellenbewegung – lässt sich aber gleichzeitig auch in kleinerere Unterwellen aufteilen, die ebenfalls nach dem 5+3-Schema aufgebaut sind.

Investoren müssen nun also nur noch herausfinden, in welcher Wellenformation sich der Aktienkurs momentan befindet. Auch hierbei gilt: Das Vertrauen in das eigene Geschick kann oftmals den Unterschied ausmachen.

7. März 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.