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Empfehlung: Investieren Sie jetzt in diese Immobilienaktien

Die besten Investitionschancen für den Übergang bis zum Immobilienkauf sind aus meiner Sicht Immobilienaktien, genauer:

Aktien von Unternehmen, die in irgendeiner Form in Immobilien investieren.

Die Kerninvestition geht dabei in Unternehmen, die tatsächlich in Immobilien investieren und diese verwerten – entweder durch Verkauf oder Vermietung.

Wertpapierdepot zum Aktienkauf anlegen

Ideal sind diese Investments für den hier verfolgten Zweck, da Sie Aktien jederzeit an- und wieder verkaufen können.

In aller Regel können Sie dies über verschiedene Börsen. Richten Sie einfach ein Depotkonto bei Ihrer Bank ein, überweisen Sie einen bestimmten Handelsbetrag und bestellen Sie dann die Aktien, die Sie kaufen möchten.

Der Handel ist groß genug, um die Aktie(n) genau dann zu verkaufen, wenn Sie die liquiden Mittel wieder benötigen.

Um die richtigen Aktien zu finden, müssen Sie kein wirtschaftswissenschaftliches Studium absolviert haben. Es reicht, wenn Sie die Bilanz grob überfliegen.

Diese erhalten Sie, indem Sie die WKN des betreffenden Unternehmens auf einem Portal wie www.onvista.de eingeben. Dort sehen Sie einen Link zu den Bilanzen. Maßgeblich sind vor allem folgende Kennzahlen:

Auf KGV, Eigenkapitalquote und Nettovermögen achten

  • Das Kurs-Gewinn-Verhältnis, abgekürzt KGV (je niedriger, desto besser),
  • die Eigenkapitalquote, also den Überschuss des bilanziellen Vermögens über die Verbindlichkeiten (je höher, desto besser),
  • und vor allem das sogenannte Nettovermögen.

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Das Nettovermögen bezeichnet bei Immobiliengesellschaften den Verkehrswert der Immobilien minus die Verbindlichkeiten. In Bilanzen und Kommentaren heißt es oft „NAV“ für net asset value, die englische Bezeichnung für das Nettovermögen.

Dieses NAV pro Aktie vergleichen Sie mit dem Kurs pro Aktie – und schon haben Sie einen Anhaltspunkt dafür, ob die Aktien des Unternehmens aktuell an der Börse über- oder unterbewertet sind.

Konkret: Liegt das NAV pro Aktie über dem aktuellen Aktienkurs, liegt an der Börse eine Unterbewertung vor.

Achtung: Auch dies sind nur Richtwerte, die vor allem auf Schätzungen des Verkehrswerts beruhen. Bewährt hat sich diese Kennzahl allerdings in zweierlei Hinsicht: Institutionelle Investoren wie Fonds und Versicherungen ziehen diese für ihre Investments heran und entscheiden damit über den Aktienkurs wesentlich mit.

Und: meist nähern sich Aktienkurs und NAV im Laufe der Zeit einander tatsächlich an.

Lohnende Investments

Diese drei Investments sollten Sie sich näher anschauen und nach dem tagesaktuellem Kurs über einen Kauf entscheiden:

Franconofurt: Bestandsvermögen höher als Börsenwert

Franconofurt, WKN: 637262

Das Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von ungefähr 1 Mio. € und ein NAV von 62 Mio. Je nach Analyst fallen die Ergebnisse noch drastischer aus: Bezogen auf den Kurs einer einzelnen Aktie, beträgt das Verhältnis von NAV zu Kurs pro Aktie = 8,36/6,25 €.

Das heißt: Die Immobilien im Bestand der Franconofurt sind mehr wert als die Bewertung des Unternehmens an der Börse (Anfang Juni 2011). Das Kurs-Gewinn- Verhältnis (KGV) von 31 fällt demgegenüber hoch aus, ist aber nicht von Belang.

Hier kommt es auf das Bestandsvermögen an. Die Eigenkapitalquote beträgt 42%.

KWG Kommunale Wohnen: sehr hohe Eigenkapitalquote

KWG Kommunale Wohnen, WKN: 522734

Auch dieses Unternehmen wird sehr günstig bewertet. Das NAV beträgt 7,23 €. Der Aktienkurs hingegen steht bei nur 5,23 € (Stand: Anfang Juni 2011). Damit ist die Aktie klar unterbewertet. Das Kurs-Gewinn- Verhältnis mit laut Bilanzdaten weniger als 6 ist damit auch in diesem Fall nicht relevant.

Achtung: Die Eigenkapitalquote ist mit 38,1% für eine Immobiliengesellschaft sogar ungewöhnlich hoch. Unter zwei Drittel der Immobilien sind fremdfinanziert.

Conwert Immobilien- Invest: mehr Zeit mitbringen

Conwert Immobilien-Invest, WKN: 801475

Schließlich können Sie einen „Österreicher“ kaufen. Das NAV dieses Unternehmens beträgt 15,90 € je Aktie, der Kurs hingegen nur 11,73.

Bei einem KGV von 27,3 ist auch dieses Unternehmen eine Überbrückungslösung. Aber: Hier müssen Sie langfristig wahrscheinlich mehr Geduld haben.

Fazit: Aktien eignen sich am besten

Theoretisch gibt es viele verschiedene Möglichkeiten, auch kleinere Summen zur Überbrückung in Immobilien-Investments anzulegen. Doch sind bei näherer Betrachtung nicht alle Investments gleich gut geeignet:

Nicht empfehlenswert: GbRs, geschlossene und offene Immobilienfonds, Zertifikate

Gegen die Beteiligung an einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR), die in Immobilien investiert, spricht die schlechte Liquidierbarkeit der Gesellschaftsanteile.

Gegen geschlossene Immobilienfonds sprechen die zwangsweise Haltedauer bis zur Fälligkeit, die fehlende Transparenz und das hohe Risiko.

Offene Immobilienfonds sind prinzipiell nicht schlecht. Doch gibt es gesetzliche Einschränkungen bei der Rückgabe der Fondsanteile, die für Anleger nachteilig sind.

In Zertifikate auf Immobilien-Indizes sollten Sie nicht investieren, da sie keine Sachwerte sind. Außerdem unterliegen Zertifikate dem Emittentenrisiko.

Empfehlenswert: Aktien von Immobilien- Gesellschaften

Die beste Möglichkeit, zur Überbrückung in Immobilien zu investieren, sind börsengehandelte Aktien von Immobilien-Gesellschaften.

Kaufen Sie aber nur Immobilien-Aktien, die liquide sind. Für den Übergang zu Ihren direkten Immobilien-Investitionen können Sie gerade aktuell mit einer (Jahres-) Rendite von gut 10% rechnen.

Dazu kommt eine Dividendenausschüttung, welche die jährliche Rendite um ungefähr 2% erhöht.

6. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.