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Miserables Banken-Management: Muss der Steuerzahler wieder einmal alles ausbaden?

Die Finanzwelt kennt nur ein Thema:

Wie katastrophal ist die Lage der systemrelevanten Deutschen Bank überhaupt? Und wenn sie weiter droht zu kippen, wird der deutsche Staat sie stützen?

Sie wissen bereits, dass die Bundesregierung für den Fall der Fälle wohl schon einen Notfallplan vorbereitet hat.

Und der sieht so aus: Verkauf von Geschäfts-Teilen an andere Finanz-Institute, staatliche Garantien für diese Transaktionen.

Im äußersten Notfall: direkte Staatsbeteiligung an der Bank.

Das Bail-in und seine Auswirkungen

Insbesondere der letzte Punkt ist nach den gegenwärtigen EU-Regeln eigentlich gar nicht erlaubt.


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Denn bevor Steuergelder zur Banken-Rettung oder Sanierung notleidender Banken eingesetzt werden dürfen, müssen zuerst die nachrangigen Gläubiger und Aktionäre beschnitten werden (Bail-in).

Gemeint sind damit auch jene Unternehmen oder Privat-Personen, die mehr als 100.000 € bei der Deutschen Bank liegen haben.

So würden u. a. viele kleine und mittelständische Unternehmen ein akutes Liquiditäts-Problem bekommen.

Staatsbeteiligung von 25%?

Dennoch wird dieser europäische Abwicklungs-Mechanismus meinen Informationen nach auch von Teilen der Bundesregierung favorisiert.

Allerdings: Durch die Beteiligung der Gläubiger und Kunden an den Kosten könnten neue Unruhen an den Finanzmärkten ausgelöst werden.

So denkt manch ein deutscher Politiker bereits an einer konkreten Bundes-Beteiligung von 25% – freilich nur hinter vorgehaltener Hand.

Staatshilfen für die Deutsche Bank?

Aber machen wir uns nichts vor: Bevor die Deutsche Bank kippt, wird die Regierung eingreifen, obwohl sie dies in jüngster Vergangenheit vehement verneint hat. Glauben Sie das nicht.

Selbst Experten von Allianz Global Investors sind von Staatshilfen überzeugt, denn die Deutsche Bank sei wichtig für die Wirtschaft hierzulande; wie wichtig, zeigen wir Ihnen noch auf.

Muss der Steuerzahler wieder einmal für das miserable Banken-Management gerade stehen?

Wissen Sie, was das heißt, wenn es tatsächlich Staatshilfen geben würde?

Zum einen hieße es, dass es die Regierung jahrelang versäumt hat, dieser Bank – und vielen anderen – tatsächlich auf die Finger zu schauen, selbst wenn Kontrolle und Überwachung großgeschrieben würden.

Und zum anderen könnte es nicht nur zu einer Staatsbeteiligung, sondern gar zu einer Verstaatlichung – einer Notverstaatlichung – kommen, also zu einer Rettung mit Steuergeldern, wie manch ein Finanz-Experte bereits orakelt.

Oder anders ausgedrückt: zu einem Bail-out durch die Steuerzahler – durch Sie! Selbst wenn dies mehr als unattraktiv ist, bleibt vielleicht nichts anderes übrig.

Nach einer Verstaatlichung der Deutschen Bank (oder Teilen davon) könnte es zu einer Sanierung und grundlegender Restrukturierung kommen.

Allerdings: Es gibt keine Garantie, dass eine solche Verstaatlichung gelingt. Dieses Risiko tragen wieder einmal Sie.

5. Oktober 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.