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Energieausweis: Kosten variieren je nach Ausführung

Im Energieausweis sind die Informationen zur Energieeffizienz eines Gebäudes enthalten.

Mit ihm können die zukünftigen zu erwartenden Energiekosten ungefähr abgeschätzt werden.

Für Mieter und Käufer gleichermaßen ergibt sich so der Vorteil, sich bewusst für eine energiesparende Immobilie entschieden zu können.

Außerdem können Gebäude auf ihre Energieffizienz hin verglichen werden.

In Zeiten steigender Energiepreise ist dies ein deutlicher Vorteil.

Energieausweis: Kosten für verschiedene Versionen

Ab ihrer Ausstellung sind Energieausweise 10 Jahre lang gültig, sie können nicht verlängert werden. Bei Verkauf, Vermietung oder Verpachtung einer Immobilie oder einzelner Einheiten muss der Energieausweis vorgezeigt werden.

Wird ein Energieausweis nicht oder nur verspätet vorgelegt, können einem Verkäufer oder Vermieter bis zu 15.000 € Bußgeld drohen.


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Es exisieren zwei verschieden Arten des Energieausweises, deren Kosten und Bearbeitungsaufwand erheblich voneinander abweichen können.

Kosten des Verbrauchsausweises

Der Verbrauchsausweis ist die deutlich simplere und daher kostenkünstigere Variante.

Die in der Praxis gemessen Verbrauchsdaten dienen hier als Basis, um den Energiekennwert festzustellen.

Hier entsteht nur ein relativ geringer Rechenaufwand, somit kann der Verbrauchsausweis zügig ausgestellt werden. Diese kostengünstige Variante ist aber nicht für alle Gebäude zulässig.

Allgemein kann man sagen, dass Wahlfreiheit für alle Gebäude mit mehr als 4 Wohneinheiten besteht.

Für kleinere Wohngebäude ist die Wahlfreiheit nur dann gegeben, wenn entweder der Bauantrag ab dem 1. November 1977 gestellt wurde oder aber das Wohngebäude trotz Bauantragstellung vor dem 1. November 1977 das Anforderungsniveau der Wärmeschutzverordnung von 1977 erfüllt.

Ist das nicht der Fall, so muss der Bedarfsausweis ausgestellt werden. Grund dafür ist, dass in kleineren, energetisch nicht sanierten Immobilien das individuelle Heizverhalten einen zu großen Einfluss auf den Gesamtverbrauch hat.

Der Preis für den Verbrauchsausweis wird zwischen dem Berater und dem Eigentümer frei ausgehandelt und liegt etwa im Bereich von 50-100€.

Kosten des Bedarfsausweises

Der Bedarfsausweis ist in der Erstellung deutlich aufwändiger als der Verbrauchsausweis. Objektabhängig schwankt der Berechnungsaufwand erheblich.

Hier gehen Geometrie und wärmetechnische Eigenschaften des Gebäudematerials in die Berechnung ein. Auch die Eigenschaften der Heizanlage werden berücksichtigt.

Mit diesen Daten werden dann Endenergiebedarf und Primärenenergiebedarf ermittelt.

Die Kosten für den Bedarfsausweis werden – wie auch beim Verbrauchsausweis – zwischen Berater und Eigentümer ausgehandelt. Daher können hier nur grobe Preisspannen genannt werden.

Stellt der Eigentümer die benötigten Daten selbst zusammen, fallen für die Ausstellung etwa 150-200€ an, ansonsten betragen die Kosten 200-300€. Bei sehr großen oder besonders komplexen Gebäuden können die Kosten durchaus nach oben abweichen.

Energieausweis: Kosten können nicht umgelegt werden

Die Kosten für die Erstellung des Energieausweises hat der Eigentümer selbst zu tragen. Sie dürfen nicht auf den Mieter umgelegt werden.

Ist bereits ein Energieausweis vorhanden, wie beispielsweise der Dena-Energieausweis oder ein Wärmebedarfsausweis neuerer Immobilien, muss kein neuer Energieausweis ausgestellt werden.

26. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.