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Energieeinsparverordnung 2016 – Inhalte und Fallstricke

Vermieter und Bauherren kämpfen bereits seit 2014 mit der Energieeinsparverordnung (EnEV 2014). Anfang 2016 wurde diese nun erweitert: Experten sprechen von der „EnEV ab 2016“. Wie sich dies auswirkt und was es dabei zu beachten gibt, ist hier zusammengefasst:

25 % niedriger Primärenergiebedarf bei Neubauten

Die Umwelt freut sich und auch auf die Nebenkosten wirkt es sich positiv aus: Die Anforderungen an den Primär-Energiebedarf für Anlagentechnik wurden 2016 nun um 25 % angehoben.

Bei Bauvorhaben für Ein- oder Mehrfamilienhäuser muss also anders geplant werden: 20 Prozent mehr Wärmeschutz durch die Gebäudehülle verlangt die Verordnung, der erlaubte Transmissionswärmeverlust durch Wände, Glasflächen, Böden und Dach wird also nochmals erheblich verringert. Pro Wohngebäude erhöhen sich dadurch die Baukosten um bis zu 3,7 %.

EnEV 2016: Pflichten bei Altbauten

Gute Nachrichten gibt es für Altbau-Besitzer: Verschärft wurden die Pflichten hier nicht. Es gelten natürlich weiterhin die bisherigen Verordnungen. Diese besagen unter anderem, dass Heizungen nach spätestens 30 Jahren ersetzt werden müssen.


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Hier lohnt es sich, nach Zuschüssen oder günstigen Finanzierungen – etwa durch die KfW oder das BAFA – Ausschau zu halten. Beim Einbau eines neuen, sparsamen Modells kann man so mehrere hundert bis sogar tausend Euro sparen. Das BAFA gewährt beispielsweise für moderne Pellet- oder Holzheizungen, Solarthermie oder Wärmepumpen Zuschüsse im vierstelligen Bereich.

Zudem muss die jeweils oberste Geschossdecke zur unbeheizten Dachfläche hin wärmegedämmt werden – eine Maßnahme, die weniger Kosten verursacht, aber viel einspart.

Wie auch bisher, muss bei jeglicher Vermarktung einer Immobilie ein gültiger Energieausweis vorgelegt werden.

Achtung: Auch wenn der neue Käufer oder Mieter nicht darauf besteht, sollte man dies auf keinen Fall versäumen! Wenn man diese oder eine der anderen in der Verordnung vorgeschriebenen Maßnahmen versäumt, drohen hohe Geldbußen im fünfstelligen Bereich.

Achtung: Unterschiede von Bundesland zu Bundesland

Je nachdem, in welchem Bundesland Sie Immobilienbesitz haben, sollten Sie sich unbedingt über die regionale Gesetzeslage informieren.

Denn die Regierungen haben zum Teil auf Landesebene die Auflagen noch verschärft, etwa in Baden-Württemberg. Hier müssen bei einer Heizungserneuerung im Altbau mindestens 15 % des Energiebedarfs regenerativ gedeckt werden.

Auswirkungen auf die Mietpreise

Durch die permanent voranschreitende technische Entwicklung auch im Baugewerbe werden die Preise für energetische Sanierung mit der Zeit vermutlich sinken, oder man wird für stabile Preise immer besseres Material erwerben können.

Dennoch muss in Bestandsgebäude regelmäßig investiert werden und auch ein Neubau muss hohe Standards erfüllen. Dies wird sich auch in den Mietpreisen niederschlagen, die dann – abhängig von der Nachfrage in den verschiedenen Wohnlagen – nochmals leicht steigen werden. Da zugleich aber die Nebenkosten sinken, relativiert sich dieser Effekt.

1. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Maria Schädlich
Von: Maria Schädlich.