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Entgeltumwandlung: Der Höchstbetrag für die Altersvorsorge

Beschäftigte können in Absprache mit ihrem Arbeitgeber Teile ihres Gehalts direkt in die betriebliche Altersvorsorge fließen lassen. Wird eine solche Vereinbarung getroffen, dann zieht der Arbeitgeber den vereinbarten Betrag direkt vom Bruttolohn ab.

Dementsprechend mindert sich der Nettolohn und mit ihm das steuer- und sozialversicherungspflichtige Einkommen des Arbeitnehmers.

Wenn also Teile des Gehalts in bargeldlose Leistungen umgewandelt werden, nennt man das Entgeltumwandlung.

Mehr zum Thema: Metallrente Gehaltsumwandlung

Der Höchstbetrag: Bis zu 224 € im Monat können Sie in Ihre Altersvorsorge investieren

Laut § 1a BetrAVG haben Arbeitnehmer in Deutschland Anspruch auf Entgeltumwandlung bis zu einer Höhe von 4 % der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung.

Die Beitragsbemessungsgrenze ist der Bruttolohnbetrag, von dem die Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung höchstens erhoben werden.

Derzeit liegt diese Grenze bei 5.600 € monatlich. Seit dem Jahr 2012 beträgt der jährliche Höchstbetrag 2.688 €. Das sind im Monat 224 €. Der Mindestbetrag zur Entlastung des Arbeitgebers: 16,41 € monatlich sind Pflicht


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Um dem Arbeitgeber einen hohen Verwaltungsaufwand bei sehr kleinen Umwandlungsbeträgen zu ersparen, hat der Gesetzgeber bestimmte Mindestbeträge zur Entgeltumwandlung festgelegt.

Diese belaufen sich derzeit auf 196,88 €, was wiederum 16,41 € monatlich entspricht.

Um weiteren Verwaltungsaufwand zu vermeiden, kann der Arbeitgeber außerdem verlangen, dass der Arbeitnehmer in einem Kalenderjahr monatlich gleich bleibende Beträge für die Entgeltumwandlung verwendet.

Die Beitragsbemessungsgrenze gibt den Ton an – da sind Schwankungen vorprogrammiert

Der festgesetzte Betrag zur Entgeltumwandlung gilt einheitlich für die alten und neuen Bundesländer.

Da der gesetzlich geltende Anspruch (derzeit 4 %) jedoch abhängig von der Beitragsbemessungsgrenze ist und diese jährlich neu festgelegt beziehungsweise angehoben wird, unterliegt auch der Prozentsatz sowie die geltenden Höchst- beziehungsweise Mindestbeiträge gewissen Schwankungen.

Im Jahr 2006 lag der Mindestbeitrag beispielsweise noch bei 183,75 € jährlich. Der Höchstbetrag belief sich auf 2.520 €.

Zusätzliche 1.800 € Steuerersparnis im Jahr sind möglich

Darüber hinaus können Sie jährlich bis zu 1.800 € beziehungsweise 150 € monatlich steuerfrei umwandeln.

Das ist allerdings nur dann möglich, wenn noch keine Direktversicherung besteht, welche nach altem Recht pauschal mit 20 % versteuert wird.

Ausschließlich Neuzusagen, die nach in Kraft treten des Alterseinkünftegesetz (AltEinkG) zum 01.01.2005 getroffen wurden, haben laut § 3 Nr. 63 EStG Satz 3 Anspruch auf den zusätzlichen Steuerfreibetrag von 1.800 €.

Mehr dazu: Rentenbesteuerung: Alterseinkünftegesetz bringt Neuerung

Zu den Neuzusagen zählen:

  • Verträge, die nach dem 01.01.2005 abgeschlossen wurden.
  • Altverträge, die um weitere Risiken erweitert wurden (hierzu zählen zum Beispiel die Faktoren Alter, Tod oder Invalidität) und dadurch einer Beitragserhöhung ausgesetzt waren.
  • Altverträge, deren Wert beim Arbeitgeberwechsel auf den neuen Arbeitgeber übertragen wird.

12. Februar 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.