MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Entgeltumwandlung steuerfrei – so verbessert man seine Altersvorsorge

Die betriebliche Altersvorsorge wird neben der privaten Vorsorge immer wichtiger. Man kann auch deutliche steuerliche Vorteile daraus ziehen.

Steuerfreies Einkommen wird umgewandelt

Einen Teil des Gehalt als Angestellter kann man in eine betriebliche Rentenversicherung investieren. Das gesamte Kapital, das man hierfür verwendet, bleibt dank Entgeltumwandlung steuerfrei.

Denn es wird vor Abzug der Lohnsteuer und den Sozialabgaben bereits direkt in die Altersvorsorge umgeleitet. Je nach persönlicher Situation macht es deshalb durchaus Sinn, zu überlegen, wie man sich eine Zusatzrente aufbaut. Auf die gesetzliche Rente ist zwar grundsätzlich Verlass, jedoch nicht auf deren Höhe. Die Frage ist, ob man damit seinen Lebensstandard beibehalten kann.

Wie viel kann man sparen?

Welchen Betrag man genau sparen kann, das hängt immer von der jeweiligen Steuerklasse und der Höhe des Gehalts ab. Grundsätzlich gelten für alle Angestellten aber die gleichen Beschränkungen bei den Steuervergünstigungen. Die Einsparungen sind dabei teilweise beträchtlich. Abhängig ist dies von der Beitragsbemessungsgrenze, denn 4% davon dürfen in diesem Fall genutzt werden.

Doch das ist nicht noch alles. Sollte man noch keine pauschal besteuerte betriebliche Rentenversicherung haben, so kann man pro Jahr weitere 1.800 € einzahlen. Hier gelten dieselben steuerlichen Vorteile.

Was spricht dagegen?

Es müsste eher heißen: „Wer spricht dagegen?“, denn Kritik kommt in der Regel von Seiten der gesetzlichen Rentenversicherung. Das ist zwar verständlich, weil durch die Entgeltumwandlung Steuergelder fehlen. Andererseits kann sich der durchschnittliche Arbeitnehmer auf ein böses Erwachen einstellen, sollte er sich allein auf die staatliche Rente verlassen.

Insofern ist die Kritik zwar begründet, aber nicht berechtigt. Was tatsächlich dagegen sprechen kann, ist die aktuelle finanzielle Situation. Hat man beispielsweise keine Rücklagen und ist bereits bei seiner Bank im Minus und zahlt Dispokredit, dann ist es unsinnig, sich weniger als das maximale Nettogehalt auszahlen zu lassen, nur um Steuern zu sparen. Ein solcher möglicher Steuergewinn wird von den hohen Dispozinsen sofort vernichtet, und am Ende zahlt man nur drauf.

Eine gute Alternative

Dass man etwas zusätzlich für seine Rente tun muss, ist klar. Doch was ist ein guter Weg, sich eine zweite Altersvorsorge aufzubauen? Der Markt dafür ist riesig und bietet nahezu unendlich viele Optionen und Versicherungen. Möchte man eine private Rentenversicherung abschließen und hat die finanziellen Mittel dazu, so ist eine betriebliche Altersvorsorge auf jeden Fall empfehlenswert.

Bevor man seinen gesamten Lohn erst einmal versteuert und von dem Nettolohn etwas ansparen will, macht die gezeigte Methode deutlich mehr Sinn – allein schon deswegen, weil Sie letztlich mehr Geld einzahlen können und die Entgeltumwandlung steuerfrei ist.

9. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.