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Enthüllt: Der geheime EU-Afrika-Plan

Das Asyl-Drama nimmt weiter seinen Lauf. Und weder auf europäischer, noch auf nationaler Ebene scheint es eine Lösung dafür zu geben.

Vielmehr streiten die politisch Verantwortlichen in der EU, in der Großen Koalition hierzulande wie Barbaren am Stammtisch.

Allerdings liegt längst schon ein geheimer EU-Flüchtlingsplan für Afrika auf dem Tisch.

Der sieht zum einen Nothilfe-Treuefonds von 1,8 Mrd. € vor. Damit soll die Stabilität auf dem Schwarzen Kontinent gestützt und irreguläre Migration bekämpft werden.

So sieht der offizielle Teil des EU-Flüchtlingsplans für Afrika aus

Das EU-Memorandum zeigt klar auf, was durch die Gelder sonst noch finanziert werden soll:

– Die Errichtung von Wirtschafts-Programmen, die Arbeitsplätze schaffen; insbesondere für junge Menschen und Frauen in lokalen Gemeinschaften, die den Schwerpunkt auf Berufsbildung und die Gründung von Kleinst- und Kleinunternehmen legen.


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– Andere Maßnahmen werden insbesondere die Wiedereingliederung von Rückkehrern in ihre Gemeinschaften unterstützen.

– Weitere Projekte sollen grundlegende Dienstleistungen für die lokale Bevölkerung fördern, beispielsweise: Ernährungs-Sicherheit und Sicherung der Nährstoff-Versorgung, Gesundheit, Bildung, sozialer Schutz und ökologischer Nachhaltigkeit.

– Ebenso soll es Projekte zur Verbesserung der Migrations-Steuerung geben; einschließlich der Eindämmung und Verhinderung irregulärer Migration.

– Auch Menschenhandel, Schleusung von Migranten und andere damit zusammenhängender Straftaten sollen bekämpft werden.

– Geplant sind zusätzliche Hilfen zur Verbesserung der allgemeinen Steuerungs-Strukturen. Gemeint ist damit insbesondere die Förderung der Konflikt-Prävention, die Durchsetzung der Rechtsstaatlichkeit durch den Aufbau von Kapazitäten für Sicherheit und Entwicklung sowie für den Gesetzes-Vollzug, inklusive eines Grenz-Managements.

– Einige Maßnahmen werden auch zur Vorbeugung und Bekämpfung von Radikalisierung und Extremismus beitragen.

Wirksame Bekämpfung der afrikanischen Migrations-Ströme

Kein vernünftig denkender Mensch, kann diesem – man möchte sagen – „offiziellen“ Teil des EU-Afrika-Plans widersprechen.

Denn damit kann der Schwarze Kontinent tatsächlich stabilisiert werden.

Funktioniert dieser, dann werden die Menschen in ihren Herkunftsländern nicht nur bessere Lebensbedingungen bekommen, sondern auch mehr Wohlstand durch Arbeit – und letztlich Sicherheit und Frieden.

Dadurch können die Migrations-Bewegungen wirksam bekämpft werden. Das ist absolut zu begrüßen. Finden Sie nicht?

Die verschwiegene Seite des EU-Afrika-Plans

Doch das ist nur eine Seite der Medaille des EU-Afrika-Plans. Es gibt auch noch eine andere:

So plant die EU weiteres Geld anzubieten, wenn die afrikanischen Herkunftsländer abgelehnte Flüchtlinge wieder zurücknehmen. Die Rede ist von 1 Mrd. € zusätzlich.

Doch dahinter steckt eine weitere Absicht der Europäer, die mit den von ihr so hochgehaltenen Menschenrechten nicht mehr viel gemeinsam hat.

2. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.