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Entnahmeplan und Einmalanlage – der Unterschied

Die Einmalanlage gewinnt neben den Fonds-Entnahmeplänen immer mehr an Gewicht. Bei einer Einmalanlage können Sie eine freiverfügbare Geldsumme kurz- oder mittelfristig anlegen.

Wenn Sie zum Beispiel wissen, dass Sie das Geld gerade nicht benötigen, es aber in drei oder vier Jahren wieder benötigen, eignet sich die Fonds-Einmalanlage.

Einmalanlage als klassische Vermögensanlage

Die Funktionsweise einer Einmalanlage in Fonds funktioniert ähnlich wie die Anlage beispielsweise in Aktien: Ein fester Anlagebetrag wird per Einmalanlage in Fondsanteile gewandelt.

Allerdings ist ein Nachteil zu beachten: Der Ausgabenaufschlag. Für eine kurz- oder mittelfristige Einmalanlage können Erwerbskosten von 4 Prozent bis 6 Prozent auf Sie zukommen.

Dem wirken Fondsvermittler jedoch entgegen. Häufig erlassen sie diesen Aufschlag, wenn die Mindestanlagesumme erfüllt ist.

Einmalanlage: Mindestens 500 bis 2.500 Euro

Wie hoch die Mindestanlagesumme ist, unterscheidet sich je nach Depotbank. Generell bewegt sie sich in einem Rahmen zwischen 500 und 2.500 Euro.


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Sie stellt also eine klassische Vermögensanlage dar, bei der Sie einmalig einen gewissen Betrag in einen Fonds anlegen. Bei den meisten Anbietern können Sie die Anlagesumme nachfolgend auch noch aufstocken. Allerdings sind auch hier Mindesthöhen zu beachten.

Entnahmeplan: Regelmäßige Auszahlungen

Das Vorgehen bei einem Entnahmeplan ist zunächst einmal gleich: Sie legen eine Geldsumme einmalig an und diese wird in verschiedene Fonds investiert.

Je nach Risikoneigung wird dabei zwischen Aktienfonds, offenen Immobilienfonds und Rentenfonds variiert. Sie können sich Ihr Depot aber auch selber zusammenstellen.

Mehr zum Thema: Die Vor- und Nachteile von Fonds mit Entnahmeplan

Oder Sie vertrauen auf einen Fondsmanager, wenn es um die Auswahl der Fonds-Mischung geht.

Der Hauptunterschied des Entnahmeplans zur Einmalanlage liegt in den festgelegten regelmäßigen Auszahlungen. Diese legen Sie mit Ihrem Fondsmanager fest.

Je nach Höhe der eingezahlten Summe, der monatlichen Auszahlungen und der Kursentwicklung bleibt Ihr Vermögen in dieser Zeit gleich, mehrt sich oder geht zurück.

Das hängt auch davon ab, ob Sie die Methode des Kapitalerhalts oder des Kapitalverzehrs beim Entnahmeplan wählen.

Wesentlich höhere Anlagesumme beim Entnahmeplan

Um die regelmäßigen Auszahlungen beim Entnahmeplan zu gewähren, ist auch eine wesentlich höhere Anlagesumme notwendig.

Im Vergleich zur Einmalanlage, die bei manchem Anbieter schon ab 500 Euro getätigt werden kann, liegt die Mindestsumme für einen Entnahmeplan häufig bei 25.000 Euro.

Die Gemeinsamkeit zwischen Einmalanlage und Entnahmeplan liegt vor allem in der Flexibilität, die beide Formen mit sich bringen.

Beim Entnahmeplan können Sie jederzeit die Entnahmen anpassen, stoppen oder sogar eine größere Summe entnehmen, wenn Sie diese gerade brauchen. Das ist bei einer Sofortrente zum Beispiel nicht der Fall.

9. Januar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Sabrina Behrens
Von: Sabrina Behrens. Über den Autor

Sabrina Behrens beschäftigt sich seit Ihrem Schulabschluss mit den Themen Wirtschaft, Politik, private Finanzen, Vorsorge und Versicherung. In ihrer Tätigkeit als freie Journalistin in Berlin hält sie die Leser in diesen Bereichen regelmäßig auf dem Laufenden.