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Erfolgreiches Handeln mit Trailing Stop Orders – so sichern Sie Ihre Gewinne

Jeder Anleger kennt das Problem: hat er sich zum Kauf entschieden bleibt die Frage des richtigen Kaufzeitpunktes. Und um einen Gewinn tatsächlich zu realisieren ist aber auch die richtige Wahl des Verkaufszeitpunktes genauso wichtig.

Insbesondere beim Kauf besonders volatiler Aktien oder Optionsscheine sollten Sie als Investor zunächst darf bedacht sein, Ihr Risiko zu begrenzen. Dazu eignen sich Stop Loss Orders, die Ihren maximalen Verlust limitieren können.

Welches Risiko können und wollen Sie maximal eingehen?

Genau diese Frage sollten Sie vor dem Kauf für sich selber entscheiden. Besonders wichtig für Ihren langfristigen Handelserfolg: Finden Sie eine Strategie und bleiben Sie diszipliniert. Bei einer Fehlinvestition gilt immer: der erste Verlust ist das kleinere Übel.

Dabei spielt ein Stop Loss Limit eine entscheidende Rolle. Haben Sie Ihren „Maximalverlust“ definiert ist die erste Basis gefunden.

Dynamisieren Sie Ihr Stop Loss Limit durch ein Trailing Stop Limit

Sie können Ihre Handelsstrategie durch einen sogenannten Trailing Stop erweitern. Diese Orderart kann man am besten als „nachlaufender Stop“ übersetzen. Der Trailing Stop „zieht“ Ihr Stopp Loss Limit dabei dynamisch bei steigenden Kursen nach oben nach.


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Sie müssen also nicht zeitnah die Kurse verfolgen. Insbesondere vermeiden Sie, dass Sie nach einem starken Kursanstieg Ihres Wertes den richtigen Ausstiegspunkt verpassen und im schlimmsten Fall mit dem ursprünglichen Stop Wert verkaufen. Und das, obwohl Sie zwischenzeitlich satte (Buch)Gewinne hatten.

Hätten Sie in nachfolgendem Kursbeispiel Ihren Stop Kurs nicht angepasst, würde Ihr Verlust rund 33 %  betragen, anstelle eines Gewinnes von 50 %.

trailingstop

Beispiel: Sehr volatiler Kursverlauf einer fiktiven Aktie. Kauf Anfang Juli 2014 zu 3 Euro.

Kurssicherung durch Trailing Stop Limit bei ca. 2,50 Euro und Trailingabstand 0,50 Euro. Dies entspricht einem kalkulierten Maximalverlust von ca. 33 %. Nach einer kurzzeitigen Kursspitze knapp über 5 „automatischer“ Verkauf bei ca. 4,50 Euro Anfang August mit Gewinn von ca. 1,50 Euro. Ohne Nachziehen des Limits hätten Sie ca. Mitte Oktober Ihr Investment mit einem Verlust von ca. 0,50 Euro geschlossen.

Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen – ganz automatisch

Diese Dynamisierung können Sie in absoluten Beträgen, aber auch prozentual vornehmen. Entsprechen Ihrer Vorgaben wird bei steigenden Kursen Ihr Verkaufslimit nachgezogen. Welche dieser beiden Varianten für Ihre Strategie die Bessere ist hängt von Ihrer persönlichen Risikoneigung ab.

Wie bei allen anderen noch nicht ausgeführten limitierten Orders können Sie natürlich grundsätzlich auch Trailing Stop Orders jederzeit wieder anpassen. Achten Sie dabei aber darauf, dass Sie Ihre Grundstrategie nicht ohne guten Grund verlassen.

Eine exakte praktische Beschreibung dieser Orderart finden Sie beispielsweise bei der Börse Frankfurt.

Informieren Sie sich bei Ihrer Depotbank, ob diese Ordervarinate dort durchgeführt werden kann. Inzwischen ist dies bei den meisten Banken oder Brokern ohne Probleme möglich.

Die Trailing Stop Order ist nur eine Spielart von vielen weiteren modernen Ordervarianten. Wichtig bei allen Oderzusätzen ist, dass Sie sich genau über die jeweilige Wirkungsweise informieren. Schauen Sie sich dazu auch die Kursverläufe in der Vergangenheit an und überlegen Sie nach dem Motto: „was wäre wenn….“. So können Sie ohne Risiko Erfahrungswerte sammeln.

Achtung bei allen Stop Loss Orders und deren Varianten gilt grundsätzlich: Sie haben auch mit diesen Sicherungsinstrumenten ein Restrisiko. Aus verschiedenen Gründen kann es geschehen, dass beispielsweise Ihre Aktie am frühen Morgen mit einem großen Sprung plötzlich deutlich tiefer handelt. Ihr Limit kann sozusagen „übersprungen“ werden.

Ihre Order wird zwar direkt ausgeführt, der erzielte Verkaufspreis kann aber auch unter dem Limit liegen. Dieses Phänomen ereilte zum Beispiel Schweizer Investoren, die am Vormittag des 15.01.2015 im Euro engagiert waren. Der plötzliche Anstieg des Schweizer Franken und damit Kursverfall des Euros war so schnell und stark, dass mit knapp unter 1,20 limitierte Stop Loss Aufträge erst mit Kursen von deutlich unter 1,10 ausgeführt werden konnten.

1. Februar 2015

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Stefan Waldmann
Von: Stefan Waldmann. Über den Autor

Stefan Waldmann arbeitet nach Bankausbildung und Studium der Volkswirtschaft und Sozialpsychologie seit über 20 Jahren im Kapitalmarktbereich einer großen deutschen Bank.