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Erst Brexit – dann Untergang?

Keine Frage: Sollte es tatsächlich zum Brexit kommen, werden die direkten Folgen erst einmal gering ausfallen.

Doch  die Medien verschweigen Ihnen eine wichtige Tatsache: Die weitreichenden Auswirkungen werden katastrophal sein.

Folgewirkungen eines Brexit könnten katastrophal sein

Schon im Jahr 2001 prognostizierte ich, dass, wenn nur ein Land aus dem Euro oder der EU austritt, dies letztlich einen Zerfall des ganzen Gebildes nach sich ziehen wird.

Bisher ist die EU und auch der Euro-Raum nur immer größer geworden:

Zuletzt wurden im Zuge der EU-Osterweiterung arme Länder wie Bulgarien und Rumänien 2008 aufgenommen.

Im Jahr 2014 führte mit Lettland zuletzt ebenfalls eines der ärmsten Länder in Europa den Euro ein.


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Sobald die EU nicht mehr expandieren kann oder Länder austreten, ist sie am Ende.

Das erinnert an das alte Römische Imperium, das sich auch permanent ausdehnen musste und dann kollabierte, als aufgrund der nicht mehr beherrschbaren Größe keine Ausdehnung mehr möglich war.

Ähnlich sehe ich es auch für die EU und den Euro: Sobald das Gebilde nicht mehr weiter expandieren kann oder sogar Länder aus dem Verbund austreten, ist das Ende nahe.

Genau deshalb ist der Austritt Großbritanniens so gefährlich: Wenn das Land aus der EU austritt, dann wird der Glaube an die Unauflösbarkeit dieser Institution erschüttert.

Und dann wird klar, dass es sich nicht um einen festen Staatenverbund handelt, sondern es nur um einen losen Zusammenschluss von Ländern geht, der jederzeit auch wieder zerfallen kann.

Das bedeutet: Auch wenn die direkten wirtschaftlichen Auswirkungen eines Brexit eher gering sind, ist die psychologische Wirkung extrem, da die Grundlage, der Glaube an das endlose Weiterbestehen der EU, erschüttert wird.

Der Austritt eines Landes lässt weitere folgen

Dazu kommt, dass wenn ein Land austritt, dies früher oder später auch andere Länder dazu ermuntern wird, diesem Schritt zu folgen.

Nach einem Brexit werden die EU-Länder noch viel eher gewillt sein, die ganze EU einfach zu verlassen, wenn sie z. B. dazu gezwungen werden zu missliebige Entscheidungen umzusetzen.

Schon die Flüchtlingskrise zeigte, wie gespalten die EU in politischen Dingen ist:

Länder wie Ungarn oder Polen weigerten sich einfach die Flüchtlings-Kontingente aufzunehmen, welche ihnen von der EU zugeteilt wurden.

Nach einem Brexit werden solche Krisen in Zukunft sehr schnell zu weiteren Austritten von Mitgliedsländern führen, die lieber eine nationale Politik verfolgen, als den Beschlüssen aus Brüssel zu gehorchen.

EU-Zerfall bedeutet auch das Ende des Euro

Doch ein Zerfall der EU zieht zwangsläufig auch einen Zerfall des Euros nach sich: Die EU ist die Grundlage für die gemeinsame Währung.

Besteht die EU nicht weiter, dann wird auch der Euro sehr schnell zusammenbrechen, wenn immer mehr Länder die Währungsunion nach einem EU-Austritt verlassen.

22. Juni 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.