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Etagenheizung: Holz als Energiequelle

Die Öl- und Gaspreise steigen seit der Ölkrise von 1973 stetig an.

Trotzdem sind Öl und Gas immernoch die häufigste Energiequelle für die Zentral- und Etagenheizung.

Holz stellt, gerade für Etagenheizungen, eine interessante Alternative dar.

Für die Beheizung kleinerer Gebäude ist die Etagenheizung ohnehin eine Alternative zur Zentralheizung, da sich hier die vergleichsweise geringe Warmwasserzapfmenge nicht zu nachteilig auswirkt.

Mit Holzöfen kann die für die Beheizung einzelner Räume oder Etagen benötigte Warmwassermenge leicht erzeugt werden.

Holz ist eine nachwachsende Ressource. Wenn das Brennholz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern stammt, ist umweltfreundliches Heizen gewährleistet.

Etagenheizung: Holz bietet verschiedene Brennwerte

Beim Kauf des Brennholzes sollte man allerdings die verschiedenen Brennwerte unterschiedlicher Holzarten im Blick haben.

Nicht nur der Preis ist maßgeblich bei der Entscheidung zwischen Buche, Eiche, Fichte und Co. Die Energieausbeute kann nämlich stark variieren.


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Besonders effektiv ist die Verwendung von Holzpellets.

Ihr Wassergehalt ist sehr gering, sodass ein Heizwert von über 5 Kilowattstunden (kWh) pro Kilogramm erreicht wird. Bei herkömmlichen Brennholz liegt der Wert bei nur 4-4,5 kWh/kg.

Mit dieser relativ jungen Heiztechnik kann der Komfort einer automatischen Heizung mit ökologischer Verträglichkeit verbunden werden.

Bei der Wahl einer Etagenheizung mit einem Ofen, der über ein Sichtfenster verfügt, kann das Raumbild aufgewertet werden. Die Strahlungswärme ist zudem sehr angenehm.

Im Dauerbetrieb kann mit einem Holzpelletofen ein Wirkungsgrad von etwa 90% erreicht werden. Bei der Verwendung der Brennwerttechnik liegt der Wert noch höher.

Hierbei wird zusätzlich die Kondensationswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfs zur Wärmeerzeugung genutzt.

Etagenheizung: Holzpellets als Energiequelle

Einzelpelletöfen sind die einfachste Art der Holzpelletheizung.

Mit ihnen können Einzelräume beheizt werden.

Die Wärmeabstrahlung des Ofens selbst beheizt dabei die umgebende Luft. Zusätzlich kann auch ein Wärmetauscher installiert werden.

Dann lässt sich der Ofen auch mit anderen bestehenden Heizsystemen koppeln. So kann beispielsweise eine Solaranlage angeschlossen werden. Im Winter oder bei erhöhtem Energiebedarf kann dann die Leistung der Holzheizung genutzt werden.

Eine Pelletheizung mit entsprechender Größe kann sogar als Zentralheizung eingesetzt werden. Hierfür wird allerdings ein größerer Lagerraum für die Holzpellets benötigt.

Ein Erdtank oder ein ehemaliger Ölspeicher kann hier beispielsweise genutzt werden.

Die Brennstoffzuführung erfolgt bei geringer Entfernung zum Ofen über eine Förderschnecke, ansonsten über ein Vakuum-Saugrohr.

Bei einem Kombikessel kann zusätzlich zu den Holzpellets bei Bedarf auch Stückholz verfeuert werden.

Als Etagenheizung lässt sich am besten ein Einzelpelletofen einsetzen, sodass sich diese Heizmethode am ehesten bei kleineren Wohnungen innerhalb eines Gebäudes anbietet.

Der umweltfreundliche und ökologisch sinnvolle Betrieb sind dabei die Vorteile.

Wie bei allen Etagenheizungen sinkt aber, aufgrund der vergeichsweise geringen Warmwasserzapfmenge, die Effizienz der Anlage.

11. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.