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Etagenheizung: Nachteile auf einen Blick

Nicht alle Wohnungen sind an das öffentliche Fernwärmenetz angeschlossen.

Ist das der Fall, kann man eine Etagenheizung verwenden.

Diese wird meistens mit Gas betrieben.

In ihrer Funktion ähnelt die Etagenheizung der Zentralheizung.

Im Unterschied dazu wird hier aber auf jeder Etage ein separater Heizkessel angebracht.

Dient dieser nur zur Raumbeheizung, spricht man von einer Gastherme.

Wird zusätzlich auch das Brauchwasser erhitzt, handelt es sich um eine Gas-Kombitherme.

In den meisten Fällen sind die Kessel mit einem Warmwasserspeicher ausgestattet.

Etagenheizung: Nachteile der Konstruktion

Da sich die Etagenheizung in der Wohnung selbst befindet, müssen die Bewohner mit den Betriebsgeräuschen leben.


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Der Platzverbrauch ist außerdem recht hoch, da jede Wohnung einen separaten Wärmeerzeuger benötigt.

Kommt es zudem an der Therme zu einem Schaden, ist es ein erheblicher Nachteil, dass diese sich in der Wohnung selbst befindet. Dies ist insbesondere bei Wasseraustritt der Fall.

Die regelmäßige Wartung und Prüfung der Etagenheizung muss zudem vom Vermieter übernommen werden. Dazu ist der Zugang zu jeder einzelnen Wohneinheit notwendig, was sich bei größeren Mietobjekten als umständlich erweisen kann.

Bei Anschaffung, Betrieb und Wartung der Etagenheizung fallen, verglichen mit der Zentralheizung, vergleichsweise hohe Kosten an.

Etagenheizung hat den Nachteil hoher Unterhaltskosten

Die Warmwassermenge ist wegen des begrenzten Durchflusses gering. Bei größeren Häusern sinkt daher die Effizienz der Gasetagenheizung.

Dies gilt vor allem bei ohnehin knapp bemessener Geräteleistung. Dazu kann die Warmwassermenge knapp werden, wenn an mehrern Zapfstellen gleichzeitig Wasser entnommen wird.

Um einen effizienten Gebrauch zu gewährleisten ist – wie bei allen Heizungsarten – eine gute Innendämmung notwendig.

Abhängigkeit vom Gaspreis

Sehr wichtig für einen günstigen Betrieb ist die Wahl eines preiswerten Gaslieferanten.

Da die Preise hier stark schwanken können, empfiehlt sich vor dem Abschluss des Vertrags eine umfassende Recherche.

Allgemein lässt sich jedoch bereits sagen, dass die Gaspreise in den letzten Jahrzehnten stetig gestiegen sind.

Es ist auch in Zukunft nicht von einer Entspannung der Lage auszugehen.

Mit einer Gasetagenheizung ist man von den Preisen sehr abhängig, denn auch günstige Gasanbieter müssen die Marktpreise an den Abnehmer weitergeben.

Etagenheizung: Die Nachteile auf einen Blick

Die Etagenheizung ist im Unterhalt kostspieliger als die Zentralheizung.

Der Platzbedarf ist durch die Anbringung in den Wohneinheiten selbst außerdem recht hoch; dazu kommt die Geräuschbelastung.

Auch bei auftretenden Schäden ist die Anbringung in der Wohnung ein erheblicher Nachteil.

Die Abhängigkeit vom Gaspreis kann sich in der Zukunft als Nachteil herausstellen.

Wegen der begrenzten Warmwasserzapfmenge sinkt zudem die Effizienz bei größeren Gebäuden.

Für größere Objekte ist daher oft die Zentralheizung die bessere Wahl.

12. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.