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Etagenheizung: Strom führt zu Mehrkosten

Die Etagenheizung weist einige konstruktionsbedingte Schwächen auf.

So wird der Wärmeerzeuger bei einer Etagenheizung nicht im Keller angebracht, sondern in der Wohnung selbst.

Dadurch müssen die Nutzer eine gewisse Geräuschbelastung hinnehmen.

Dazu kommt der erhöhte Platzbedarf der Etagenheizung.

Die Warmwasser-Zapfmenge ist zudem eher niedrig.

Dies gilt vor allem bei ohnehin knapp bemessener Geräteleistung. Auch, wenn mehrere Zapfstellen zur gleichen Zeit betätigt werden, kann die Warmwassermenge knapp werden.

Wird die Etagenheizung mit Strom betrieben, kann es besonders leicht zu unnötigen Mehrkosten kommen.

Etagenheizung: Strom bietet verschiedene Möglichkeiten

Eine Stromheizung gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen.

So können kleine Heizgebläse einfach an die Steckdose angeschlossen werden.

Um schnell kleinere Räume aufzuheizen sind diese Geräte gut geeignet.


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Die Direktheizung arbeitet mit Tagstrom und wandelt diesen in Wärme um.

Elektroradiatoren heizen durch die Erhitzung von Öl und zählen auch zu den Stromheizungen.

Nachtspeicherheizungen sind am häufigsten

Die am meisten verbreitete Art der Stromheizung ist die Nachtspeicherheizung. Als sie entwickelt wurde, sollte sie den nachts erzeugten Strom speichern. So sollte sie dazu beitragen, Kraftwerkskapazitäten besser zu nutzen.

Die Preise für Nachtstrom sind allerdings seit den 1970er Jahren stark gestiegen. Zudem sind staatliche Förderungen weggefallen.

Außerdem ist es schwierig, hier den Stromanbieter zu wechseln. Die Sondertarife für Nachtstrom werden nämlich meist nur vom lokalen Grundversorger angeboten.

Etagenheizung: Strom heute nicht mehr erste Wahl

Im Vergleich zu Öl- und Gasetagenheizungen ist der Betrieb mit Strom teurer.

Es wird außerdem vergleichsweise viel Kohlenstoffdioxid freigesetzt. Dies geschieht nicht am Wohngebäude selbst, sondern am Kraftwerk.

Spätestens ab Januar 2020 müssen Nachtspeicherheizungen, die dann älter als 30 Jahre sind, ausgetauscht werden.

Der Wechsel ist meist mit einem größeren Aufwand verbunden, da meist weder Rohrleitungen noch ein Schornstein vorhanden sind.

Welche Alternative sich am besten eignet, hängt von den Gegebenheiten ab.

So muss überprüft werden, ob ein Gasanschluss vorliegt oder ob das Haus an das Fernwärmenetz angeschlossen ist.

Bei geeigneter Exposition der Dachflächen bietet sich die Nutzung von Solarenergie an.

Bieten die Kellerräume genug Platz für ein Holzlager, kann auch auf eine effiziente Holzpelletheizung umgestiegen werden.

In jedem Fall ist es sinnvoll, die Dämmung des Hauses zu verbessern und somit den gesamten Wärmebedarf des Hauses zu verringern.

Fällt dennoch die Entscheidung für die Stromheizung, empfiehlt sich die Installation einer Wärmepumpe. Dies kann sogar effizient sein: Nämlich dann, wenn der benötigte Strom mit einer Photovoltaikanlage erzeugt wird.

Etagenheizung: Umrüstung von Strom auf regenerative Energien wird gefördert

Der Austausch der Nachtspeicherheizung dagegen wird vom Staat gefördert. Durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werden günstige Finanzierungen für energetische Sanierungen angeboten.

Unter dem Motto „Energieeffizientes Sanieren“ wird unter anderem der Austausch der Nachtspeicherheizung unterstützt.

Daher kann sich eine Umrüstung durchaus rechnen.

Ein Wechsel verursacht zunächst natürlich trotzdem erst einmal Kosten.

Bei einer mit Strom betriebenen Etagenheizung sind die möglichen Einsparungen aber erheblich.

13. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.