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Etagenheizung: Welche Kosten entstehen

Bei der Etagenheizung wird die Heizwärme für ein einzelnes Geschoss bzw. eine einzelne Wohneinheit erzeugt. Meist kommen Gas-Etagenheizungen zum Einsatz, die mittels Erdgas betrieben werden.

Mieter und Vermieter fragen sich oft nach den Vor- und Nachteilen einer solchen Heizanlage.

Hohe Anschaffungs- und Unterhaltskosten sind die größte Sorge.

Allerdings wird ein besserer Überblick über den eigenen Energieverbrauch erwartet.

Etagenheizung: Kosten besser kontrollieren

Ein Vorteil für Mieter ist sicherlich die hohe Kontrolle hinsichtlich des Energieverbrauchs und der Heizkosten.

Hier wird vom Mieter selbst am Regler der Etagenheizung eingestellt, wie viel Energie für die Beheizung der Räume eingesetzt werden soll.


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Durch effiziente Energienutzung können die Kosten für den Mieter somit gesenkt werden. So muss bei der Endabrechnung nur der individuelle Verbrauch berücksichtigt werden.

Streitigkeiten mit Miteigentümern oder anderen Mietparteien über die Verteilung von Kosten können somit umgangen werden.

Bei Verwendung einer Zentralheizung ist dies ein häufiger Konfliktherd, weil die Kosten unter den Mietern aufgeteilt werden. So fällt ein sparsames Heizverhalten eines Mieters nicht unbedingt positiv auf.

Andererseits wird ein verschwenderischer Energieumgang eines anderen Mieters auch nicht bestraft. Unabhängig vom Heizverhalten zahlen alle Mieter den gleichen Betrag in Abhängigkeit ihrer Wohnungsgröße.

Die jährlichen Kosten für eine Etagenheizung sind vom Gaspreis abhängig. Bei einer Wohnungsgröße von 70 Quadratmetern können Sie zwischen 500 und 800 € liegen.

Etagenheizung steigert Effizienz

Ein Vorteil der Etagenheizung ist die Effizienz: Die Heizwärme wird direkt in der Wohneinheit erzeugt und muss nicht erst transportiert werden. Das erspart längere Wege für das Warmwasser und letztendlich Energie. Außerdem lässt sich die Etagenheizung gut mit anderen Energiequellen kombinieren.

Ein weiterer umweltfreundlicher Faktor ist die Verwendung der Brennwerttechnik. Sie reduziert den Gasverbrauch und schont die Umwelt. Die Brennwerttechnik macht sich die bei der Kondensation von Wasserdampf entstehende Energie zu Nutze. Diese trägt dann ebenfalls zur Warmwassergewinnung bei.

Etagenheizung: Kosten für Anschaffung und Unterhalt sind hoch

Wartung, Reparatur und Pflegekosten sind bei einer Etagenheizung relativ hoch. Da sie mit Brennstoffen betrieben wird, fällt zudem eine regelmäßige Überprüfung durch den Schornsteinfeger an.

Auch der individuelle Gaszähler auf jeder Etage verursacht zusätzliche Anschaffungskosten. In diesen Punkten ist die Zentralheizung die günstigere Variante.

Auch der Platzbedarf einer solchen Anlage ist höher als bei der Zentralheizung. Zudem arbeiten die Wärmepumpen mit einen gewissen Geräuschpegel.

Vorteilhafter Energieverbrauch

Der Energieverbrauch lässt sich durch den Einsatz der Etagenheizung senken. Die Effizienz ist durch die Erzeugung der Energie am Ort des Verbrauchs und die Verwendung der Brennwerttechnik hoch. Zudem werden Mieter zu verantwortungsvollem Energieverbrauch angeregt.

Andererseits verursacht die Etagenheizung höhere Anschaffungs- und Unterhaltskosten als eine Zentralheizung. Außerdem hat Sie einen höheren Platzbedarf und verursacht durch Ihre Wärmepumpen einen höheren Geräuschpegel.

10. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.