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ETF: Auswahl verschiedener Ansätze

ETFs, also Exchange Traded Funds, werden immer beliebter.

„Börsengehandelte Fonds“ ist die korrekte deutsche Bezeichnung.

Dabei handelt es sich um aktiv oder passiv gemanagte Fonds. Anders als in den großen Medien oft dargestellt, können Sie mit börsengehandelten Fonds nicht nur auf Indizes – also passiv – investieren.

Auch strategisch orientierte Fonds können Sie kaufen – bis hin zu Fonds, die nach ganz eindeutigen und nicht änderbaren Regeln investieren.

Strategiefonds mit nicht änderbaren Regeln sind ebenfalls „passiv“ in dem Sinn, dass Fondsmanager keine eigenen Ideen mehr unterbringen können und sollen.

Dadurch wird die Rendite nach verschiedenen Studien in etwa 80% bis 90% der Fälle besser sein als bei aktiv gemanagten Fonds.

Strategie-Fonds: ein Überblick

Deshalb sind Strategie-Fonds unter den passiv gemanagten ETFs eine interessante Kategorie. Wir geben Ihnen in diesem Beitrag einen kleineren Überblick über die möglichen Investmentchancen.

So ergeben sich Alternativen oder Ergänzungen zu reinen Indexfonds, die wir ebenfalls empfehlen.


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Der wichtigste Unterschied zu reinen Indexfonds auf den Dax oder Dow Jones sind Konstruktionen, die „Short“-Indizes abbilden.

So können Sie den Dax oder Dow Jones auch umgekehrt abbilden. Die Short-Indizes gewinnen, wenn die tatsächlichen Indexnotierungen fallen.

Wer von Herbst 2011 bis Herbst 2012 auf den EuroStoxx 50 „short“ ging, hat allerdings sein blaues Wunder erlebt. Obwohl der Index selbst in einer tiefen Abwärtsfahrt steckte, hat der Fonds insgesamt deutlich stärker nachgegeben als erwartet.

So waren fast 25% Minus zu verzeichnen, während der EuroStoxx 50 selbst kaum gewann.

Umgekehrt können Sie mit sogenannten „Lev“(Dax)-Fonds von künstlichen Leveraged Indizes profitieren. Dies sind gehebelte Indizes auf den Basisindex wie beim Dax.

Es gibt einen Lev2- oder Lev4-Index, wobei die Hebel-Faktoren bereits an der Zahl erkennbar sind:

So wird der Dax um den Faktor 2 gehebelt, wenn es um den Lev2 geht. Nur:

  • Die Indizes haben eine Konstruktionsbesonderheit: Die Abrechnung erfolgt täglich. Das bedeutet unter dem Strich, dass die prozentuale Wertentwicklung zu Ihrem Vor- oder Nachteil verlaufen kann.
  • Wenn der Dax an einem Tag 1 5% verliert und am nächsten Tag 5% gewinnt, ist das Ergebnis nicht +/- 0%. Denn die Basis für den Gewinn ist geringer geworden, sodass 5% Plus weniger wert wären.
  • Umgekehrt würde ein Gewinn um 10% an Tag 3 und ein Verlust von 10% an Tag 4 ebenfalls keinen Gewinn erzeugen. Denn die Basis für den Verlust ist durch die vorhergehenden Gewinne erneut größer, sodass die Lev-Konstruktionen bedeuten:
  • Bei starken Schwankungen schneiden Sie unter dem Strich schlechter ab als vorher erwartbar. Bei gleichmäßigeren Entwicklungen mit mehreren Gewinn-Tagen in Serie hingegen ist die Rechnung positiv:
  • Wer 10% gewinnt und am folgenden Tag erneut 10% zulegt, wird von einer höheren Basis aus belohnt.

Das heißt: Strategie-Fonds (ETFs) können Ihre Rendite verbessern helfen. Lev-Fonds sind in bestimmten Situationen vorteilhaft, in anderen können Sie leicht schlechter verlaufen.

Deshalb dienen solche ETFs als Beimischung.

20. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.