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ETF Indexfonds: RAFI Index – Vorteile und Nachteile

RAFI-Indizes sind anders konstruiert als andere ETFs.

Ihre Titel beruhen nicht auf der Marktkapitalisierung, sondern auf fundamentalen Kennzahlen und ihre spezielle Form der Gewichtung vermeidet negative Blaseneffekte.

Mehr zum Thema: RAFI Index ETF: Mit fundamentalen Werten gegen Börsenblasen

RAFI-Indizes haben Vorteile

Ein RAFI-Index vermeidet Trends und Modeeffekte, bei denen hoch bewertete Aktien immer attraktiver werden und in der Relation ein viel zu hohes Gewicht bekommen.

Kleinere, aber fundamental aussichtsreiche Unternehmen mit Kurspotenzial bleiben unterbewertet.

Die Fundamentaldaten-Basis und die regelmäßige Gleichgewichtung der Titel verhindern, dass ein Anleger tendenziell in teuren Aktien zu stark und in günstigen zu wenig engagiert ist.


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ETFs: RAFI-Inidizes mit besserer Performance?

Die fundamental gewichteten Indizes haben bisher nicht enttäuscht: Die jährliche Performance lag im Schnitt signifikant höher als die der vergleichbaren Standard-Indizes.

Dies zeigt jedenfalls eine simulierte Rückrechnung von Research Affiliates über 40 Jahre bis hin zur Markteinführung der RAFI-Indizes.

Auffallend dabei: In Zeiten fallender Aktienkurse war der Renditevorsprung besonders groß.

RAFI-Index-ETF: Streit in der Fachwelt über Nachteile

RAFI-Indizes und die noch wenigen ETFs, die auf sie angeboten werden, haben zwar überzeugt, doch unter Anlegern und in der Fachwelt sind sie zum Teil umstritten.

Es geht im Wesentlichen um die Frage, ob sie der reinen Lehre des passiven Investments und der Portfoliotheorie entsprechen.

Mehr zum Thema: Markowitz und die moderne Portfoliotheorie

Durch die Abkehr vom Marktgeschehen und die Verwendung fundamentaler Kriterien rücken sie näher an die Vorgehensweise von Fondsmanagern heran, die mit ähnlichen Ansätzen eine gezielte Aktienauswahl treffen.

Andererseits handelt es sich nach wie vor um einen Index, der passiv von einem ETF abgebildet wird.

Er ist nicht weniger transparent als andere Indizes. Der einzige Unterschied liegt im Schwerpunkt seiner Zusammenstellung.

Bei RAFI-Indizes sind die Vorzüge entscheidend

Ob nun RAFI-Index-ETFs „echte“ ETFs sind oder nicht, ist für den pragmatischen Anleger vermutlich weniger entscheidend als deren mögliche Vorzüge.

Sie sind stabil, richten sich nicht nach Marktlaunen, sondern rein nach der Stärke von Unternehmen, vermeiden Volatilität, sparen Kosten und bringen höhere Erträge.

RAFI-Index-ETFs sind eine interessante und noch junge Alternative: Im Portfolio können sie eine Bereicherung in der Diversifikation darstellen.

Im Vergleich zu aktiv gemanagten Produkten kosten sie mit einer jährlichen Managementgebühr zwischen 0,6% und 1% nur einen Bruchteil eines aktiv gemanagten Fonds.

2. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.