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ETF kaufen – Wie geht das?

Viele Anleger schwören auf ETFs als solide und renditestarke Anlageoption für ihr Vermögen.

Doch was genau ist beim Kauf eines solchen Fonds alles zu beachten?

ETF kaufen kann sich lohnen

ETFs können Indizes auf eine von zwei Arten nachbilden.

Entweder sie beinhalten tatsächlich alle Aktien eines Index. In diesem Fall spricht man von ‚voller Replikation‘. Bei der anderen Variante handelt es sich um die so genannte ‚künstliche Nachbildung‘.

Dabei hält ein ETF andere Wertpapiere und schließt gleichzeitig einen Vertrag mit einer Bank ab. Die verpflichtet sich, die Unterschiede zwischen der Entwicklung des Index und des vom Fonds gehaltenen Aktienkorbes auszugleichen.

Im Gegensatz zu den meisten Investmentfonds oder Zertifikaten ist ein ETF (Exchange-Traded-Fonds) nicht aktiv gemanagt. Das schlägt sich in sehr geringen Gebühren für Sie als Anleger nieder. Darüber hinaus sind ETFs einfach strukturiert und sehr transparent, also zusammengefasst: lohnend für Anlage-Neulinge.


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Mehr zum Thema: Wichtige Merkmale von ETFs

Grundlegende Gedanken zum Kauf von ETFs

Wenn Sie also über die Investition in einen ETF nachdenken, sollten Sie sich vorab dennoch ein paar Gedanken machen. So zum Beispiel darüber wo und wie Sie ihren ETF kaufen wollen.

Eine der günstigsten Möglichkeiten ist der Erwerb über eine Direktbank. Die Kauf- und Verkaufsordern für ETFs sind dort schon für wenige Euro möglich. Als Richtwert kann man von lediglich 25 Euro bei einem Ordervolumen von 10.000 Euro ausgehen. Hinzu kommen dann nur noch die Transaktionsentgelte der Börsenplätze.

Auch die Verwaltung Ihres Depots ist bei einer Direktbank sehr einfach möglich, oftmals fallen sogar überhaupt keine Gebühren dafür an. Alles was Sie also tun müssen, ist, sich eine Direktbank Ihres Vertrauens auszuwählen.

Übersichtslisten und Angebotsvergleiche finden Sie im Internet. Dort beantragen Sie dann die Eröffnung eines Depots und geben ihre ETF-Kauf-Ordern in Auftrag.

Anlegerfrage: ETF kaufen – Wie geht das?

Als Handelsplätze für eine ETF-Order bieten sich hauptsächlich die beiden beliebtesten Möglichkeiten an:

Zur ersten gehören die wesentlichen Börsenplätze für ETFs wie das XTF-Segment der Deutschen Börse.

Die zweite Möglichkeit setzt auf den außerbörslichen Handel. Auch das lässt sich über manche Direktbanken abwickeln, die elektronisch an die Handelssysteme der Market-Maker gekoppelt sind.

In jedem Fall ist es von großer Wichtigkeit, beim Kauf eines Produktes darauf zu achten, ob die abgebildeten Indizes zu Ihrem Anlageziel passen. So enthalten manche Indizes nur wenige Aktien oder werden nach schwer nachvollziehbaren Kriterien berechnet.

Das ist oft bei so genannten Strategie-Indizes der Fall. Diese versuchen zum Beispiel, Aktien mit besonders hoher Dividendenausschüttung oder besonders wachstumsstarke Unternehmen in einem Index zu vereinen.

Für Privatanleger ist es wichtig, sich primär auf etablierte Indizes zu konzentrieren.

Je größer der Anbieter und je weitere Teile des Marktes abgedeckt werden, desto geringer das Risiko für Sie.

Mehr zum Thema: Besitzen ETFs einen Vorstand?

9. Mai 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.