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ETF Momentum-Strategie: Möglichkeiten und Grenzen

Bei der Momentum-Strategie beobachtet der Anleger die Marktentwicklung.

Dies tut er in einem definierten Zeitrahmen und investiert in gewinnversprechende Titel, die im Aufwärtstrend sind und die einen beschleunigten Anstieg erwarten lassen.

Mehr zum Thema: Die Momentum Strategie: Quickstart mit Erfolgsgarantie

Welche Möglichkeiten bieten ETFs zur Umsetzung der Momentum-Strategie?

Momentum-Strategie – das Grundprinzip

Zunächst der Grundgedanke der Momentum-Strategie.

Er ist recht einfach: Der Anleger schaut, welche Trends vorliegen, kauft starke Titel und verkauft schwache.

Dabei versucht er möglichst die Aufschwungphasen und die entsprechende Kursgewinne mitzunehmen. Seitwärtsphasen aber gilt es zu vermeiden.

Das Ganze vor dem Hintergrund, dass einmal eingeschlagene Kurstrends mit hoher Wahrscheinlichkeit weiterhin andauern.

Ob nun ein nachhaltiger Trend bzw. ein beschleunigter Anstieg zu erwarten ist oder nicht, lässt sich durch einen Momentum-Indikator anzeigen, der die entsprechenden Kauf- und Verkaufssignale generiert.


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Als zusätzlicher Risikobegrenzer kann man auch Stopp-Loss-Marken einsetzen, die greifen, sobald ein bestimmtes Kursniveau unterschritten wird.

Die Momentum-Strategie folgt damit zunächst dem Prinzip der Trendfolge.

Das Trendfolge-Modell legt zur Trenderkennung und zum Generieren von Signalen den gleitenden Durchschnitt zugrunde, in der Regel die 200-Tagelinie.

Durchbricht nun der aktuelle Kurs die Duchschnittlinie nach oben, so ist von einem Aufwärtstrend auszugehen – ein Kaufsignal.

Geht der Kurs unter die Linie, zeigt dies einen Abwärtstrend an – ein Verkaufssignal.

Was bei der Momentum-Strategie hinzukommt, ist ein festgelegtes Zeitfenster.

Beim Momentum-Indikator kommen die Datenpunkte eines bestimmten Beobachtungszeitraums zur Geltung.

Wenn man jetzt den aktuellen Indexstand zum Beispiel mit dem von vor 3 Monaten vergleicht und ein Plus von 10% erkennt, so markiert dieser Wert die Größenordnung für das Dreimonats-Momentum.

Dieser Zeitraum lässt sich frei nach Bedarf definieren.

Schon der englische Begriff Momentum, der für Wucht, Schwung oder Impuls steht, zeigt, dass es darum geht, die Schwungkraft einer Kursbewegung im festgelegten Zeitraum zu messen.

Mehr zum Thema: Momentum-Trading: So funktioniert’s

Momentum-Strategie mit ETFs: Wie ist das umsetzbar?

Die Momentum-Strategie, die auf die Schwungkraft von Titeln im Aufwärtstrend setzt, ist auch mit ETFs umsetzbar.

Auffallend ist aber das äußerst dünne Angebot an entsprechenden ETF-Produkten oder ETF-Fondslösungen.

Stellt sich also die Frage, wie sich die Momentum-Strategie in Verbindung mit ETFs sinnvoll umsetzen ließe.

Mehr zum Thema: Momentum-Strategie – Mit ETFs derzeit nur begrenzt umsetzbar

Die Herausforderung liegt unter anderem darin, ein Verfahren zu etablieren, bei dem der Anleger letztlich mit einem möglichst hohen Anteil an den Kursgewinnen des Basis-Index beteiligt ist – die sogenannte Partizipationsrate.

Zu viele Einzelentscheidungen und Transaktionen würden dem zuwider laufen.

Immerhin kann sich der vorab ausgewählte Zeiträumen im Nachhinein als weniger geeignet erweisen.

3. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.