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ETF – Unternehmensanleihen zu einem Produkt gebündelt

Die Abkürzung ETF steht für Exchange Traded Funds, was zu Deutsch börsengehandelter Fonds bedeutet.

Es handelt sich hierbei um Fonds, welche an der Börse gehandelt werden können und meist passiv gemanagt sind.

Man kann ETFs verschiedenen Anlageklassen zuordnen. Es gibt sie beispielsweise auf Aktien und Anleihen, aber auch auf Währungen oder Rohstoffe.

Bei Anlegern sind oftmals ETFs auf Anleihen sehr beliebt, da sie oft positive Eigenschaften wie Sicherheit und Renditechancen vereinen können.

Eine Unterkategorie stellen hierbei ETFs auf Unternehmensanleihen dar. Sie bündeln die Rentenpapiere mehrerer Unternehmen zu einem Produkt.

So funktionieren ETFs auf Unternehmensanleihen

Ein wichtiger Vorteil von ETFs: Sie verfügen über ein wirkliches Fondsvermögen, welches als Sondervermögen bei einer Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt ist.

ETFs auf Unternehmensanleihen funktionieren im Kern so, dass die emittierende Gesellschaft in eine Anzahl von Unternehmensanleihen investiert und diese zu einem ETF bündelt.


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Dieses Prinzip kennt man bereits von Aktien, wo ETFs vielfach einen ganzen Aktienindex nachbilden – beispielsweise den DAX 30 oder den Eurostoxx 50.

Mehr zum Thema: DAX 30 ETF – so investiert man in diesen Fonds

Als Anleger kommt man also in den Genuss, mit nur einem Produkt auf eine Vielzahl von Unternehmen setzen zu können.

Diese breite Streuung kann zwar weder jedes Risiko ausschließen noch eine hohe Rendite garantieren, ist aber vielen anderen Produkten in beiden Punkten überlegen.

Mehr zum Thema: Unternehmensanleihen mit ETFs umsetzbar

Vorteile von ETFs auf Unternehmensanleihen

Die Renditemöglichkeiten bei Unternehmensanleihen sind gegenüber denen von Staatsanleihen attraktiver geworden.

Aufgrund der Krise im Euro-Währungsraum sind die möglichen Renditen auf sichere Papiere wie deutsche Staatsanleihen sehr überschaubar. Andere Staatsanleihen gelten hingegen oft als zu unsicher.

So sind Unternehmensanleihen durchaus eine gute Alternative, da man hier eine gute Mischung aus Rendite und Sicherheit erwarten kann.

Als Anleger hat man die Möglichkeit, ein ETF auf Unternehmensanleihen passend zu den eigenen Ansprüchen und Vorlieben auszuwählen.

So gibt es Produkte, welche nur Unternehmen bester Bonität bündeln. Hier ist zwar meist die Rendite nicht rekordverdächtig, dafür die Sicherheit sehr hoch.

Andere Produkte setzen auf Unternehmen mit nicht ganz so optimaler Bonität, welche aber höhere Gewinne in Aussicht stellen.

Was es bei ETFs auf Unternehmensanleihen zu beachten gilt

Diese große Vielfalt führt jedoch auch zu einer gewissen Unübersichtlichkeit. Anleger sollten sich deshalb gut informieren, bevor sie bei einem bestimmten Angebot zugreifen.

ETFs auf Unternehmensanleihen unterscheiden sich nicht nur in der Kreditwürdigkeit der Unternehmen, sondern beispielsweise auch hinsichtlich der Restlaufzeit der Anleihen.

Auch der Umgang mit den sogenannten Kupons, also den regelmäßigen Zinszahlungen auf die Papiere, kann durchaus unterschiedlich sein. So kann das Geld entweder an die Anleger ausgezahlt oder direkt wieder angelegt werden.

Beachtet man jedoch alle Faktoren und wählt ein Produkt aus, welches zum eigenen Risikoprofil und zu den eigenen Anforderungen passt, so können ETFs auf Unternehmensanleihen eine attraktive Anlageform sein.

2. Juli 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.