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ETF Value-Strategie: Vom Potenzial unterbewerteter Titel profitieren

Die Value-Strategie setzt auf Substanz und Potenzial von Unternehmen, die an der Börse noch unterbewertet sind.

Titel mit Aufwärtspotenzial werden gekauft, gehalten und mit Gewinn wieder verkauft.

Value-Indizes nehmen dem Privatanleger die Suche nach wertvollen Investments ab. Mit ETFs auf Value-Indizes kann jeder vom Prinzip des Value-Investing profitieren.

Value-Strategie – das Erfolgsrezept von Warren Buffet

Das Grundprinzip der Value-Strategie: Günstig kaufen, lange halten und möglichst teuer verkaufen.

Das heißt: Bei noch nicht voll entfalteten Werten einsteigen und die erwartete, anschließende Wertentwicklung zu einem späteren Zeitpunkt gewinnbringend verbuchen.

Die Kunst besteht darin, börsennotierte Unternehmen zu finden, deren Werthaltigkeit gegenwärtig am Markt noch weitgehend unentdeckt ist.

Der erfolgreichste und bekannteste Value-Investor ist Warren Buffet. Buffet wiederum ist ein Schüler von Benjamin Graham, dem Begründer der Aktienanalyse.

Mehr zum Thema: Warren Buffett – das Investmentgenie aus Omaha

Warren Buffet erzielte mit der Value-Strategie auch in schlechten Börsenzeiten beste Ergebnisse und wurde zu einem der reichsten Männer der Welt.

Die Suche nach Substanzwerten ist eine Herausforderung

Abgrenzung: Die Value-Strategie setzt nicht einfach nur auf Unternehmen mit hoher Umsatz- und Wachstumsdynamik.

Für die Value-Strategie kommt ein zentrales Kennzeichen hinzu: Ein Unternehmen ist am Markt unterbewertet und es zeichnet sich durch innere Werte aus.

Bei den inneren Werten geht es um Substanzwerte: Firmen mit guter Marktposition, überdurchschnittlicher Eigenkapitalrendite, geringer Verschuldungsquote und nachhaltiger Gewinnentwicklung.


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

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Das Aufspüren dieser Unternehmen erfordert jedoch eine gehörige Portion Know-how und Erfahrung.

Ein erster Anhaltspunkt, der zeigen kann, ob eine unentdeckte Perle gefunden ist: Der Buchwert eines Unternehmens liegt am Aktienkurs oder sogar darüber.

Im weiteren Prüfschritt jedoch geht es um die richtige Bewertung einer Unternehmensbilanz.

Die Herausforderung bei einer Bilanzbewertung beginnt schon damit, dass in verschiedenen Ländern unterschiedliche Bilanzierungsrichtlinien gelten.

Ein unerfahrener Anleger ist mit dieser Bewertung überfordert.

Von Alleingängen ist abzuraten. Bei mangelnden Fachkenntnissen kommen meist emotionale Entscheidungen zum Zuge.

Mehr zum Thema: Richtig traden – Emotionen draußen lassen

In dem Moment gerät die Suche nach unterbewerteten Potenzialen zum Glücksspiel.

Übrigens unterhält auch Warren Buffett einen Stab erfahrener Experten.

Value-Indizes und ETFs übernehmen die Sucharbeit

Mit ETFs können auch unerfahrene Privatanleger die Value-Strategie einfach umsetzen, ohne dass sie sich ständig mit Unternehmenszahlen beschäftigen müssen.

Die Index-Anbieter haben dieses Thema schon länger aufgegriffen und und stellen spezielle Indizes zur Verfügung.

Bei Value-Indizes wird aus einem Zieluniversum eine bestimmte Anzahl von Value-Werten herausgefiltert.

Diese werden in den Index aufgenommen. Der Index wird in regelmäßigen Abständen neu angepasst.

Die Auswahl der Value-Werte erfolgt anhand von fundamentalen Kennzahlen. Dazu zählen beispielsweise:

  • geringes Kurs/Gewinn-Verhältnis
  • niedriges Kurs/Buchwert-Verhältnis
  • hohe Dividendenrendite
  • stabiles Gewinnwachstum

Ein Value-Index-Anbieter schaut zunächst, ob ein Unternehmen wirtschaftlich solide ist.

Ein Anhaltspunkt für eine hohe wirtschaftliche Stabilität kann sein, dass im Verhältnis zum Kurswert eine hohe Dividende gezahlt wird.

Mehr zum Thema: Value Investing ETF: Beständigkeit statt Schnäppchenjagd 

Dieses Kriterium kommt auch bei der Dividenden-Strategie zum Zuge.

Bei der Value-Strategie allerdings muss ein erhofftes Kurssteigerungpotenzial hinzukommen.

4. Februar 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.