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ETFs als echte Alternative zu Publikums-Fonds und Zertifikaten

Exchange Traded Funds (ETFs) erfreuen sich zunehmender Beliebtheit.

Sie laufen Publikumsfonds und Zertifikaten inzwischen den Rang ab.

Zunehmend fließen Gelder aus den oft enttäuschenden, traditionellen Publikumsfonds ab.

Selbst gegenüber den beliebten Zertifikaten weist der Markt für ETFs eine hohe Wachstumsdynamik auf.

In institutionellen Anlegerkreisen in den USA kommen ETFs bereits seit Jahrzehnten zum Einsatz. Im Laufe der letzten Jahre haben ETFs den Sprung über den großen Teich erfolgreich geschafft.

Doch was sind ETFs und was macht ihren Charme aus?

Transparenz und geringe Kosten

ETFs sind passiv gemanagte Fonds, die über die Börse gehandelt werden. Sie bilden die Wertentwicklung eines Index nahezu 1:1 ab.


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Dabei kann es sich um Aktien-, Renten-, Rohstoff-, Immobilien- oder auch Strategieindizes handeln.

Für die ETFs sprechen also Klarheit und Transparenz – man weiß genau, was man sich ins Depot kauft.

Wer sich intensiv mit dem Thema Zertifikate auseinandergesetzt hat weiß, wie kreativ die Emittenten hier beim Verstecken von Kosten sein können.

Anders verhält es sich mit ETFs. Die Kostenstruktur ist schlank gehalten und versteckte Gebühren muss man hier nicht befürchten.

Manager-Risiko ausgeschlossen

Viele aktiv gemanagte Fonds haben die Anleger in den letzten Jahren enttäuscht. Vor allem hohe Gebühren sorgen für langfristige Underperformance der Publikumsfonds.

Nicht so bei den ETFs: Kleinere Unterschiede in der Preisentwicklung zwischen ETF und Index sind zwar auch hier den Kosten geschuldet. Diese fallen jedoch vergleichsweise sehr gering aus.

Auch teure Ausgabeaufschläge entfallen. ETFs können täglich zuverlässig über die Börse zu engen Geld-/Brief-Spannen gehandelt werden.

Alle Vorteile eines geschützten Sondervermögens

Genau wie aktiv gemanagte Publikumsfonds stellen ETFs geschützte Sondervermögen dar. Somit stehen sie außerhalb der Bilanz des Emittenten.

Hier liegt ein bedeutender Unterschied zu Zertifikaten, bei denen der Anleger das volle Insolvenz-Risiko der emittierenden Investment-Bank mitträgt.

Im Falle einer Insolvenz kann es passieren, dass der Anleger in die Röhre schaut und nichts oder kaum etwas von seinem Geld zurück erhält – Lehman lässt grüßen.

Auch geben viele Zertifikate ausgeschüttete Dividenden von beinhalteten Aktien nicht an den Anleger weiter. Aufschluss hierüber gibt oft nur der rechtlich bindende Verkaufsprospekt.

Aber im Ernst: Sind Sie schon mal auf die Idee gekommen, vor dem Zertifikate-Kauf 50 Seiten Papier durchzulesen?

Im Gegensatz dazu schütten ETFs die Dividenden aus bzw. reinvestieren diese wieder innerhalb des ETFs. Die Dividende kommt also letztlich wieder dem Anleger zugute.

ETFs sind inzwischen ernsthafte Alternative

Viele Produkte der Finanz-Industrie haben die Anleger in den vergangenen Jahren enttäuschte – sei es durch schlechte Performance oder Totalausfälle aufgrund von Insolvenzen oder undurchsichtigen Knock-Out-Regeln.

ETFs haben sich in Deutschland etabliert und bestechen durch hohe Transparenz, Produktklarheit und geringe Kosten – eine echte Alternative, die Sie nutzen sollten.

Mehr zum Thema: ETFs: So funktionieren sie

10. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.