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ETFs: bei Gesamtkostenquote Gebühren beachten

ETFs sind börsengehandelte Fonds, die oft besonders günstig sind.

Denn: Die Gebühren beim An- und Verkauf sind meist geringer als über Gesellschaften.

Statt der Ausgabeaufschläge zahlen Sie den „Spread“ für den Börsenhandel.

Dies ist der Unterschied zwischen An- und Verkaufskursen, welcher in der Regel deutlich weniger als 2 % beträgt. Zudem haben Sie die bessere Kursübersicht.

Achtung: Fonds, die Sie über die Fondsgesellschaft wieder abgeben (wollen), veröffentlichen die entsprechenden Kurse erst am nächsten Tag.

Anders sieht es für den Handel an der Börse aus: hier sehen Sie die tatsächlich gehandelten Kurse und auf Wunsch an den Märkten auch noch die Kursbewegungen zuvor.

Fonds sind günstiger, wenn es Indexfonds sind

ETFs sind jedoch nicht zu verwechseln mit Indexfonds.

ETF beschreibt die Art des Ankaufs („Exchange Traded Funds“, englisch für börsengehandelte Fonds).

Indexfonds sind definiert durch den Umstand, dass die Indizes selbst gehandelt werden.


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Beachten Sie bitte: Die meisten Indexfonds – zumindest auf die großen Börsenindizes – sind wiederum tatsächlich ETFs. Nur ist die Minderheit aller ETFs ein Indexfonds.

Das bedeutet zudem, dass sich damit auch die Handelsstrategie deutlich unterscheidet.

Denn aktiv gemanagte Fonds sind in der Regel deutlich teurer, was die Gebühren betrifft, und zudem im Ergebnis schlechter.

Passiv gemanagte ETFs sind – als Indexfonds – in der Regel mit Zertifikaten zu vergleichen.

Allerdings haben sie einen spezifischen Vorteil gegenüber den Mode-Zertifikaten aus der Bankenküche:

Zertifikate sind schlicht Schuldverschreibungen und gewähren im Zweifel keinen Zugriff auf das Vermögen.

ETFs dagegen haben ein emittentenunabhängiges Vermögen.

ETFs sind sicherer

Damit sind ETFs schlichtweg sicherer. Zudem können Sie davon ausgehen, dass ETFs – zumindest die Indexfonds – nicht teurer als vergleichbare Zertifikate sind (Stand: 2012):

Auch solche Überlegungen werden die Wahl von ETFs beeinflussen, da die Kosten entscheidender Renditehebel oder -bremse sind.

Wer 1 % Kosten mehr tragen muss, braucht bei 10 % Performance im Jahr bereits etwa 11,1 % mehr Rendite, da Kosten anfangs und unterjährig anfallen und nicht „mitverdienen“.

Fazit

Es lohnt sich, die kostengünstigsten Varianten auszuwählen, falls Sie sich für einen ETF auf einen Index entscheiden. Dies halten wir für die richtige Wahl, wenn Sie auch auf stabile Sachwerte setzen.

20. April 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Jan Aalto
Von: Jan Aalto. Über den Autor

Jan Aalto ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.