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ETFs: Das sind börsengehandelte Fonds

Börsengehandelte Fonds (bzw. Exchange Traded Funds, kurz ETFs genannt) können eine Bereicherung für jedes Portfolio sein, ganz egal, ob Sie ein erfahrener institutioneller Vermögensverwalter oder ein blutiger Anfänger in Sachen Geldanlage sind.

Manche Anleger haben ausschließlich ETFs in ihrem Portfolio und schaffen es, mit nur wenigen davon ihr Vermögen bereits sehr gut zu streuen. Wieder andere nutzen börsengehandelte Fonds lediglich, um ihre Portfolios aufzustocken und besonders ausgeklügelte Investment-Strategien umzusetzen.

Aber wie mit jedem anderen Anlageprodukt ist es mit dieser Art von Fonds so, dass man sie erst einmal verstehen und dann korrekt anwenden muss, bevor man richtig von ihnen profitieren kann.

Börsengehandelte Fonds: Wie funktioniert ein ETF?

Die Funktionsweise von börsengehandelten Fonds zu verstehen ist sehr einfach, denn der Name sagt alles: Ein börsengehandelter Fonds wird wie eine Aktie an der Börse gehandelt, verhält sich aber grundsätzlich wie ein Investmentfonds.


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Ein börsengehandelter Fonds  ist so konstruiert, dass er einen Index verfolgt, das heißt er bildet die Kursentwicklungen eines Aktienindexes möglichst exakt nach. Die Performance von einem ETF und dem dazugehörigen Index  sollten sich also stark ähneln: Wenn der DAX um einen Prozent steigt, wird es ihm der DAX-Fonds gleichtun.

Die strukturellen Unterschiede zwischen ETFs bzw. börsennotierten Fonds und Investmentfonds erklären teilweise, warum man beide Produkte für ganz verschiedene Anlagestrategien verwendet. Weitere Unterschiede zwischen ETFs und Investmentfonds liegen in der Art des Managements:

Da ETFs einem Index folgen, zählen sie zu den passiv verwalteten Anlageprodukten. Das bedeutet, dass kein Fondsmanager aktiv auf ihre Entwicklung Einfluss nimmt. Dagegen werden die meisten Investmentfonds aktiv gemanagt, man vertraut in diesen Fällen also Fondsmanagern sein Geld an.

ETFs sind kostengünstiger als Investmentfonds

Weil bei ETFs kein aktives Management durchgeführt wird, fallen die jährlichen Fondsgebühren deutlich geringer aus, als bei klassischen Investmentfonds.

Ein weiterer Kostenvorteil: es gibt praktisch keinen sogenannten Ausgabeaufschlag, der sonst bis zu einmalig 5 % betragen kann. Sie zahlen lediglich eine kleine Geld- Briefspanne bei An- und Verkauf. Diese beträgt normalerweise nur wenige Cent.

Geldanlage: ETFs oder Indexfonds?

Aus der Sicht eines Anlegers wären die Investition in einen Indexfonds und die Investition in einen börsengehandelten Fonds, der diesen Index verfolgt, genau das Gleiche, bzw. es wären gleichwertige Entscheidungen.

Beispielsweise wären sowohl ein börsengehandelter Fonds, der den DAX verfolgt, als auch ein günstiger Indexfonds, der auf dem DAX basiert, sehr nahe am DAX selbst, was die Performance und somit auch die Rendite betrifft.

Obwohl es für fast jeden bedeutenden Index einen entsprechenden Fonds gibt, decken börsengehandelte Fonds wesentlich mehr Indizes ab, sodass der Anleger, der in ETFs investiert, über deutlich mehr Anlagemöglichkeiten verfügt als ein Indexfonds-Investor.

Als Anleger sollten Sie sich Ihre Portfolio-Performance ansehen, sich über Ihre jeweiligen Möglichkeiten genau informieren und dann abwägen. Im Rahmen dieser Serie informieren Sie über die Geschichte der ETFs, ziehen einige Vergleiche, geben einen Überblick über verschiedene ETFs sowie wichtige Tipps.

22. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.