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Ethisch Investieren in umweltbewusste Geldanlagen

Der Hauptaspekt bei der ethischen Geldanlage ist natürlich die Frage nach geltenden Umweltstandards. Welche Maßnahmen treffen Unternehmen, um die Umwelt zu entlasten oder zumindest durch ihre Produktionsstandorte nicht übermäßig zu belasten?

Wichtig sind dabei vor allem die folgenden Punkte: Energie, Müll und Luftverschmutzung, die Bewahrung von natürlichen Ressourcen und der Umgang mit Tieren.

Umwelteinflüsse beachten

Natürlich benötigt jedes Unternehmen eine Form von Energie, um seine Produkte herzustellen – egal ob es in einer großen Fabrik oder nur in einem kleinen Herstellungsraum beherbergt ist. Viele Anleger suchen sich direkt Unternehmen aus, die die Umwelt schon von vornherein nur in geringem Maße verschmutzen.

Andere wählen Unternehmen, die ihren negativen Umwelteinfluss durch große Anstrengungen deutlich reduzieren konnten. Die radikalste Methode wäre hierbei, die größten Verschmutzer auszuwählen und zu versuchen, diese durch starkes Engagement zu verbessern.

Ethisches Investieren: Umweltbilanz verbessern

Viele Unternehmen agieren inzwischen aus so genannten grünen Gebäuden. Diese haben große und stark isolierte Fenster, die den Gebrauch von Lampen und der Klimaanlage deutlich reduzieren können.


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Firmen, deren Arbeitszeiten ungewöhnlich sind oder die gar die Arbeit von Zuhause erlauben, können ebenfalls die Umweltbilanz verbessern. Die Arbeiter können so lange Wartezeiten in Staus vermeiden – und sind daher als Nebeneffekt meist deutlich zufriedener.

Umweltfreundliche Müllentsorgung lockt Geldgeber

Kleinere Verpackungen führen nicht nur dazu, dass weniger Müll entsteht, sondern sorgen auch für geringere Transportkosten. Die Einführung von recyclebaren Materialien kann außerdem Geld sparen.

Bei der Müllentsorgung ist es ebenfalls wichtig, dass das Unternehmen im Zweifel mit Müllexperten zusammen arbeitet. So kann die Umweltverschmutzung durch falsch entsorgte Giftstoffe minimiert werden. Dazu gehört auch, dass die Abwässer gereinigt werden, bevor sie ins Grundwasser oder in Flüsse geleitet werden.

Natürliche Ressourcen schonend einsetzen

Zum Naturschutz zählt auch ein sparsamer Umgang mit den natürlichen Ressourcen und der Gebrauch von erneuerbarenRohstoffen. Dazu sind auch vermeintlich kleine Investitionen wie beispielsweise die Nutzung von wassersparenden Hähnen in den Badezimmern oder der Einsatz von recyceltem Papier immens wichtig.

Fortschrittliche Firmen setzen inzwischen sogar komplett auf elektronische Kommunikationsmittel und reduzieren so den Papierverbrauch auf ein Minimum. Firmen, die natürliche Rohstoffe für ihre Produkte benutzen (beispielsweise Öl- und Gasunternehmen), stehen außerdem in der Pflicht, diese so umweltschonend wie möglich abzubauen.

Tierische Nutzung einschränken

Viele Anleger (vor allem Veganer) finden den Gebrauch von tierischen Produkten in einem Unternehmen unethisch. Andere Investoren sind zumindest der Meinung, dass Tiere nur in angemessener und verantwortbarer Art und Weise an der Herstellung eines Produktes beteiligt sein dürfen.

Jede Firma, die Experimente mit Tieren erlaubt oder explizit verbietet, kann die Aufmerksamkeit von ethischen Investoren erregen. Manche Kosmetik- oder Haushaltswarenproduzenten nutzen Tiere, um ihre Produkte auf Allergiestoffe, Giftstoffe oder sonstige Gefahren zu testen.

Auch Hersteller von Lebensmitteln stehen in der Tierschutzfrage oft in der Kritik. Dies beinhaltet nicht nur die artgerechte Schlachtung von Tieren, sondern auch den Einsatz von Insektenvernichtungsmitteln bei Obst und Gemüse oder dem Einsatz von Gentechnik.

Umweltschutz für jeden Investor wichtig

Verantwortungsvolle Anleger sollten daher darauf achten, Unternehmen zu unterstützen, die sich  einer verantwortungsvollen Herstellung von Lebensmitteln verschrieben haben. Dabei ist es egal, ob man sich selber als Umweltaktivist bezeichnet oder nicht. Umweltverschmutzer müssen oft  Geldstrafen bezahlen, die sich negativ auf die Profite der Anleger auswirken können.

Außerdem haben wirksame Umweltmaßnahmen auf lange Sicht nicht nur großes Einsparpotenzial, sondern verbessern auch das öffentliche Bild eines Unternehmens – was zu größeren Profiten führt.

7. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.